„Leistungssport und Studium sind nicht gerade leicht zu vereinbaren“
28. Januar 2026, von Newsroom-Redaktion
Mit 16 Jahren allein in einer Einzimmerwohnung, zwischen Schulbüchern und Torwarthandschuhen – der Weg ins Tor der Nationalmannschaft war für Almuth Schult alles andere als vorgezeichnet. Im Gespräch mit Universitätspräsident Prof. Dr. Hauke Heekeren erzählt sie, wie aus kleinen Entscheidungen eine große Karriere wurde und warum das Studium neben der Bundesliga für sie unverzichtbar war.
Als junge Spielerin ging es zunächst darum, Schule, Training und Alltag unter einen Hut zu bringen – nicht um eine Karriere im Profisport. Mit 16 Jahren zog sie allein in eine Einzimmerwohnung, organisierte Schule und Training selbstständig und lernte in jungen Jahren, Verantwortung zu übernehmen. „Da merkt man erst, was man wirklich will", erinnert sie sich, „und dass Glück oft aus kleinen Entscheidungen entsteht."
Neben dem Fußball entdeckte Almuth Schult ihre Begeisterung für andere Sportarten und vertiefte ihr Interesse durch ein Sportstudium an der Deutschen Sporthochschule in Köln. Die Vielseitigkeit prägte sie, sportlich wie persönlich. Die Unterstützung ihrer Universität half ihr dabei, den anspruchsvollen Spagat zwischen Leistungssport und Studium zu meistern.
Im Gespräch mit Prof. Dr. Hauke Heekeren erzählt sie von Unsicherheiten und Durchhaltevermögen, vom Vertrauen in den eigenen Weg und davon, warum es sich lohnt, ihn auch dann weiterzugehen, wenn das Ziel noch nicht klar erkennbar ist.
Der Podcast „Campus-Legenden“ wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) sowie der Freien und Hansestadt Hamburg im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern gefördert.

