Universitätspräsidentin Prof. Dr.-Ing. habil. Monika Auweter-Kurtz hat heute an der Präsentation der Ergebnisse der Studie zur Entwicklung der Universität Hamburg teilgenommen. Die Universitätspräsidentin dankte der Politik und der Öffentlichkeit der Stadt ausdrücklich für die Bereitschaft, in Zeiten großer ökonomischer Risiken eine solche Diskussion um die bauliche Erneuerung der Universität zu führen. Dies sei keine Selbstverständlichkeit. Sie verwies darauf, dass es im Diskussionsprozess der kommenden Monate nicht nur um Räume und Gebäude, sondern letztlich um die Grundlagen der Qualität von Lehre und Forschung gehe:
„Die fünftgrößte Universität Deutschlands mit sechs Fakultäten und fast 180 Studiengängen ist das Herz der wissensbasierten Ökonomie Hamburgs. Dieses Herz hat es nach jahrzehntelanger baulicher Vernachlässigung unter den widrigen Umständen unserer Tage schwer – schon heute ist der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit Hochschulabschluss in München oder Dresden fast doppelt so hoch wie in Hamburg. Wenn die Universität ihre Rolle als zentraler Dienstleister der modernen Wissensgesellschaft in Zukunft erfolgreich wahrnehmen soll, muss sie gute Rahmenbedingungen vorfinden – unser Hamburger Aufbruch hin zu mehr wissenschaftlicher Exzellenz braucht jetzt eine exzellente Infrastruktur.“
Die Universitätspräsidentin hob drei Punkte hervor, die nach ihrer Ansicht den Kern des vier Entwicklungsszenarien darstellenden Papiers ausmachen:
Diese Fakten sind die Grundlage für wachsenden Flächenbedarf, dessen Bemessungen der Studie zu Grunde liegen.
Die Universitätspräsidentin betonte, dass der Diskussionsprozess in den Gremien der Hochschule schon heute beginne. Nach genauer Prüfung der Studie erwarte sie die Unterstützung aus der Universität und aus der Stadt für die nachhaltigste und erfolgversprechendste Investition in die Zukunft der Universität Hamburg.
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