Buchvorstellung (online): Unverdiente Ungleichheit. Wie der Weg aus der Erbengesellschaft gelingen kann
Wann: Mi, 11.02.2026, 16:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Wo: Digital
Jour Fixe "Kritische Gesellschaftsforschung" #36
mit Martyna Linartas
Moderation: Nikolai Huke
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Noch nie gab es so viel Reichtum – und das ist ein Problem für uns alle!
In kaum einem anderen westlichen Land ist Vermögen so ungleich verteilt wie in bei uns – und die Schere geht immer weiter auf. Dieses Buch zeigt das schockierende Ausmaß der Ungleichheit in Deutschland. Dass die Vermögen der Reichen von Generation zu Generation immer weiter wachsen, während jeder Sechste in Armut lebt, ist gesellschaftliches Dynamit. Martyna Linartas zeigt, dass es von unserem politischen Willen abhängt, daran etwas zu ändern, und wie eine gerechte Lösung aussehen könnte.
In dieser hellsichtigen und fundierten Analyse wird das politische Tabuthema unserer Zeit seziert: Dass wir die Reichen nicht besteuern, gefährdet unseren Wohlstand, unsere Umwelt und unsere Demokratie. Aber es geht auch anders – wenn wir nur wollen! Anhand von exklusiven Interviews mit der mächtigen Wirtschaftselite über Ungleichheit und das Zusammenspiel von Wirtschaft und Politik sowie einer einmaligen historischen Analyse zeigt sich, wie eine Besteuerung von Überreichen funktionieren kann. Dieses Buch gibt uns alle Argumente an die Hand, um jetzt zu handeln.
«Ganz wenige haben zu viel. Zu viele haben ganz wenig. Dieses Buch verdeutlicht dies grandios und zeigt die Auswege aus dem Wahnsinn auf.» - Tilo Jung
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Im Rahmen des digitalen Jour Fixe stellen jeden zweiten Mittwoch im Monat kritische Gesellschaftsforscher:innen ihre Analyseperspektiven und/oder Forschungsergebnisse zur Diskussion. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Jour Fixe wird unterstützt durch die Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung.
Vorangegangene Veranstaltungen des Jour Fixe sind als Podcast verfügbar.
Weitere Termine:
11.03.2026: Racial Capitalism, Geschlecht und „Rasse “. Konzeptionelle Möglichkeiten und Grenzen (Eleonora Roldán Mendívil)
08.04.2026: Das Ende rechter Räume. Zu Territorialisierungen der radikalen Rechten (Viktoria Kamuf und Johann Braun)
13.05.2026: Grenzregime und autoritäre Transformation (Sabine Hess)
10.06.2026: Graue Wölfe. Türkischer Rechtsextremismus in Deutschland (Ismail Küpeli)
08.08.2026: Ist dies schon Wahnsinn, so hat es doch Methode – der politische Umsturz in den USA (Martin Kronauer)
09.09.2026: Arbeit am Wohnen. Zur schwierigen Aneignung eines städtischen Reproduktionsmittels (Moritz Rinn)
14.10.2026: Bleiberecht jenseits des Nationalstaats. Kämpfe um Sanctuary Policy in den USA (Janika Kuge)
11.11.2026: Time to Care. Chronofeministische Politiken der Zeit (Friederike Beier)