Keynote: Feminist cartographies, feminist futures by sarah elwood
Wann: Mi, 26.08.2026, 18:15 Uhr bis 19:45 Uhr
Wo: Lecture Hall ESA Ost 221, Edmund-Siemers-Allee 1 (2nd floor), 20146 Hamburg, Digital
Im Rah
„Ich gehe von der Prämisse aus, dass „kritische" Kartografien schon immer ein intersektionales feministisches Projekt waren, bei dem Kartografie an der Schnittstelle feministischer, postkolonialer und marxistischer Kritiken an Wissenschaft, Sichtweisen und Repräsentation gedacht und praktiziert wird; an der Schnittstelle der strukturellen und ideologischen Beziehungen zwischen Technologie, Medien und politischer Ökonomie; sowie an der Verflechtung westlicher Kartografie mit Projekten der Ausbeutung, Enteignung und des Völkermords.
Die kreative Innovation und die rebellische Politik feministischer Kartografien haben die Möglichkeiten der kartografischen Praxis in akademischen und aktivistischen Kreisen dramatisch verändert,doch wie ich hier darlegen werde, ist noch mehr möglich, notwendig und bereits im Gange!
Dieser Beitrag zeichnet Kartografiekonzepte nach, die ihren Ursprung im schwarzen, indigenen und dekolonialen feministischen Denken haben, und zeigt auf, wie diese Konzepte epistemologisch-politische Beziehungen in den Mittelpunkt stellen, die über die Grenzen vieler früherer kritischer Kartografien hinausgehen und zu grundlegend anderen Formen der Kritik, Kreativität und ethischen Beziehungen in der kartografischen Praxis führen.
Datum: Mittwoch, 26.08.2026, 18:15–19:45 Uhr
Ort: Hörsaal ESA Ost 221, Edmund-Siemers-Allee 1, 2. OG
Teilnahme: Präsenz & digital (Link wird eine Woche vorher bekannt gegeben)
Die Veranstaltung ist Teil der Summer School „Redrawing Space/s" (25.–29.08.2026) und findet in englisch statt.