„Kino hat mir die Welt gezeigt und mich empathischer gemacht"
25. Februar 2026, von Newsroom-Redaktion
Aufgewachsen in der Pariser Banlieue, wo sie im Kino früh ein Fenster in andere Welten fand, führte Malika Rabahallahs Weg sie über Costa Rica und deutsche Großstädte schließlich nach Hamburg. Heute ist sie Leiterin des Filmfest Hamburg. Im Podcast spricht sie über Zweifel, Zufälle und die Überzeugung, dass wir uns dringend wieder gemeinsam ins Kino setzen sollten.
„Ich bin zwischen viel Beton, aber auch viel Solidarität, Wärme und Liebe aufgewachsen“, sagt Rabahallah und meint damit ihre Heimat in der Banlieue bei Paris. Dort entdeckte sie bereits früh das Kino als Fenster in andere Lebenswirklichkeiten und einen Ort, der sie, wie sie sagt, „empathischer gemacht" hat. Dass sie selbst eines Tages die Welt des Films aktiv mitgestalten würde, war für sie lange undenkbar: „Ich hätte nie gedacht, dass ich in der Kultur lande."
Nach dem Studium zog es sie zunächst als Reiseführerin in den Regenwald von Costa Rica. Über Stationen in Köln und Berlin, wo sie als Produzentin, Co-Autorin und Co-Regisseurin arbeitete, ging sie schließlich nach Hamburg und prägt heute die Filmwelt der Hansestadt und weit darüber hinaus.
Im Gespräch mit Universitätspräsident Prof. Dr. Hauke Heekeren erzählt die heutige Leiterin des Filmfest Hamburg von damaligen Zweifeln, mutigen Entscheidungen und von Menschen, die Türen öffnen. Außerdem erklärt sie, warum sie Film nicht nur als Kunstform, sondern als gesellschaftliche Kraft versteht: „Es ist wichtig, dass wir uns wieder gemeinsam in einen Kinoraum setzen, damit wir wieder mehr voneinander spüren."
Der Podcast „Campus-Legenden“ wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) sowie der Freien und Hansestadt Hamburg im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern gefördert.

