„ADHS ist für mich eine Superkraft – aber auch eine krasse Überforderung für mein Umfeld“
14. Januar 2026, von Newsroom-Redaktion
Für Micha Fritz gehört diese Offenheit zum Kern seines Handelns. Als Mitbegründer der Organisation „Viva con Agua“ setzt er sich weltweit für den Zugang zu sauberem Trinkwasser, Sanitärversorgung und Hygiene ein. Im Podcast spricht er darüber, wie neurodiverse Perspektiven, richtig eingebunden, Organisationen stärker, kreativer und menschlicher machen können.
Schon während seiner Studienzeit an der Universität Hamburg suchte Fritz nach Wegen, Wissen nicht nur zu erwerben, sondern wirksam werden zu lassen. Aus kleinen Aktionen bei Konzerten, aus lokalen Spendenprojekten und aus der Vernetzung auf St. Pauli entstand Schritt für Schritt eine Bewegung, die heute international wirkt. „Ich habe krass viele Privilegien“, betont er und erzählt, wie ihn dieses Bewusstsein zu Verantwortung und Engagement motiviert hat.
Im Gespräch mit Universitätspräsident Prof. Dr. Hauke Heekeren reflektiert Micha Fritz offen über persönliche Herausforderungen, über Empathie als Haltung und über die Kunst, Kreativität mit Struktur zu verbinden. Musik, Kunst und Festivals wurden für ihn zu Resonanzorten, in denen Ideen wachsen konnten. So wurde aus erster Aufmerksamkeit schließlich Handeln.
Ein intensiver Austausch über Privilegien und Verantwortung, über neurodiverse „Superpower“ und darüber, wie aus kleinen Impulsen während der Studienzeit große gesellschaftliche Wirkung entstehen kann.
Der Podcast „Campus-Legenden“ wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) sowie der Freien und Hansestadt Hamburg im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern gefördert.

