Kurz und knapp
28. Juli 2026

Foto: UHH/Vogiatzis
Kooperation zu Erinnerungsorten der DDR: Ausstellung „BLACKBOX HEIMERZIEHUNG“ in der HafenCity +++ Experimentelle Archäologie: Ausstellung zum Mitmachen im Schwedenspeicher Stade +++ Ausstellung: Fritz Schumacher. Architektur als City Branding +++ Hightech Agenda Deutschland: Neue Webseite von PIER PLUS zeigt Innovationskraft Hamburgs +++
Kooperation zu Erinnerungsorten der DDR: Ausstellung „BLACKBOX HEIMERZIEHUNG“ in der HafenCity
28. Juli. Die mobile Ausstellung „BLACKBOX HEIMERZIEHUNG“ erinnert an die etwa 135.000 ehemaligen DDR-Heimkinder, die das System der Spezialheime zur Umerziehung zwischen 1949 und 1990 durchlaufen mussten. Sie kann bis zum 13. August 2026 auf dem Platz der Deutschen Einheit in der HafenCity besucht werden. Es handelt sich um eine Kooperation der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau mit dem Projekt „Tor zur Freiheit?! Ein außerschulischer Lernort zu DDR-Geschichte in Hamburg“ aus dem Arbeitsbereich „Public History“ der Universität Hamburg. Dort werden seit 2021 in verschiedenen Forschungsvorhaben die Spuren von aus der DDR geflüchteten Menschen in Hamburg beleuchtet, etwa in dem Audiowalk „Orte der Unsichtbarkeit“. Weitere Informationen zu der temporären Ausstellung gibt es auf der Webseite.
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Experimentelle Archäologie: Ausstellung zum Mitmachen im Schwedenspeicher Stade
22. Juli. Seit mehr als 20 Jahren wird am Institut für Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie der Universität Hamburg experimentelle Archäologie betrieben. Eine Auswahl der Projekte und der Experimente sind noch bis zum 1. November 2026 in einer Ausstellung im Museum Schwedenspeicher in Stade zu sehen. Sie zeigt damit die Ergebnisse eines jährlichen studentischen Seminars, das vom Institut in Zusammenarbeit mit dem Steinzeitpark Dithmarschen in Albersdorf durchgeführt wird. In der Sonderausstellung in Stade gibt an den Sonntagen zudem ein spannendes Begleitprogramm mit vielen Workshops. Besucherinnen und Besucher können im August unter anderem backen, Pfeilspitzen aus Feuerstein schlagen und Amulette prägen. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite des Schwedenspeichers der Ausstellung.
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Ausstellung: Fritz Schumacher. Architektur als City Branding
14. Juli. Der Architekt und Stadtplaner Fritz Schumacher (1869–1947) hat das Bild Hamburgs im 20. Jahrhundert maßgeblich gestaltet. Mit seinen Bauten – von der Davidwache über die Finanzdeputation am Gänsemarkt bis zur Anlage des Stadtparks – verlieh der Oberbaudirektor der Stadt ein regelrechtes City Branding, das bis heute nachwirkt. Studierende des Kunstgeschichtlichen Seminars der Universität Hamburg haben sich unter der Leitung von Prof. Dr. Frank Schmitz intensiv mit dem Werk Schumachers auseinandergesetzt und präsentieren die Ergebnisse bis zum 16. August in einer Ausstellung im Erdgeschoss der Staats- und Universitätsbibliothek. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9 bis 24 Uhr, Samstag bis Sonntag 10 bis 24 Uhr. Der Eintritt ist frei.
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Hightech Agenda Deutschland: Neue Webseite von PIER PLUS zeigt Innovationskraft Hamburgs
14. Juli. Die Hightech Agenda Deutschland (HTAD) verfolgt das Ziel, die Innovationsfähigkeit Deutschlands gezielt zu stärken. Wie Hamburg mit seiner vielseitigen Wissenschaftslandschaft zur Innovationsagenda der Bundesregierung beiträgt, zeigt eine neue Webseite von PIER PLUS unter dem Motto „Zukunft made in Hamburg“. Als Plattform für die Zusammenarbeit und Vernetzung Hamburger Hochschulen und Forschungsinstitute macht PIER PLUS auf diese Weise Leuchtturmprojekte, Zentren und Forschungsgruppen aus der Metropolregion sichtbar. Die umfassende Zusammenstellung auf der Webseite zeigt, wie die Partner des Netzwerks ihre Expertise bündeln, die Stärke der regionalen Vernetzung nutzen, um an Lösungen für zentrale Herausforderungen in Wirtschaft und Gesellschaft zu arbeiten und die Zukunftsfelder der HTAD aktiv mitzugestalten. PIER PLUS unterstreicht damit die Rolle Hamburgs als leistungsstarken Forschungs- und Innovationsstandort.
Archiv 2026
Kurzmeldungen Januar 2026
Neue „Vorlesung für alle“ als Video: Kommen wir je wieder aus der Spirale von Krieg und Aufrüstung heraus? +++ Die Zukunft Europas im Fokus: Paolo Gentiloni spricht am 16. Februar beim Hamburg-Vigoni-Forum +++ Öffentliche Präsentation des „Klimawende Ausblicks 2025“ am 3. Februar 2026 +++ Neue europäische Forschungsinitiative zu Arthrose gestartet +++ Von Studierenden entwickelt: Neue Ausstellung beleuchtet die Geschichte des universitären Sportparks +++
Neue „Vorlesung für alle“ als Video: Kommen wir je wieder aus der Spirale von Krieg und Aufrüstung heraus?
