„Kultur zeigt mir, dass Dinge veränderbar sind – auch zum Besseren“
11. Februar 2026, von Newsroom-Redaktion
Als junger Lokalreporter in Gelsenkirchen wollte Carsten Brosda vor allem eines: Geschichten erzählen. Block und Stift schienen dafür vollkommen ausreichend. Erst später wurde Hamburgs heutigem Kultursenator bewusst, wie tiefgreifend sich die Welt verändern würde – und dass sich auch sein eigener Weg immer wieder neu ausrichten musste.
Mit einer sehr guten Abiturnote wurde der junge Carsten Brosda für das begehrte Journalistikstudium in Dortmund angenommen und blickt heute begeistert auf diese Zeit zurück. „Es war ein Studium in einem sehr familiären Verhältnis an einer ziemlich großen Universität. Das war ein Traum.“
Doch sein Weg führte ihn nicht in den klassischen Journalismus, sondern über mehrere politische Stationen ins Bundesministerium für Arbeit und Soziales – etwas, das ihn selbst in jungen Jahren überrascht hätte, wie er im Gespräch mit Universitätspräsident Prof. Dr. Hauke Heekeren erzählt. Heute gestaltet Brosda als Hamburgs Kultursenator die kulturelle Entwicklung der Stadt.
„Künstlerische Arbeit lebt davon, die Welt zu bearbeiten und etwas in sie zu bringen, das es vorher noch nicht gab“, sagt Brosda. Für ihn ist diese Haltung nicht nur der Kern von Kunst, sondern auch eine zentrale Quelle gesellschaftlicher Zuversicht.
Der Podcast „Campus-Legenden“ wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) sowie der Freien und Hansestadt Hamburg im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern gefördert.

