Antiziganismus: Vergangenheit, Gegenwart und Verantwortung
Der Workshop setzt sich mit Antiziganismus als einer besonderen Form des Rassismus gegenüber Sinti und Roma auseinander. Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl die historischen Entwicklungen als auch die bis heute wirksamen Vorurteile und Ausgrenzungsmechanismen. Abschließend richtet der Workshop den Blick auf die Gegenwart: Welche Erscheinungsformen hat Antiziganismus heute? Welche Verantwortung tragen Gesellschaft, Bildungsinstitutionen und Politik im Umgang mit dieser Form von Rassismus? Ziel ist es, historische Kontinuitäten sichtbar zu machen, Vorurteile kritisch zu hinterfragen und für Diskriminierung zu sensibilisieren.
Referent:in und Veranstalter:innen: Jonny Kreuzer, Landesvertretung deutscher Sinti und Roma Baden-Württemberg Sinti Powerclub e.V.
Zielgruppe: Studierende, Lehrende, Forschende, TVP-Beschäftigte, öffentlich
Datum und Zeit: Mittwoch, 10. Juni 2026, 13.00-14.30 Uhr (s.t.)
Ort: Digital via Zoom:
https://uni-hamburg.zoom.us/j/65918017195?pwd=h7bD8jqfZSeo0AyQVrfhV9ImnNy6C4.1
Meeting-ID: 659 1801 7195
Kenncode: 90419543
Ohne Anmeldung
Für alle analogen und digitalen Veranstaltungen gelten die Netiquette der Universität Hamburg sowie der nachfolgende Code of Conduct des Projekts "Collective Responsibility. Rassismus(kritik) an Hochschulen":
Wir verstehen Kolonialismus als ein System der Ausbeutung, Gewalt und Ungleichheit, das von Rassismus durchdrungen ist, der ihn hervorbringt und verstärkt. Die Kolonialgeschichte und ihre Aufarbeitung ist im kritisch-reflexiven Sinne die Aufarbeitung einer „gemeinsamen Geschichte“, einer gespaltenen Geschichte, die in ihrer globalen Verflechtung und ihren Kontinuitäten analysiert und verstanden werden muss.
Daher können wir keine offenen oder unterschwelligen rassistischen, antisemitischen, sexistischen, diskriminierenden und/oder kolonialrevisionistischen Äußerungen tolerieren, weder bei analogen noch bei digitalen Veranstaltungen und Diskussionen.