29. Januar. Fast vier Jahre nach der Invasion der Ukraine durch Russland herrscht immer noch erbitterter Krieg. Ein Waffenstillstand oder gar Frieden sind nicht in Sicht. Gleichzeitig investiert die Bundesrepublik so viel Geld wie nie in die Rüstung. In seiner „Vorlesung für alle“ im Deutschen Schauspielhaus hat Dr. Ulrich Kühn vom Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik sich damit beschäftigt, wie viel es zur Abschreckung Russlands braucht und zugleich auf die Erfahrungen aus vergangenen Krisen zurückgeschaut. Gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern diskutierte er, wie im 21. Jahrhundert Wege zu einem friedlichen und sicheren Miteinander aussehen könnten. Eine Aufzeichnung der Veranstaltung ist jetzt online verfügbar (YouTube). Die Reihe „Vorlesung für alle“ wird durch die Joachim Herz Stiftung und im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern gefördert.
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Die Zukunft Europas im Fokus: Paolo Gentiloni spricht am 16. Februar beim Hamburg-Vigoni-Forum
27. Januar. Was hält Europa zusammen? Unter dieser Leitfrage möchte das Hamburg-Vigoni-Forum den Dialog zwischen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft über die Zukunft Europas fördern. Am 16. Februar 2026 (18 Uhr) findet im Hauptgebäude der Universität (Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg) die zweite „Hamburger Rede zur Zukunft Europas“ statt. Sprechen wird der ehemalige italienische Ministerpräsident und Europäische Kommissar für Wirtschaft, Paolo Gentiloni. Das Thema seiner Rede: „European Strategic Autonomy Four Years After Russia’s Invasion of Ukraine“. Im Anschluss werden Expertinnen und Experten aus Politik und Wissenschaft in einer Podiumsdiskussion die Impulse aufgreifen und vertiefen. Die Universität Hamburg veranstaltet das Forum im Rahmen ihrer internationalen Strategiekonferenzen in Zusammenarbeit mit dem Europa-Kolleg Hamburg, dem Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik und dem Deutsch-Italienischen Zentrum für den Europäischen Dialog Villa Vigoni. Die Veranstaltung, die auf Englisch stattfindet, ist öffentlich. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung (bis zum 11. Februar) gibt es auf der Veranstaltungsseite.
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Öffentliche Präsentation des „Klimawende Ausblicks 2025“ am 3. Februar 2026
22. Januar. Sieben gesellschaftliche Schlüsselprozesse, die für erfolgreichen Klimaschutz in Deutschland auf Kurs sein müssten, stehen im Fokus der Studie „Klimawende Ausblick 2025“, die am Exzellenzcluster „Climate, Climatic Change, and Society“ (CLICCS) der Universität Hamburg durchgeführt wurde. Das Fazit: Politik, Wirtschaft und Gesellschaft rudern in vielen Bereichen zurück und derzeit ist es kaum realistisch, dass Deutschland bis zum Jahr 2045 klimaneutral werden kann. Wie die Forschenden für die Analyse vorgegangen sind, was die Ergebnisse bedeuten und wo es Handlungsmöglichkeiten gibt, erklärt Studienleiter Prof. Dr. Stefan C. Aykut gemeinsam mit seinen beteiligten Kolleginnen und Kollegen bei der Präsentation der Studie am 3. Februar 2026 (16 Uhr) in den Räumen des Humanities Centre for Advanced Studies „Futures of Sustainability“ (Gorch-Fock-Wall 3). Neben zentralen Erkenntnissen gibt es Einblick in einzelne Handlungsfelder sowie Diskussionen mit Expertinnen und Experten. Eine Teilnahme ist nach Anmeldung vor Ort oder digital möglich. Weitere Informationen gibt es auf der Veranstaltungsseite.
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Neue europäische Forschungsinitiative zu Arthrose gestartet
8. Januar 2026. Die Initiative unter Beteiligung des Fachbereichs Informatik der Universität Hamburg hat sich zum Ziel gesetzt, das Verständnis, die Diagnose und die Behandlung von Arthrose durch den Einsatz von Big Data, künstlicher Intelligenz und innovativen klinischen Forschungsmethoden voranzutreiben. Arthrose betrifft weltweit mehr als 500 Millionen Menschen und ist nach wie vor eine der Hauptursachen für Behinderungen. Das Projekt PROBE bringt 38 Partner aus Wissenschaft, Industrie, Patientenorganisationen, Aufsichtsbehörden und Gesundheitseinrichtungen aus ganz Europa und darüber hinaus zusammen. Die Projektarbeiten an der Universität Hamburg werden von Professor Dr. Jan Baumbach und PD Dr. Linda Baumbach geleitet.
