Zum AbschiedRückblick auf 40 Einsatzjahre des Forschungsschiffs „METEOR“
9. Oktober 2026, von Newsroom-Redaktion

Foto: Rieke Tooren
Mehr als 12.000 Tage auf See und knappe 1,7 Millionen Seemeilen im Auftrag der Wissenschaft stehen für die „METEOR“ zu Buche. Nach vier Dekaden ist das Schiff in diesem Jahr nach seinem finalen Einsatz vor Anker gegangen. Aus diesem Anlass würdigt ein gemeinsames Video der beteiligten Forschungseinrichtungen das Vermächtnis des „FS METEOR“.
Als das Forschungsschiff „METEOR“ Ende Juni 2026 in den Hafen von Emden einlief und damit die letzte Expedition beendete, ging in der deutschen Meeresforschung eine Ära zu Ende. Langjährige Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter – darunter aktive und ehemalige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Besatzungsmitglieder und Landpersonal – verabschiedeten sich feierlich von „ihrem“ festlich geflaggten Schiff und würdigten den herausragenden wissenschaftlichen Beitrag, den die „METEOR“ insbesondere für die verschiedenen Disziplinen der Meereswissenschaft geleistet hat.
Im September 1985 war sie von Beatrix Riesenhuber, der Frau des damaligen Bundesministers für Forschung und Technologie, getauft worden und 1986 in Betrieb gegangen. Die zahlreichen wissenschaftlichen Einsätze der „Meteor“ wurden seitdem von der Leitstelle Deutsche Forschungsschiffe der Universität Hamburg (UHH) koordiniert. Auf ihren Expeditoren durch die Weltmeere wurden unzählige wissenschaftliche Daten von unschätzbarem Wert gesammelt, und gleichzeitig war sie in den Häfen der Welt eine wichtige Botschafterin der deutschen Meeresforschung.
Eine besondere Verbindung zur Universität Hamburg
Mit ihrem Heimathafen Hamburg und der wissenschaftlichen Betreuung durch die Universität Hamburg war ihre Bedeutung als Forschungsinfrastruktur für viele Einrichtungen und Menschen an der UHH eine besondere. Ob der globale Klimawandel und seine Folgen, die Biodiversität in der Tiefsee oder die Entstehung von Erdbeben – die Expeditionen mit der „Meteor“ konnten zu Themen und Fragen zahlreicher Gruppen beitragen.

