Fortbildung: Sexualisierte Gewalt und Trauma als mögliche Faktoren im Beratungsprozess
Wann: Di, 21.04.2026, 09:00 Uhr
Wo: Universität Hamburg, Mittelweg 177, 20148 Hamburg
Gleichstellungsakteur:innen, Personalräte, Studienbüros und weitere Einrichtungen der UHH sind wichtige Anlauf- und Erstberatungsstellen für Studierende und Mitarbeitende. Viele Anliegen können von den Beratenden gut bearbeitet werden. Doch manche Anliegen sind besonders herausfordernd – insbesondere solche, die mit Erfahrungen von Sexismus, sexualisierter Gewalt oder Trauma verbunden sind.
Häufig werden diese Themen entweder explizit genannt oder subtil – manchmal unbewusst – in Beratungssituationen sichtbar. Solche Erfahrungen können belastend sein und sowohl bei den Ratsuchenden als auch bei den Beratenden Unsicherheit oder Hilflosigkeit auslösen.
In dieser Fortbildung gehen wir auf grundlegende Konzepte zu sexualisierter Gewalt und Trauma ein und entwickeln Kompetenzen für einen professionellen, sensiblen Umgang mit diesen Themen in der Beratung. Ziel ist es, Beratende zu stärken, um auch in schwierigen Situationen sicher, empathisch und hilfreich unterstützen zu können.
Zielgruppe: Die Fortbildung richtet sich an Beschäftigte der Universität Hamburg, die in der Beratung tätig sind. Dies können sowohl Mitarbeitende aus den Studien-, der psychologischen Beratung, der Gleichstellung oder dem Personalwesen sein.
Referent: Helge Jannink ist Diplompsychologe, Psychologischer Psychotherapeut (DGPT) und Gruppenanalytiker (D3G) in eigener Praxis sowie Dozent für Psychotherapie (APH/BIG) und Sexualpädagogik (gsp). Er arbeitet seit bald 20 Jahren freiberuflich für verschiedene Träger mit dem Schwerpunkt sexueller und geschlechtlicher Bildung für diverse Zielgruppen und begleitet Institutionen bei der Entwicklung von sexualpädagogischen sowie Schutzkonzepten sowie als Supervisor.
Es handelt sich um eine Kooperationsveranstaltung vom Zentrum Antidiskriminierung und der Stabsstelle Chancengerchtigkeit. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt, bei Rückfragen oder speziellen Anliegen bitte an das Zentrum Antidiskriminierung wenden.