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Von Studierenden entwickelt: Neue Ausstellung beleuchtet die Geschichte des universitären Sportparks
5. Januar 2026. Bereits seit Mitte der 1930er-Jahre befindet sich das sportliche Zentrum der Universität im Hamburger Stadtteil Rotherbaum – heute mit seinen Hallen und Plätzen am Turmweg 2. Dort ist aktuell eine Ausstellung zu sehen, die die wechselhafte Bau- und Planungsgeschichte des Sportparks sowie seines unmittelbaren Umfelds beleuchtet. Entwickelt wurde sie im Rahmen des Seminars „Der Sportpark der Universität | gestern – heute – morgen“, das im Sommersemester 2025 stattfand. Gemeinsam mit dem Architekten und ehemaligen UHH-Mitarbeiter Michael Holtmann haben die Studierenden Dokumente und Literatur analysiert, die Inhalte erarbeitet sowie die Gestaltung der Ausstellung übernommen. Entstanden ist dabei nicht nur ein durchaus kritischer Blick auf die Entwicklung vom Institut für Leibesübungen 1925 bis zum Institut für Bewegungswissenschaft 2025, sondern auch ein Ausblick, wie die Sportstätten erhalten und entwickelt werden können. Die Ausstellung ist noch mindestens bis zum Ende des Wintersemesters im Turmweg 2 im Foyer neben der Pförtnerloge zu sehen. Der Eintritt ist kostenlos und zu den Öffnungszeiten des Gebäudes möglich.
Kurzmeldungen Februar 2026
+++ TV- und Streaming-Tipp: UHH-Forschende bei „Terra X: Ungelöste Fälle der Archäologie“ +++
TV- und Streaming-Tipp: UHH-Forschende bei „Terra X: Ungelöste Fälle der Archäologie“
20. Februar. In der ZDF-Sendung „Terra X: Ungelöste Fälle der Archäologie“ geht Harald Lesch jede Woche spannenden wissenschaftlichen Phänomenen auf den Grund – und in den kommenden beiden Folgen stellen Forschende des Exzellenzclusters „Understanding Written Artefacts“ ihre Erkenntnisse vor. Am 22. Februar erklärt Prof. Dr. Kaja Harter-Uibopuu in der Ausgabe „Geheimnisvolle Kugeln“ die Funktionsweise antiker Losmaschinen, die Grundlage der Demokratie im damaligen Athen waren. Noch heute finden Archäologinnen und Archäologen die Kugeln, die zum Losen verwendet wurden. Eine Woche später, am 1. März, geben Röntgenphysiker Christian Schroer und Assyriologin Cécile Michel in der Folge „Magische Zeichen“ Einblicke in die Arbeit mit dem weltweit einmaligen, mobilen Computertomographen ENCI, der versiegelte Keilschrifttafeln lesbar macht. Die Sendungen laufen jeweils um 19.30 Uhr und sind ab jetzt in der ZDF-Mediathek im Stream verfügbar.
Kurzmeldungen März 2026
+++ Deutsche Forschungsgemeinschaft verlängert Forschungsgruppe SOMACROSS +++ UHH unter den Top 20 der besten deutschen Hochschulen für das Fach Wirtschaftsprüfung +++ IMV-Lab stellt Ergebnisse von drei Jahren Forschung zur Wirkungsmessung vor +++ 170 Teilnehmende beim internationalen Mathematik-Wettbewerb Náboj in Hamburg +++ Neue Erkenntnisse zur Entwicklung der Verbreitung von Radikalisierung, Intoleranz und politischen Extremismen +++
Deutsche Forschungsgemeinschaft verlängert Forschungsgruppe SOMACROSS
27. März. Es kommt häufig vor, dass bei verschiedenen Erkrankungen akut entstandene Körperbeschwerden wie Müdigkeit, Juckreiz oder gastrointestinale Beschwerden chronisch werden. Das bedeutet einen hohen Leidensdruck für die Patientinnen und Patienten. Welche Mechanismen dazu führen, dass diese körperlichen Symptome chronisch werden, und welche Risken ihre Entstehung begünstigen, untersucht die Forschungsgruppe SOMACROSS (Persistent Somatic Symptoms acroos Diseases: From Risk Factors to Modification) unter der Leitung von Prof. Dr. Bernd Löwe, Professor für Innere Medizin und Psychosomatik an der Medizinischen Fakultät der Universität Hamburg und am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat dieses Forschungsvorhaben, das 2021 gestartet ist und eines der tragenden Projekte des universitären Forschungsschwerpunktes „Inflammation, Infektion und Immunität“ ist, nun für eine weitere Förderperiode verlängert. DFG-Forschungsgruppen ermöglichen es Forschenden, sich aktuellen und drängenden Fragen ihrer Fachgebiete zu widmen und werden bis zu acht Jahre lang gefördert.
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UHH unter den Top 20 der besten deutschen Hochschulen für das Fach Wirtschaftsprüfung
24. März. Im aktuellen Wirtschaftsprüfungs-Ranking des Manager Magazins und der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Management und Beratung hat es die Universität Hamburg auf Platz 12 in Deutschland geschafft. Das bedeutet eine Verbesserung um fast 20 Plätze im Vergleich zum Ranking 2024/25. Mit der Aufstellung werden die besten Hochschulen für das Fach Wirtschaftsprüfung prämiert. Basis ist eine Befragung unter 80 mittelständischen Kanzleien und 732 Mandantinnen und Mandanten. An der University of Hamburg Business School ist der Bereich an der Professur für Wirtschaftsprüfung und Unternehmensrechnung von Prof. Dr. Nicole Ratzinger-Sakel angesiedelt. Anlässlich der Auszeichnung hat das Manager Magazin in seiner Ausgabe vom 20. März ein Interview mit der UHH-Forscherin veröffentlicht, in dem sie unter anderem berichtet, was ihrem Team und ihr bei der Ausbildung der Studierenden wichtig ist. Ein ausführlicher Bericht findet sich in der News-Meldung der Fakultät.
