Personalia Mai 2026
26. Mai 2026, von Newsroom-Redaktion

Foto: UHH/Denstorf
Aktuelle Personalia-Meldungen der Universität Hamburg
Personalia im Überblick:
Fakultät für Psychologie und Bewegungswissenschaft
Prof. Dr. Katharina Förster hat – nach positiver Tenure-Evaluation – den Ruf, W3 für „Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie“, angenommen. Möglicher Dienstbeginn ist der 01.08.2026.
Professuren nach § 17 HmbHG
PD Dr. Kirsten Bönker, Fachbereich Geschichte, wurde Aushändigung der Urkunden am 06.05.2026 die akademische Bezeichnung Professorin verliehen.
Dr. Yoav Meyrav, Exzellenzcluster „Understanding Written Artefacts“, wurde durch Aushändigung der Urkunde am 06.05.2026 die akademische Bezeichnung Professor verliehen.
Andrea Beilfuß-Ashour, seit dem 01.02.1985 an der Universität Hamburg tätig, zuletzt in der Bibliothek für Geisteswissenschaften, geht zum 01.07.2026 in den Ruhestand.
Birte Plutat, seit dem 01.05.2011 an der Universität Hamburg tätig, zuletzt in der Bibliothek des Asien-Afrika-Instituts, geht zum 01.08.2026 in den Ruhestand.
Prof. Dr. Kathrin Dausmann, seit dem 28.12.2004 an der Universität Hamburg tätig, zuletzt als Professorin für Funktionelle Ökologie und Abteilungsleitung am Institut für Zell- und Systembiologie der Tiere, begeht am 01.06.2026 ihr 25-jähriges Dienstjubiläum.
Frank Schätzlein, seit dem 01.10.2002 an der Universität Hamburg tätig, zuletzt als Leiter der IT in den Fachbereichen Sprache, Literatur und Medien I + II sowie als Geschäftsführer der IT der Fakultät für Geisteswissenschaften, begeht am 01.07.2026 sein 25-jähriges Dienstjubiläum.
Die Universität Hamburg trauert um
Christian Grabbert
* 01.10.1990 † 23.04.2026
Wir haben einen geschätzten und beliebten Mitarbeiter und Kollegen verloren. Christian Grabbert war seit dem 01.10.2010 an der Universität Hamburg tätig.
Unser tiefes Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.
Univ.-Prof. Dr. Hauke Heekeren, Präsident der Universität Hamburg
Dr. Martin Hecht, Kanzler der Universität Hamburg
Andrea Hellwig, Abteilungsleiterin Finanz- und Rechnungswesen
Die Universität Hamburg trauert um
Prof. Dr. Karl-Werner Hansmann
* 21.05.1943 in Kassel † 26.02.2026
Prof. Hansmann war der Universität Hamburg sein gesamtes wissenschaftliches Leben lang eng verbunden. Er studierte und promovierte an der UHH und habilitierte sich 1977. Bis 1979 sowie von 1993 bis zu seiner Emeritierung 2008 war er Professor für Betriebswirtschaftslehre. Sein Schwerpunkt war die Industriebetriebslehre sowie die Unternehmensforschung. Seine Publikationen zählen bis heute zur Standardliteratur. Von 1998 bis 2008 war er Direktor des Instituts für Industriebetriebslehre und Organisation.
Er engagierte sich im Laufe der Jahre in vielen Bereichen der universitären Selbstverwaltung. So betreute er von 2003 bis 2007 als Vizepräsident der Universität Hamburg die Bereiche Forschung, Internationales und Informationsmanagement. 2006 war er für kurze Zeit geschäftsführender Universitätspräsident. Auch über seinen Ruhestand hinaus blieb er den Anliegen der Hochschule eng verbunden und war von 2005 bis 2014 Aufsichtsrat des Studierendenwerks Hamburg.
Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
Wir trauern um
Prof. Dr. Jörg Schönert
*07.10.1941 † 18.05.2026
Jörg Schönert studierte Germanistik und Anglistik an der Universität München, in Reading (GB) und Zürich; er lehrte an den Universitäten München, Heidelberg, Aachen und von 1983 bis 2006 fast 25 Jahre lang in Hamburg.
Jörg Schönerts Arbeitsschwerpunkte waren zeitgemäß und zugleich traditionsreich: Dissertation und die Habilitationsschrift widmete er der Satire und dem satirischen Schreiben im 18. Jahrhundert. Damals aktuellen Strömungen der Literaturwissenschaft folgend, befasste sich Jörg Schönert zudem mit der Sozialgeschichte der Literatur. Aus diesem methodischen und historischen Interesse entstand darüber hinaus ein großer Schwerpunkt im Bereich der Kriminalliteratur in Bezug auf die narrativen Strukturen des Strafrechts. Zu einem Leitthema wurde auch das Verhältnis der Literatur zu den Wissenschaften. Noch 2025 publizierten Jörg Schönert und Wilhelm Schernus eine Monographie über den NS-Germanisten Franz Koch, der die biologistischen Ansätze des Regimes in der Literaturanalyse beförderte.
Bei all dem verlor Jörg Schönert die Literatur selbst nicht aus dem Blick: Zu Beginn der 1970er-Jahre editierte er Lessing, 2013 bearbeitete er Band V der hanserschen Lessing-Ausgabe, der sich Lessings Literaturkritik, Poetik und Philologie widmete. 2013 gab er mit Hartmut Vinçon Frank Wedekinds Erzählungen und Romanwerk heraus. Der akademische Nachlass von Jörg Schönert befindet sich im Deutschen Literaturarchiv Marbach.
Mit Jörg Schönert verliert das Institut für Germanistik der Universität Hamburg einen engagierten, vielseitigen und umsichtigen Wissenschaftler, einen beeindruckenden akademischen Lehrer und einen Kollegen, der das Institut über viele Jahre mitgeleitet und geprägt hat.
Prof. Dr. Sandra Richter im Namen der Mitarbeitenden und Studierenden des Institut für Germanistik

