Humboldt-Professuren an der UHH
Die Alexander von Humboldt-Professur zählt zu den bedeutendsten Forschungspreisen in Deutschland und hat zum Ziel, Spitzenkräfte aus dem Ausland an deutsche Hochschulen zu bringen. An der Universität Hamburg wurden bisher vier Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit einer Humboldt-Professur ausgezeichnet. Ihre Arbeiten stärken das Forschungsprofil der UHH in Erziehungswissenschaft, Rechtswissenschaft, Kunstgeschichte und Experimentalphysik.
Direkteinstieg
Prof. Dr. Ingrid Piller – Alexander von Humboldt-Professur 2025
Ingrid Piller erforscht, wie Mehrsprachigkeit, Migration und Globalisierung Teilhabe und Bildung prägen. 2025 kam die Soziolinguistin von der Macquarie University Sydney an die Universität Hamburg. Ihre Professur ist die erste Alexander von Humboldt-Professur in den Erziehungswissenschaften. Sie leitet das Forschungszentrum LiDS und gemeinsam mit Prof. Dr. Nadja Kerschhofer-Puhalo den Potenzialbereich Languages & Literacies.
Prof. Dr. Anne van Aaken – Alexander von Humboldt-Professur 2017
Anne van Aaken verbindet Rechtswissenschaft, Ökonomie und Verhaltensforschung. Die Humboldt-Professorin untersucht, wie Recht wirkt und wie internationale Regeln, Institutionen und Anreize gestaltet werden können. An der Universität Hamburg stärkt sie den Potenzialbereich Law in Global Contexts sowie innerhalb der Rechtswissenschaften das Institut für Law and Economics und die Bereiche Rechtstheorie sowie Völker- und Europarecht.
Prof. Dr. Frank Fehrenbach – Alexander von Humboldt-Professur 2012
Frank Fehrenbach erforscht die Kunst- und Bildgeschichte der Natur, besonders in der Frühen Neuzeit. Der Humboldt-Professor arbeitet zu Leonardo da Vinci, Lebendigkeit, Kraft und Ausdruck in Bildern. Von Harvard kam er an die Universität Hamburg und leitete dort die Forschungsstelle Naturbilder / Images of Nature. Gemeinsam mit der Leibniz-Preisträgerin Prof. Dr. Cornelia Zumbusch ist er seit 2018 Sprecher der Kolleg-Forschungsgruppe „Imaginarien der Kraft“.
Prof. Dr. Brian Foster – Alexander von Humboldt-Professur 2010
Brian Foster zählt zu den prägenden Experimentalphysikern der Teilchenphysik. Der Humboldt-Professor forscht zu Teilchenbeschleunigern, Deep Inelastic Scattering und neuen Beschleunigertechnologien. Seine Professur verband Universität Hamburg und DESY und stärkte Hamburgs Profil in der Beschleunigerphysik. Seit 2019 ist er Emeritus der Universität Hamburg.