Mehr als 165.000 Kilowattstunden grüner Strom pro JahrPV-Anlage auf dem Dach der Präsidialverwaltung geht in Betrieb
31. August 2026, von Newsroom-Redaktion

Foto: Hamburger Energiewerke
Das Dach der Präsidialverwaltung der Universität Hamburg ist voll belegt: 445 PV-Module erzeugen seit Ende Juli Solarstrom auf der neu sanierten Dachfläche. Mit einer Leistung von 200 Kilowattpeak produziert die Anlage jährlich mehr als 165.000 Kilowattstunden grünen Strom und senkt damit die CO2-Emissionen um bis zu 63 Tonnen.
Der erzeugte Strom fließt ins öffentliche Netz und kann rein rechnerisch etwa 66 Haushalte mit Ökostrom versorgen. Mit der Solarinstallation auf dem Dach des Gebäudes am Mittelweg 177 leisten die beiden städtischen Unternehmen Sprinkenhof (Gebäudeeigentümerin, Unternehmen der Finanzbehörde) und HEnW KommunalEnergie (HKE), ein Tochterunternehmen der Hamburger Energiewerke, einen weiteren Beitrag zum Photovoltaik-Ausbauziel auf öffentlichen Gebäuden.
„Mit der neuen Photovoltaikanlage gehen wir einen weiteren konkreten Schritt auf dem Weg zu einem klimafreundlicheren Universitätsbetrieb. Besonders wichtig ist uns dabei, dass dieses Dach kein Einzelprojekt bleibt: Wir haben 56 Dächer der Universität systematisch auf ihre Eignung für Photovoltaik prüfen lassen und damit die Grundlage für einen schrittweisen weiteren Ausbau geschaffen. Als Universität der Nachhaltigkeit wollen wir Nachhaltigkeit nicht nur erforschen und lehren, sondern auch auf unserem eigenen Campus konsequent umsetzen“, sagt Prof. Dr. Laura Marie Edinger-Schons, Chief Sustainability Officer der Universität Hamburg und Mitglied der Universitätleitung.
In der gesamten Hansestadt kommen auf öffentlichen Gebäuden stetig weitere Solardächer hinzu: Auf 20 Dächern der Sprinkenhof sind bereits PV-Anlagen in Betrieb, 27 weitere gemeinsame Projekte sind fest eingeplant oder schon im Bau. Der städtische Photovoltaikausbau konzentriert sich auf technisch geeignete und wirtschaftliche Anlagen. Bei Dächern mit weiterem PV-Potenzial ermöglicht das sogenannte Bilanzkreismodell eine größtmögliche Ausnutzung der Dachfläche.
Überschüssiger Solarstrom wird dabei direkt an die Stadt Hamburg verkauft und automatisch den städtischen Gebäuden der Kernverwaltung zur Verfügung gestellt. So wird die installierte Anlagenleistung nicht länger durch den Strombedarf des jeweiligen Gebäudes begrenzt und darüber hinaus nutzt die Stadt ihren selbst erzeugten grünen Strom. Hamburg kommt damit seinem Ziel, 80 Prozent der geeigneten Dachflächen mit Photovoltaik zu belegen, Schritt für Schritt näher.