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IMV-Lab stellt Ergebnisse von drei Jahren Forschung zur Wirkungsmessung vor
17. März. Wie können soziale und ökologische Wirkungen von Organisationen messbar und sichtbar gemacht werden? Mit dieser Frage beschäftigte sich in den vergangenen drei Jahren das Impact Measurement and Valuation Lab (IMV-Lab). Das von der Universität Hamburg und der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführte und vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderte Forschungsprojekt analysierte und bewertete unterschiedliche Ansätze der Wirkungsmessung und entwickelte gemeinsam mit sozialen Innovator:innen praxisnahe Instrumente. Seitens der Universität Hamburg waren Chief Sustainability Officer Prof. Dr. Laura Marie Edinger-Schons sowie Felizia von Schweinitz an dem Projekt beteiligt.
Zum Projektabschluss werden die zentralen Ergebnisse im Rahmen eines digitalen Workshops am 27. März 2026, von 13 bis 14 Uhr, mit Akteur:innen aus der Impact Community diskutiert. Die Teilnahme ist für alle Interessierte über ZOOM möglich.
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170 Teilnehmende beim internationalen Mathematik-Wettbewerb Náboj in Hamburg
17. März. 170 Schülerinnen und Schüler aus Hamburg sowie dem Umland nahmen am 13. März 2026 am internationalen Mathematik-Wettbewerb Náboj teil. Er fand erneut im Geomatikum am Fachbereich Mathematik der Universität Hamburg statt. Während der zweistündigen Wettbewerbslaufzeit galt es, so viele mathematische Aufgaben wie möglich zu lösen. Neben mathematischem Fachwissen waren Teamgeist, Einfallsreichtum und logisches Denken gefragt. Diese Fähigkeiten stellten die 38 teilnehmenden Teams unter Beweis. Prof. Dr. Paul Wedrich, Professor am Fachbereich Mathematik, begrüßte die Schülerinnen und Schüler und moderierte den Wettbewerb, der zum dritten Mal in Folge von Doktorand Karim Ritter von Merkl organisiert wurde. Zwischen Wettbewerb und Ergebnisbekanntgabe erhielten die Teilnehmenden zudem Einblicke in die mathematische Forschung am Fachbereich: Die Doktoranden Alea Hofstetter und Leon Goertz berichteten von ihrer Forschung und ihrem mathematischen Werdegang. Bachelorstudentin Ha An Nguyen besprach gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern ausgewählte, besonders anspruchsvolle Aufgaben aus dem diesjährigen Wettbewerb. Am Ende siegten das Seniorenteam des Christianeums mit 32 gelösten Aufgaben und in der Junior-Kategorie das Team des Gymnasiums Wentorf mit 29 gelösten Aufgaben. Weitere Informationen zum Náboj-Wettbewerb gibt es auf der Fakultäts-Webseite.
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Neue Erkenntnisse zur Entwicklung der Verbreitung von Radikalisierung, Intoleranz und politischen Extremismen
11. März. Zuwächse bei der Verbreitung von Vorurteilen und Intoleranz – das ist eines der Ergebnisse, das jetzt auf der MOTRA-Jahrestagung (Monitoringsystem und Transferplattform Radikalisierung) vorgestellt wurde. MOTRA ist ein Forschungsverbund im Kontext der zivilen Sicherheitsforschung, der seit 2019 das Radikalisierungsgeschehen in Deutschland, seine Hintergründe und Entwicklungen erforscht. Ziel ist es, wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse bereitzustellen, die Politik und Praxis unterstützen. Wesentliche Teile der Erkenntnisse stammen aus den bundesweit repräsentativen Befragungen „Menschen in Deutschland“ sowie „Menschen in Deutschland: International“, die durch die Forschungsteams am Institut für Kriminologie an der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg (Prof. Dr. Peter Wetzels/Prof. Dr. Katrin Brettfeld) in Kooperation mit dem German Institute for Global and Regional Studies (Prof. Dr. Thomas Richter) durchgeführt werden.
Die Ergebnisse zeigen neben deutlichen Zuwächsen der Verbreitung von Vorurteilen und Intoleranz eine vermehrte Akzeptanz und Offenheit für ideologisch unterschiedlich eingebettete Formen rigider, autoritaristischer politischer Einstellungen, insbesondere mit Blick auf rechtsextreme und islamistische Positionen, unter den Menschen in Deutschland. Gewachsen sind parallel dazu auch damit in Zusammenhang stehende Besorgnisse und Bedrohungsgefühle. Politischer Extremismus ist insofern weiterhin ein hoch relevantes Thema. Mehr zu den Ergebnissen findet sich auf der Seite der Fakultät für Rechtswissenschaft.
Kurzmeldungen April 2026
+++ Lasersystem verbessert Mikroskopieverfahren zur Erforschung verborgener Zellwelten +++ Neue „Vorlesung für alle“ als Video: Wie schützen wir uns vor neu auftretenden Infektionserregern? +++ Gipsabguss-Sammlung: Am 12. April starten wieder die Sonntagsführungen +++ Projektabschluss: Öffentliche Buchvorstellung „Doing Freedom. Freiheit an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft“ +++ Behördenübergreifendes Krisenmanagement bei Biogefahren: Erste Übungsstufe erfolgreich absolviert +++
Lasersystem verbessert Mikroskopieverfahren zur Erforschung verborgener Zellwelten
30. April. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Deutschen Elektronen-Synchrotrons DESY und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf hat ein neues Lasersystem entwickelt, das die mehrfarbige Zwei-Photonen-Mikroskopie deutlich vereinfachen könnte. Die Technologie basiert auf einem kompakten ultraschnellen Faserlaser und ermöglicht es, mehrere Zelltypen oder -strukturen gleichzeitig sichtbar zu machen und so komplexe Wechselwirkungen im Gewebe zu untersuchen. Bisher waren in der Praxis in der Regel mehrere kostspielige Lasersysteme erforderlich, die jeweils Licht unterschiedlicher Farben erzeugen. Beteiligt an dem neuen Ansatz, der auch in der medizinischen Forschung Anwendung finden könnte, ist Prof. Dr. Franz X. Kärtner, Professor für Experimentalphysik an der Universität Hamburg und dem DESY. Über ihre Ergebnisse berichten die Forschenden in der Fachzeitschrift „Laser & Photonics Reviews“.
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Neue „Vorlesung für alle“ als Video: Wie schützen wir uns vor neu auftretenden Infektionserregern?
7. April. Viren sind winzig und können doch die Welt verändern, zum Beispiel wenn sie mutieren, auf neue Wirte überspringen und sich rasant ausbreiten. Damit haben sie Medizin und Gesellschaft immer wieder vor große Herausforderungen gestellt und werden es auch weiterhin tun. In ihrer „Vorlesung für alle“ in der Hafenbühne erklärte Ärztin und Wissenschaftlerin Prof. Marylyn Addo, wie vielfältig Viren sind, welche Krankheiten sie auslösen können und wie wir uns vor ihnen schützen können. Sie gab den Besucherinnen und Besuchern einen Einblick, wie Forschende in Hamburg und weltweit zusammenarbeiten, um gefährliche Viren besser zu verstehen und wie dieses Wissen hilft, uns auf zukünftige Ausbrüche besser vorzubereiten. Eine Aufzeichnung der Veranstaltung ist jetzt online verfügbar (YouTube). Die Reihe „Vorlesung für alle“ wird durch die Joachim Herz Stiftung und im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern gefördert.
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Gipsabguss-Sammlung: Am 12. April starten wieder die Sonntagsführungen
2. April. Gipsabgüsse nach antiken Vorbildern sind fester Bestandteil der archäologischen Forschung. Die Sammlung des Instituts für Archäologie und Kulturgeschichte des antiken Mittelmeerraumes der Universität Hamburg ist mehr als 150 Jahre alt und umfasst derzeit etwa 180 Gipsabgüsse antiker Skulpturen, Reliefs, Portraits und Terrakotten. Ab dem 12. April 2026 haben Interessierte wieder sonntags die Möglichkeit, diesen besonderen Ort zu besuchen. Von April bis Juni bieten Studierende kostenlose Führungen zu verschiedenen Themen an. Los geht es am 12. April mit „Schmuck der antiken Welt“, danach folgen unter anderem Führungen zu den archaischen Weihgeschenken auf der Athener Akropolis, zu Geschichten von Göttinnen und mythischen Frauen und zur Altersdarstellung in der Antike. Die geführten Rundgänge finden immer um 11 Uhr statt (Grindelallee 34, Hintereingang) und können ohne Voranmeldung besucht werden. Zudem ist die Gipsabguss-Sammlung am 15. April, 20. Mai, 17. Juni und 15. Juli zwischen 16 und 18 Uhr für Besuche geöffnet. Weitere Informationen zum Programm und zur Sammlung finden sich auf der Institutsseite.
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Projektabschluss: Öffentliche Buchvorstellung „Doing Freedom. Freiheit an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft“
1. April. Im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2024 wurde im Arbeitsbereich Public History der Uni Hamburg das Projekt „Im Namen der Freiheit“ durchgeführt. Am 13. April 2026 (19.30 Uhr) wird der abschließende Dokumentationsband „Doing Freedom. Freiheit an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft“ im Nachtasyl vorgestellt. Er vereint Berichte, Reflexionen und Diskussionen, wie Freiheit heute gemeinsam neu gedacht, gestaltet und gelebt werden kann. Bei der Buchvorstellung, die in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg stattfindet, diskutieren die Projektverantwortlichen mit Gästen aus Kultur und Gesellschaft. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem auch der Austausch mit dem Publikum. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Weitere Informationen zur Buchpräsentation gibt es auf der Veranstaltungsseite beim Nachtasyl.
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Behördenübergreifendes Krisenmanagement bei Biogefahren: Erste Übungsstufe erfolgreich absolviert
1. April. Mehr als 40 Fachkräfte aus verschiedenen Behörden und Organisationen haben am 26. März 2026 die erste Übungsstufe im Projekt „Einsatzführung und Lagebewältigung bei Biogefahren-Ereignissen“ (ELBE) durchgeführt. Anhand eines fiktiven Szenarios mit Ausbreitung einer hochansteckenden Krankheit in der Hansestadt wurden im Rahmen einer sogenannten Planbesprechung Meldewege und Einsatzkonzepte überprüft. Im Projekt „ELBE“ erforschen die Feuerwehr Hamburg, das städtische Institut für Hygiene und Umwelt sowie das Fachamt Gesundheit des Bezirks Altona gemeinsam mit der Universität Hamburg und weiteren assoziierten Partnern, wie die Zusammenarbeit bei außergewöhnlichen biologischen Ereignissen verbessert werden kann. An der ersten Übungsstufe nahmen zudem die Sozialbehörde Hamburg, die Polizei Hamburg, das Robert Koch-Institut sowie das Technische Hilfswerk teil. Die Evaluation der Übung, insbesondere zur behördenübergreifenden Zusammenarbeit, wird nun in die Anpassung der jeweiligen Krisenmanagementkonzepte einfließen. Während bei dieser Übung alle Beteiligten noch gemeinsam an einem großen Besprechungstisch saßen, werden sie in der nächsten Übungsstufe räumlich voneinander getrennte Krisenstäbe aufbauen und deren koordiniertes Zusammenwirken üben. Das Projekt „ELBE“ wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit“ mit rund zwei Millionen Euro gefördert. Weitere Informationen gibt es auf der Projektwebseite.
Kurzmeldungen Mai 2026
+++ Thailand durch die Augen der Fotografie: „Thai-Tag 2026“ an der Universität Hamburg am am 30. Mai 2026 +++ Neues Magazin: Sieben Jahre Exzellenzcluster CUI im Fokus +++ Es blubbert im „Labor für Morgen“: Das Unimuseum beim Langen Tag der StadtNatur +++ Neue Studie: Wie viel Wertschöpfung steht hinter der Kreuzfahrtbranche? +++ Informations- und Austauschabend für Menschen mit Angst- und Zwangsstörungen sowie ihre Angehörigen am 19. Mai 2026 +++ Stipendien des Übersee-Clubs für Studierende und Promovierende der Universität Hamburg +++ Vorverkauf für die Lange Nacht der ZEIT gestartet +++ A Wall is a Screen @ Science City Hamburg Bahrenfeld: Kurzfilmwanderungen am 15. Mai und 5. Juni 2026 +++
Thailand durch die Augen der Fotografie: „Thai-Tag 2026“ an der Universität Hamburg am am 30. Mai 2026
28. Mai. Am Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg findet am 30. Mai 2026 von 9 bis 17 Uhr der „Thai-Tag 2026“ statt. Unter dem Motto „Thailand through the Lens of Photography“ verbindet das Programm wissenschaftliche Vorträge, kulturelle Angebote sowie eine besondere studentische Perspektive. Nach einer Eröffnungszeremonie mit traditionellen thailändischen Tanzvorführungen beleuchten akademische Beiträge, wie Fotografien Thailand sichtbar machen – darunter Forschung zur Lan Na-Kultur und -Geschichte sowie zur zeitgenössischen thailändischen Fotokunst von den frühen 1980er-Jahren bis heute. Ergänzend bieten Sessions Raum für Austausch und Karriereinformationen im Bereich der Thai- und Südostasienstudien. Ein besonderes Highlight ist der Fotowettbewerb „Thailand in den Augen der Studierenden“, bei dem die Besucherinnen und Besucher für das überzeugendste Foto abstimmen können. Der Tag wird ausgerichtet von der Abteilung „Sprachen und Kulturen Südostasiens“ an der UHH in Kooperation mit der Hamburger Gesellschaft für Thaiistik e. V. Es werden unter anderem Vertreterinnen und Vertreter der Königlich-Thailändischen Botschaft in Berlin und des Königlich-Thailändischen Honorarkonsulats in Hamburg begrüßt. Mehr Informationen zum Programm gibt es auf der Webseite des „Thai-Tages 2026“.
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Neues Magazin: Sieben Jahre Exzellenzcluster CUI im Fokus
27. Mai. Welche Fortschritte hat die Grundlagenforschung im Exzellenzcluster „CUI: Advanced Imaging of Matter" in der Förderphase von 2019 bis 2025 erzielt? Welche Lösungen hält sie für die Gesellschaft bereit? Das neue Magazin „Advanced Imaging of Matter – Sieben Jahre CUI im Fokus” gibt Einblicke in die grundlegenden Fragen der Physik, Chemie und Strukturbiologie, mit denen sich die Forschenden im Cluster befassen – von passgenauen Medikamenten über nachhaltige Energieumwandlung bis hin zur Entwicklung von funktionalen Nanomaterialien. Das Magazin ist online auf Englisch und Deutsch erhältlich. Ausgewählte Artikel werden in leicht gekürzter Form auf der Webseite des Clusters veröffentlicht. Den Anfang der Serie macht das Editorial, in dem die Sprecher und die Sprecherin des Clusters seine Wirkung erläutern.
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Es blubbert im „Labor für Morgen“: Das Unimuseum beim Langen Tag der StadtNatur
27. Mai. Rund um das Thema „Alles fließt“ bietet der Lange Tag der StadtNatur Hamburg am 13. und 14. Juni 2026 mehr als 250 Veranstaltungen in Hamburg und der Metropolregion. In spannenden Exkursionen, Workshops und Führungen können Besucherinnen und Besucher die Geheimnisse und Superkräfte des Wassers entdecken. Mit dabei ist auch das Universitätsmuseum der Universität Hamburg, wo sich das Citizen-Science-Projekt „DesmidHH“ vorstellt. Dabei wird es ganz praktisch: Die Teilnehmenden können mit dem Mikroskop selber herausfinden, welche Lebewesen man in einem Tropfen Wasser findet. Im Fokus stehen dabei Algen, denn im Projekt „DesmidHH“ wird untersucht, wo und wie oft Schmuckalgen in Hamburger Moorgebieten vorkommen und was sie über die ökologische Qualität der Biotope aussagen. Das kostenlose Angebot im Rahmen des Langen Tags der StadtNatur findet im AlgenLab statt, das aktuell im Universitätsmuseum zum Forschen und Entdecken einlädt. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung gibt es auf der Webseite des Aktionstages.
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Neue Studie: Wie viel Wertschöpfung steht hinter der Kreuzfahrtbranche?
11. Mai. Ein Team um Prof. Dr. Martin Spindler, Professor für Statistik an der University of Hamburg Business School, hat im Auftrag des Wirtschaftsclusters Hamburg Cruise Net e. V. und der Freien und Hansestadt Hamburg untersucht, welche wirtschaftliche Bedeutung die Kreuzfahrtindustrie für Hamburg hat. Bestimmt wurde in Kooperation mit der ARC Econ GmbH der Wertschöpfungsbeitrag für die Hamburger Wirtschaft im Jahr 2024. In einer Input-Output-Analyse wurden dafür Daten der amtlichen Statistik sowie Unternehmensdaten von Hamburger Kreuzfahrtreedereien ausgewertet. Demnach sorgt die Kreuzfahrtbranche für einen regionalen Umsatz in Höhe von rund 1,7 Milliarden Euro. Der Beitrag zur Bruttowertschöpfung betrug rund 727,4 Millionen Euro. Dies entspricht etwa 7.240 zusätzlichen Vollzeitstellen über die direkte Beschäftigung in den Reedereien hinaus. „Die Studie unterstreicht die Bedeutung der Kreuzfahrtschifffahrt für die Stadt Hamburg, bricht die Wertschöpfung auf einzelne Bereiche herunter und zeigt, wie überproportional der gesamte Bereich in den vergangenen Jahren gewachsen ist“, resümiert Prof. Spindler. Weitere Informationen zur Studie und den Ergebnissen gibt es auf der Webseite der University of Hamburg Business School.
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Informations- und Austauschabend für Menschen mit Angst- und Zwangsstörungen sowie ihre Angehörigen am 19. Mai 2025
11. Mai. Die Forschungsambulanz für Angst- und Zwangsstörungen am Institut für Psychologie der Universität Hamburg gibt am 19. Mai 2026 (17.30 Uhr) allen Interessierten einen Einblick in ihr Angebot. Sowohl Betroffene als auch Angehörige sind herzlich eingeladen, das Behandlungskonzept kennenzulernen und durch persönliche Erfahrungsberichte von Patientinnen und Patienten einen Eindruck von der Ambulanz zu bekommen. Neben einer Präsentation aktueller Forschungsergebnisse gibt es zudem Raum für einen direkten Austausch mit Teilnehmenden, Forschenden sowie Therapeutinnen und Therapeuten über aktuelle Themen, Hilfsangebote und Forschungsideen. Die Veranstaltung am Arbeitsbereich Klinische Psychologie und Neurowissenschaften findet im Von-Melle-Park 11 (Raum R4). Eine Anmeldung ist online möglich.
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Stipendien des Übersee-Clubs für Studierende und Promovierende der Universität Hamburg
8. Mai. Beim „Großen Übersee-Tag“ am 7. Mai 2026 hat der Übersee-Club e. V. Hamburg herausragende junge Akademikerinnen und Akademiker der UHH mit Forschungs- bzw. Ausbildungsstipendien für ihre bisherige wissenschaftliche Arbeit ausgezeichnet. Die geehrten Promovierenden sind Paul Gallenkemper (Entwicklungspsychologie), Alexandra Raptis (Historische Bildungsforschung), Lina Schmidt (Operations Management) und Arunima Ticku (International Law with a Focus on Behavioural Law and Economics). Zudem wurden mit Sarah Heidemann (Öffentliches Recht, Völkerrecht und ausländisches Öffentliches Recht) und Bille Sachers (Ethnologie) zwei Studentinnen ausgezeichnet. Alle Stipendiatinnen und Stipendiaten werden mit der Unterstützung des Übersee-Clubs Forschungsaufenthalte im Ausland realisieren. Bei der feierlichen Übergabe der Urkunden im Hamburger Rathaus waren unter anderem Bundeskanzler Friedrich Merz und Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher zu Gast.
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Vorverkauf für die Lange Nacht der ZEIT gestartet
7. Mai. Am 6. Juni 2026 ab 13 Uhr ist die Lange Nacht der ZEIT wieder zu Gast auf dem Campus Von-Melle-Park der Universität Hamburg. Neben spannenden Gesprächen, etwa mit Bundesbildungsministerin Karin Prien, dem Moderator Riccardo Simonetti oder dem Autoren Sebastian Fitzek, stehen in den verschiedenen Formaten auch aktuelle Themen im Fokus wie der Irankrieg oder die aktuelle Situation in den USA. In einer Spezialausgabe der Kinder-Uni beantwortet zudem Prof. Dr. Linnea Hesse von der UHH um 13.30 Uhr im Audimax die Frage, was wir von der Natur lernen können. Ein buntes Rahmenprogramm und ein Get-together mit Livemusik runden die Veranstaltung, die die ZEIT in Kooperation mit der Uni durchführt, ab. Tickets (18 Euro / 11 Euro ermäßigt) können ab sofort auf der Homepage der ZEIT gekauft werden; dort gibt es auch mehr Informationen zum gesamten Programm.
