Welkom: Delegation der Universität Groningen an der UHH zu Gast
23. Januar 2026, von Newsroom-Redaktion

Foto: UHH/Wichmann
Am 22. Januar 2026 empfingen Vertreterinnen und Vertreter der Universität Hamburg ihre Kolleginnen und Kollegen aus den Niederlanden. Die Zusammenarbeit mit der Universität Groningen, die seit 2019 ein strategischer Partner ist, soll zukünftig noch weiter intensiviert werden.
Der Delegation aus Groningen unter der Leitung von Präsident Jouke de Vries gehörten Dekane, Professorinnen sowie leitende Mitarbeitende aus verschiedenen Fakultäten und der zentralen Verwaltung an. Sie trafen bei ihrem Besuch unter anderem Vertreterinnen und Vertreter des Klima-Exzellenzclusters CLICCS, der Fakultät für Geisteswissenschaften, der MIN-Fakultät sowie des Studiengangs „Liberal Arts“. Des Weiteren standen Gespräche mit Vizepräsidentin Prof. Dr. Natalia Filatkina und ein Besuch in der Science City Bahrenfeld auf dem Programm.
Die Reichsuniversität Groningen ist eine der ältesten und mit mehr als 30.000 Studierenden auch eine der größten Universitäten der Niederlande. Die Forschungsschwerpunkte der Universität sind Psychologie, Medizin, BWL, Ökologie und Soziologie, wobei im Rahmen der Zusammenarbeit Schnittstellen zu allen Fakultäten der Universität Hamburg bestehen.
Austausch in allen universitären Bereichen
Bei diesem Besuch ging es zum einen um die zahlreichen gemeinsamen Projekte, die seit der Vereinbarung einer strategischen Kooperation im Jahr 2019 erfolgreich umgesetzt wurden: Allein in den vier gemeinschaftlichen Ausschreibungen, den sogenannten Joint Calls, wurden 21 Projekte finanziert, hinzu kommen unter anderem ein gemeinsames „Synergy Grant”-Projekt sowie Austauschprogramme in Forschung und Lehre.
Besprochen wurden zum anderen aber auch weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit, etwa die Vertiefung der Beziehungen im Bereich Klima- und Energieforschung – insbesondere zwischen CLICCS und der Wubbo Ockels School for Energy and Climate in Groningen. Auf Seiten der geisteswissenschaftlichen Fakultäten besteht ebenfalls ein großes Interesse, den Austausch zu intensivieren. Hierfür soll im ersten Schritt die Möglichkeit für gemeinsame Promotionsprogramme geprüft werden.
Innovationsökosystem ausbauen
Darüber hinaus werden die gemeinsamen Anstrengungen beim Ausbau der lokalen und regionalen Innovationsökosysteme in Hamburg und Groningen gestärkt, wobei auch Akteurinnen und Akteure aus Wirtschaft und Gesellschaft miteinbezogen werden sollen. Ein wichtiger Ansatz ist die Zusammenarbeit im Rahmen der Initiative „Impossible Founders“, zum Beispiel durch die Organisation einer gemeinsamen Sommerschule für Doktorandinnen und Doktoranden, die nun geplant werden soll.

