UHH Newsletter

Mai 2012, Nr. 38

CAMPUS

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Kosmetik auch für Jungs! Beim Boys’ Day in der Kosmetikwissenschaft durften Jungen hautanalytische Messungen durchführen. Foto: UHH/MINBeim Projekt „Wir entdecken die Uni!“ erkundeten die Schülerinnen den gesamten Campus und die Staats- und Universitätsbibliothek. Foto: UHH/CrcicIn der Forschungswerkstatt des Fachbereichs Chemie lernten Mädchen mit Draht zu arbeiten. Foto: UHH/MINMathe ist für alle da! Foto: UHH/MIN
„Girls’ Day vor der Linse“: Sechs Nachwuchsfotografinnen hielten ihre Eindrücke vom Girls’ Day an der Uni mit der Kamera fest. Foto: UHH/MIN



Kontakt:

Antje Newig
Universität Hamburg
Gleichstellungsreferentin der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften (MIN)
t. 040.42838-83 98
e. antje.newig-at-uni-hamburg.de


Jasmina Crcic
Universität Hamburg
Stabsstelle Gleichstellung
t. 040.42838-5300
e. jasmina.crcic-at-uni-hamburg.de

Magnet für junge Forscherinnen und Forscher: „Girls‘ Day“ und „Boys‘ Day“ an der Universität Hamburg

„Ich will an die Uni“ – haben sich 260 Mädchen und Jungen der Jahrgangsstufen 5 bis 10 gedacht und ihren Girls’ oder Boys’ Day am 26. April an der Universität Hamburg verbracht. 26 Angebote standen für sie bereit. Allein an der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften (MIN) haben knapp 180 Schülerinnen und 40 Schüler an den Veranstaltungen teilgenommen – 50 mehr als im letzten Jahr. Erstmals beteiligten sich auch das Institut für Romanistik und die Stabsstelle Gleichstellung.
In Veranstaltungen wie „Die Welt unter unseren Füßen“ oder „Robotik“ haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Mädchen die Forschungs- und Studieninhalte der MIN nähergebracht. Dabei konnten die jungen Forscherinnen auch selbst Hand angelegen, wie bei Radarmessungen im Rahmen von „Geophysics rocks“ oder der Vermessung von Fröschen an den Alsterwiesen, um den Einfluss des Klimawandels auf die Amphibien in Hamburg zu untersuchen. Die Jungs führten dagegen hautanalytische Messungen in der Kosmetologie durch.

Auch Werkstätten, die Museen und Schausammlungen unterstützten das große MIN-Angebot.

Zarte Bande

Die Befragung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigt, dass viele der jungen Gäste mit einem MIN-Berufs- und Studienwunsch nach Hause gegangen sind. Der Dekan der MIN-Fakultät Prof. Dr. Graener war – wie alle anderen Beteiligten, ob jung oder alt – sehr zufrieden. „Es ist uns gelungen, die MIN in ihrer gesamten Vielfalt einem engagierten jungen Publikum zu präsentieren; die Begeisterung der Mädchen und Jungen war für uns alle ansteckend und hält hoffentlich noch lange an.“ Erstmals unterstützten sechs Nachwuchsfotografinnen unter dem Titel „Girls’ Day vor der Linse“ die Dokumentation des Tages.

Neu dabei: Romanistik und Gleichstellung

2012 hat das Institut für Romanistik erstmals eine Boys’ Day-Veranstaltung mit dem Titel „Romanistik für Jungs: ein Schnupperkurs“ für 20 Jungen durchgeführt. Mit einem Frauenanteil unter den Studierenden von rund 82% will das Institut aktiv das Interesse für Spanisch, Italienisch, Französisch und Portugiesisch unter den Jungen wecken.

Initiative ArbeiterKind.de

Unter dem Motto „Wir entdecken die Uni!“ kooperierte die Stabsstelle Gleichstellung der Universität am Girls’ Day 2012 mit der sozialen Initiative ArbeiterKind.de. 30 Schülerinnen tauchten für einen Tag in die Uni-Welt ein. Viele von ihnen kamen aus nicht-akademischen Elternhäusern und haben einen Migrationshintergrund, vertreten waren zwölf verschiedene Nationen. Nach einer Führung durch die Staats- und Universitätsbibliothek hatten die Mädchen Gelegenheit, eine Professorin und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen zu ihren Arbeitsbereichen sowie ihrem jeweiligen Werdegang zu befragen und Einblicke in den Alltag der Universität zu gewinnen.

Die Evaluation der Aktion zeigt, dass die Mädchen selbstbewusst und optimistisch in die Zukunft blicken: 70% können sich vorstellen, später einmal Chefin zu sein, 82% der befragten Mädchen möchten studieren.
A. Newig/J. Crcic/Red.
 
 
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