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A Wall is a Screen @ Science City Hamburg Bahrenfeld: Kurzfilmwanderungen am 15. Mai und 5. Juni 2026
6. Mai. Unter dem Motto „Big bang – what’s the matter?“ trifft Film auf Forschung – und das gleich zwei Mal: In der Science City Hamburg Bahrenfeld ist am 15. Mai (Start 21:45 Uhr) und 5. Juni (Start: 22:15 Uhr) die Kurzfilmwanderung „A Wall is a Screen“ zu Gast. Hierbei geht es mit mobiler Projektionstechnik von Wand zu Wand und Film zu Film. Das Programm ist bis zum Start geheim, aber so viel ist sicher: Zwischen Teilchenbeschleunigern und hybriden Nanostrukturen kann man sehr gut kurze Filme zeigen – von spannend bis wissenschaftlich, garniert mit kurzen Vorträgen aus der Forschung! Für beide Events kooperieren die Universität Hamburg mit den Exzellenzclustern „Quantum Universe“ und „CUI: Advanced Imaging of Matter“ und das Kurzfilm Festival Hamburg. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht notwendig. An beiden Tagen wird dasselbe Programm gezeigt, der Start ist am Eingang der Science City Hamburg Bahrenfeld (Luruper Chaussee 149). Mehr Informationen gibt es auf der Webseite von „A Wall is a Screen“.
Kurzmeldungen Juni 2026
+++ Save the date: Aktionen der Uni bei der Sustainability Week +++ Oliver Gerberding zum deutschen Vertreter für das Einstein-Teleskop ernannt +++ Prof. Dr. Judith Simon wird Mitglied im neuen Wissenschaftlichen Gremium zu KI der Europäischen Kommission +++
Save the date: Aktionen der Uni bei der Sustainability Week
10. Juni. Im Rahmen der Hamburg Sustainability Week 2026 und der Hamburg Sustainability Conference gibt es auch an der Uni besondere Aktivitäten. So kommt in Kooperation mit der Hamburg Sustainability Week am 29. Juni (18:30-20 Uhr) Luisa Neubauer an die Uni und berichtet von ihrer Reise auf dem Forschungs-Segelschiff „Malizia Explorer“. Zudem wird am 30. Juni in Kooperation mit der Reederei F. Laeisz GmbH das erste Mal der F. Laeisz Award für Maritime Innovation vergeben. Und am 3. Juli lädt das Sustainability Office gemeinsam mit der Hamburger Klimaschutzstiftung zum neuen experimentellen Veranstaltungsformat „Sustainability in Motion – Experience, Discourse & Co-Creation“ ein. Es findet von 10 bis voraussichtlich 15 Uhr auf Gut Karlshöhe statt - verbunden mit einer geführten Fahrradtour dorthin - und versteht sich als offenes Nachhaltigkeitsplenum. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen folgen im Laufe des Junis.
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Oliver Gerberding zum deutschen Vertreter für das Einstein-Teleskop ernannt
3. Juni. Prof. Dr. Oliver Gerberding, leitender Wissenschaftler des Exzellenzclusters Quantum Universe an der Universität Hamburg, wurde zum deutschen Vertreter des Einstein-Teleskops ernannt. Das Teleskop ist ein geplantes Observatorium der nächsten Generation für Gravitationswellen, die durch energiereiche Ereignisse im Universum erzeugt werden, darunter Kollisionen von Schwarzen Löchern und Neutronensterne. Gerberding wird Deutschland innerhalb der internationalen Einstein-Teleskop-Kooperation (ET) vertreten und dabei helfen, wissenschaftliche und organisatorische Aktivitäten zu koordinieren. Er will dem Projekt eine langfristige internationale Unterstützung sichern und die Entscheidung über den künftigen Standort des Observatoriums mit vorbereiten.
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Prof. Dr. Judith Simon wird Mitglied im neuen Wissenschaftlichen Gremium zu KI der Europäischen Kommission
2. Juni. Die Europäische Kommission richtet ein Wissenschaftliches Gremium (englisch: Scientific Panel) zum Thema künstliche Intelligenz (KI) ein. Eine der 60 nun berufenen Expertinnen und Experten ist Prof. Dr. Judith Simon von der Universität Hamburg. Die Professorin für Ethik in der Informationstechnologie am Fachbereich Informatik wird das Europäische Amt für KI (European AI Office), das zur Kommission gehört, unterstützen und auch die zuständigen nationalen Behörden der EU beraten. Das Gremium wird sich unter anderem mit den systemischen Risiken von KI-Modellen mit allgemeinem Verwendungszweck (General Purpose AI, GPAI) befassen und Empfehlungen für zukünftige Vorgaben aussprechen. Die Berufung erfolgt auf zwei Jahre und ist das Ergebnis eines europäischen Auswahlprozesses aus mehr als 1000 Bewerberinnen und Bewerbern. Mehr Informationen zum neuen Gremium gibt es auf der Webseite des „European AI Office“.

