Ess-Störungen: Wer bin ich – in meinem Körper mit und ohne Gewicht?
Wann: Mi, 29.04.2026, 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Wo: Digital, Lecture2Go
Die Mehrzahl der Bewohner:innen von Industrieländern ist übergewichtig – oft eine Folge u.a. von zu viel Konsum und zu wenig Bewegung. Manche lebe radikal in die andere Richtung – im Sinne von Askese und Verzicht, vielleicht auch beeinflusst von fragwürdigen Körperbildern und Werbestrategien. Ab wann wird die Kontrolle von Nahrung zur Gefahr? Gegen wen richtet sich der „Hungerstreik“? Oder das Gegenteil? Ab wann erfordert die Eigendynamik in beide Richtungen Hilfe, ab wann wird sie lebensgefährlich? Und da es immer auch um Identität geht: Wer bin ich – mit und ohne Ess-Störung?
Susanne Kaut-Reylaender, Psychotherapeutin in eig. Praxis, Hamburg / Mareen Grether, psychosoz. Beraterin, Waage e.V. Fachzentrum für Ess- Störungen in Hamburg / Sabrina Scharf, eigene Erfahrung, in der Prävention selbstständig tätig
Öffentliche Vorlesung im Rahmen des Allgemeinen Vorlesungswesens
Grenzerfahrungen junger Menschen mit gesellschaftlicher Dimension:
Wer bin ich? Und wenn ja wie? (Teil 2)
Online-Vorlesungs-Dialoge auf lecture2go.uni-hamburg.de („Bock auf Dialog?“)
Wer bin ich, und wie kann ich so werden? - Eine Frage, die uns ein Leben lang begleitet, aber vor allem in frühen Jahren drängt. Im Sommersemester soll die Wer-bin-ich-Reihe weitergehen. Nach den Herausforderungen, ohne Wohnung (Strassenkids), ohne Heimat (unbegleitete Flüchtlinge) und ohne Sprache (bei der Rückkehr aus der Psychiatrie in die Schule) zu sein, geht es im SommerSemester 2026 um neue Themen, die uns persönlich und gesellschaftlich herausfordern – in der Vielfalt zu lieben, in der Versuchung Trauer zu vermeiden, in der Balance von Nahrung und Körpergefühl.
Die Vorträge werden als Lecture2Go-Aufzeichnung angeboten.
(Der direkte Link zu Lecture2Go wird zum Veranstaltungstag hinzugefügt, sobald die Aufnahmen online zur Verfügung stehen)
Koordination
Prof. Dr. Thomas Bock, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf