Internationale StrahlkraftDFG bewilligt vier „Global Minds“-Professuren
2. Oktober 2026, von Newsroom-Redaktion

Foto: UHH/Göttling
Alle vier der von den Exzellenzclustern und Sonderforschungsbereichen der Universität Hamburg und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf beantragten „Global Minds“-Professuren wurden bewilligt. Damit geht mehr als ein Viertel der bundesweit 15 in dieser Förderrunde geförderten Professuren an die UHH.
Mit dem Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) sollen herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ausland für eine langfristige Zusammenarbeit und eine Professur an deutschen Hochschulen gewonnen werden.
Die vier erfolgreichen Anträge der Universität Hamburg und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) stärken verschiedene Forschungsschwerpunkte durch herausragende internationale Expertise. Die neuen Professuren sind den Exellenzclustern „CUI: Advanced Matter of Imaging“, „Climate, Climatic Change and Society“ und „Understanding Written Artefacts“ sowie dem Sonderforschungsbereich „Immue regulation of the liver: from homeostasis to disease“ am UKE zugeordnet.
Prof. Dr. Hauke Heekeren, Präsident der Universität Hamburg: „Die vier erfolgreichen Anträge sind ein starkes Zeichen für die internationale Ausstrahlung und die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit der Universität Hamburg. Mit den ‚Global Minds‘-Professuren können wir herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für unsere Forschungsverbünde gewinnen und neue Möglichkeiten für internationale Zusammenarbeit schaffen.“
Noch mehr internationale Sichtbarkeit und Vernetzung
Die eingeworbenen Professuren eröffnen den Forschungsverbünden die Möglichkeit, ausgewiesene Koryphäen ihres jeweiligen Fachgebiets langfristig einzubinden und damit die wissenschaftliche Arbeit an den beteiligten Standorten nachhaltig zu stärken. Zugleich schaffen sie zusätzliche Perspektiven für die Weiterentwicklung der Forschungsprofile und tragen dazu bei, die Verbünde international noch sichtbarer zu machen.
Die DFG fördert die 15 „Global Minds“-Professuren sowie zwölf Mercator-Fellows als Teil des 1000-Köpfe-Plus-Programms, das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt getragen wird. Die Initiative richtete sich in dieser ersten Förderlinie an Exzellenzcluster und Sonderforschungsbereiche. Für jede Professur können Mittel bis zu einer Höhe von 3,5 Millionen Euro bewilligt werden. Die Förderdauer beträgt maximal fünf Jahre.

