Bei dem von der European Law Students’ Association (ELSA) organisierten „Deutschland-Moot Court Wettbewerb“ verhandeln Jura-Studenten aus bis zu 42 deutschen Universitäten einen fiktiven Fall vor Gericht. Erstmals erreicht ein Team der Universität Hamburg das Finale. Im diesjährigen Wettbewerb setzten sich die Studenten Tristan Wegner (21) und Thomas Kirschfink (22) gegen Teams aus acht anderen deutschen Universitäten durch, u. a. Passau, Leipzig und Gelsenkirchen. Am 23. Februar 2007 werden sie um 14.00 Uhr vor dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe vor fünf Bundesrichtern gegen ein Team aus Bielefeld antreten.
Bereits zum zwölften
Mal veranstaltet ELSA dieses Jahr den Deutschland Moot Court Wettbewerb,
diesmal unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Günther Hirsch, Präsident des
Bundesgerichtshofs. Bei dem Wettbewerb erhalten Studierende die Möglichkeit,
ihre Qualifikation und fachliche Kompetenz zu erproben, vor allem Rhetorik und
Argumentationsfähigkeit werden neben den fachlichen Inhalten bewertet. In einem
ersten Durchgang finden in den lokalen Fakultätsgruppen fiktive Verhandlungen
statt, deren Siegerparteien sich für die Regionalrunden Nord- und -Süd
qualifizieren. Die beiden Sieger der Regionalentscheidungen treffen im Finale
am Bundesgerichtshof in Karlsruhe vor fünf Bundesrichtern aufeinander. Sie
erhalten ein unterstützendes Coaching von professionellen Rechtsanwälten aus
der Praxis.
Die Studenten Tristan Wegner und Thomas Kirschfink schätzen am Moot Court Wettbewerb besonders die Möglichkeit, sich einmal in einen konkreten Sachverhalt hineinzudenken und die Lösung anschließend im Rahmen der mündlichen Verhandlung als wirkliche Interessenvertreter zu präsentieren. Wegener: „Der Moot Court ist eine interessante, lehrreiche, aber auch arbeitsintensive Abwechslung vom Studienalltag, die beim Start ins Berufsleben nur von Nutzen sein kann.“ Kirschfink: „Darüber hinaus ist es eine überaus interessante Erfahrung, einmal vor dem Bundesgerichtshof verhandeln zu dürfen, da dies nur einem verschwindend geringen Anteil der deutschen Anwälte im Rahmen ihrer Karriere möglich ist.“
Für Rückfragen:
Christiane
Cyron
Geschäftsführerin der Fakultät für Rechtswissenschaft
Tel.: (040) 4 28 38-47 05
E-Mail: christiane.cyron@verw.uni-hamburg.de