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Online-Vortrag von Dr. Güllistan Yarkın: The Emergence and Development of Kurdish Studies in Turkish Academia

Wann: Di, 09.06.2026, 12:30 Uhr

Wo: Digital

In den Kalender übertragen (iCal)
Geistes- und KulturwissenschaftenPolitik/GesellschaftLehre/ErziehungswissenschaftVortrag

Vortrag auf Englisch via Zoom: https://uni-hamburg.zoom.us/j/67265733041?pwd=40T4ElqCx6KtajI9GcEjWzy07yVojI.1 (Meeting-ID: 672 6573 3041, Kenncode: 26971274)

Dr. Güllistan Yarkın (University of Hamburg)
“The Emergence and Development of Kurdish Studies in Turkish Academia: Racism, Denial, and Academic Freedom” – Presentation and discussion

This lecture examines the development of Kurdish studies in Turkey in relation to broader dynamics of racism, ethnic exclusion, and denial within academic and political institutions. Focusing on the period since the foundation of the Republic, it explores how state policies and political developments have shaped the conditions of knowledge production and academic freedom.
For decades, Kurdish identity, language, and history were systematically marginalized within official discourse and higher education. Until the 1990s, conducting academic research using the terms “Kurd” or “Kurdish” was severely restricted and could result in persecution or prosecution. In this context, the absence of Kurdish studies in Turkish academia reflects not only institutional limitations, but also broader structures of exclusion that have been discussed in the literature as forms of structural discrimination.
The lecture traces how major political developments (including armed conflict, forced migration, and changing state policies) brought the Kurdish question into public and academic debate. In the 2000s, processes linked to EU candidacy and political reforms enabled a partial expansion of academic freedoms, reflected in the growing number of academic studies and theses on Kurdish topics. From 2009 onwards, the establishment of Kurdish Language and Literature departments and Institutes of Living Languages at several universities marked an important step toward the institutionalization of Kurdish studies within Turkish academia.
However, this development was reversed after 2015 amid renewed conflict and increasing political repression, particularly following the 2016 state of emergency. These changes have led to severe restrictions on academic freedom and the displacement of many scholars working in the field.
By situating Kurdish studies within the broader framework of racism and structural exclusion, the lecture highlights how academic fields are shaped by power relations and political contexts, and reflects on the role of universities in addressing these dynamics.

Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe "Collective Responsibility. Rassismus(kritik) an Hochschulen" im Sommersemester 2026. 

Für alle analogen und digitalen Veranstaltungen gelten unser Code of Conduct sowie die Netiquette der Universität Hamburg.

Code of Conduct des Projekts "Collective Responsibility. Rassismus(kritik) an Hochschulen

Wir verstehen Kolonialismus als ein System der Ausbeutung, Gewalt und Ungleichheit, das von Rassismus durchdrungen ist, der ihn hervorbringt und verstärkt. Die Kolonialgeschichte und ihre Aufarbeitung ist im kritisch-reflexiven Sinne die Aufarbeitung einer „gemeinsamen Geschichte“, einer gespaltenen Geschichte, die in ihrer globalen Verflechtung und ihren Kontinuitäten analysiert und verstanden werden muss.

Daher können wir keine offenen oder unterschwelligen fremdenfeindlichen, rassistischen, antisemitischen, sexistischen, diskriminierenden und/oder kolonialrevisionistischen Äußerungen tolerieren, weder bei analogen noch bei digitalen Veranstaltungen und Diskussionen.

Netiquette der Universität Hamburg (Deutsch)

Die Universität Hamburg fördert und unterstützt einen offenen Dialog. Deswegen freuen wir uns über Kommentare und die aktive Teilnahme an Diskussionen. Um eine respektvolle und sachliche Kommunikation zu gewährleisten, beachte beim Verfassen deiner Kommentare bitte die folgenden, allgemeinen Grundregeln:

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Kontakt

Die Veranstaltungsreihe wird organisiert von Collective Responsibility in Kooperation mit der Stabsstelle Chancengerechtigkeit, der Gleichstellung der Geisteswissenschaftlichen Fakultät, dem Zentrum Antidiskriminierung sowie den Exzellenzclustern CLICCS und UWA
Dr. Philipp Dorestal, Dr. Merle-Marie Kruse(diversity"AT"uni-hamburg.de)

Weitere Informationen

Webseite der Veranstaltung
Veranstaltungsprogramm SoSe 2026 (PDF)
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Verändert am 5. Mai 2017

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