UHH Newsletter

November 2014, Nr. 68

CAMPUS

Immatrikulationsfeier 2014: Willkommensfest und Start der Kampagne „Heimathafen Wissenschaft“

Der letzte Programmpunkt: Die Kampagne „Heimathafen Wissenschaft“ wird mit einem Schiffstelegrafen gestartet. Für die Bereitstellung dankt die Universität Kapitän und Reeder Thomas Pötzsch. Foto: Christian Stelling
Der letzte Programmpunkt: Die Kampagne „Heimathafen Wissenschaft“ wird mit einem Schiffstelegrafen gestartet. Für die Bereitstellung dankt die Universität Kapitän und Reeder Thomas Pötzsch. Foto: Christian Stelling

Talk, Musik, Ehrungen und Kampagnenstart: Am 15. Oktober führten Kerstin Poehls, Professorin am Institut für Volkskunde und Kulturanthropologie, und der Präsident der Universität, Prof. Dr. Dieter Lenzen, durch das vielfältige Programm der Immatrikulationsfeier im Audimax. Zum Abschluss starteten sie die Sympathiekampagne „Heimathafen Wissenschaft“ und brachten das Hauptgebäude zum Leuchten.

Zahl des Monats: 2.497.101

2008 kostete es rund 2,5 Mio. Euro: das Raman-Spektrometer, hier präsentiert von Prof. Dr. Michael Rübhausen, der mit dem Gerät forscht. Foto: UHH/Schoettmer

In dieser Rubrik stellen wir monatlich eine Zahl vor, die eine Facette der Universität beleuchtet. Diesmal: das teuerste Einzelgerät an der Universität.

Was macht eigentlich…
Albert Asal, Bereich Finanzcontrolling, Präsidialverwaltung

Albert Asal arbeitet im Bereich Finanzcontrolling in der Präsidialverwaltung. Foto: UHH/Schoettmer

In dieser Rubrik stellen wir Personen vor, die an der Universität Hamburg arbeiten, immer abwechselnd aus dem Wissenschafts- und Verwaltungsbereich. Warum machen wir das? Weil wir neugierig sind und auch mal die „Personen dahinter“ kennenlernen wollen. Wir haben uns dazu eine Art Steckbrief ausgedacht.

Vizepräsidentin Prof. Dr. Susanne Rupp stellt sich vor

Prof. Dr. Susanne Rupp ist seit August 2014 Vizepräsidentin für Studium und Lehre der Universität Hamburg. Foto: UHH/Sukhina

Seit August 2014 ist sie Vizepräsidentin für Studium und Lehre der Universität Hamburg und sie hat ein umfangreiches Aufgabengebiet geerbt. Nach den ersten 100 Tagen haben wir Prof. Dr. Susanne Rupp besucht und nach den Hauptprojekten der kommenden Jahre befragt.

Dem Naturkundemuseum einen Schritt näher: Gründung eines Centrums für Naturkunde

Prof. Dr. Dieter Lenzen und Prof. Dr. Matthias Glaubrecht bei der Vorstellung des neugegründeten Centrums für Naturkunde im Zoologischen Museum. Foto: UHH/Schoettmer

Der Präsident der Universität Hamburg, Prof. Dr. Dieter Lenzen, hat im Oktober das neue Centrum für Naturkunde (CeNak) als zentrale Betriebseinheit vorgestellt. In dieser sollen die naturkundlichen Sammlungen der Universität zusammengeführt werden. Prof. Dr. Matthias Glaubrecht, der zum 1. Oktober eine Professur für Biodiversität der Tiere angetreten hat und zum Leiter des Zoologischen Museums berufen wurde, wird zugleich wissenschaftlicher Direktor des am 21. Oktober offiziell vorgestellten Centrums.

INTERVIEW

Brückenbauer in die Wissenschaft. Interview mit Prof. Dr. Matthias Glaubrecht, Leiter des neu gegründeten Centrums für Naturkunde

Professor Dr. Matthias Glaubrecht ist wissenschaftlicher Direktor des neuen Centrums für Naturkunde. Foto: UHH/Sukhina

Prof. Dr. Matthias Glaubrecht, 52, hat zum 1. Oktober die Professur für „Biodiversität der Tiere“ angetreten und ist wissenschaftlicher Direktor des neu gegründeten „Centrums für Naturkunde (CeNak)“, das am 21. Oktober vorgestellt wurde. Aus diesem soll mittelfristig wieder ein Naturhistorisches Museum entstehen, das es bis 1943 in Hamburg einmal gab. Wir haben den gebürtigen Hamburger, der vorher die Forschungsabteilung des Naturkundemuseums Berlin geleitet hat, zum Interview getroffen.

CAMPUS

Dies Academicus 2014: „Den Horizont erweitern – Perspektiven für ein fachüberschreitendes Studium“

Am diesjährigen Dies Academicus wurden unter anderem Fragen zum fachüberschreitenden Studium diskutiert. Foto: UHH/Schoettmer, Sukhina

Am 4. November fand zum dritten Mal ein Dies Academicus an der Universität Hamburg statt. Die Veranstaltung war der „Kick off“ zur universitären Diskussion über ein fachüberschreitendes Studium – in Ablösung des bisherigen ABK- und Wahlbereichs.

VERWALTUNG

„Verwaltung im Wandel – Service für die Wissenschaft“: Einladung zum Projektforum Zukunftskonzept Universitätsverwaltung

Am 27. November werden die Ergebnisse des Zukunftsprojekts Universitätsverwaltung im Rahmen einer Messe präsentiert. Grafik: UHH/Sukhina

Seit 2011 durchläuft die Universität einen Prozess zur Optimierung von Verwaltungsabläufen, jetzt wird in einem Projektforum präsentiert, welche Veränderungen bereits umgesetzt wurden und welche noch geplant sind. Das Projektforum „Verwaltung im Wandel – Service für die Wissenschaft“ findet am 27. November 2014 von 9.00 bis 16.30 Uhr im Westflügel des Hauptgebäudes statt. Eingeladen sind alle Beschäftigten der Universität Hamburg: aus Wissenschaft, Verwaltung, Bibliotheken und technischen Bereichen.

Neue Leiterin von Abteilung 6 stellt sich vor

Dr. Ulrike Prechtl-Fröhlich, die neue Leiterin der Personalabteilung. Foto: UHH/Werner

Seit dem 1. November ist Dr. Ulrike Prechtl-Fröhlich Leiterin der Abteilung 6: Personal. Sie folgt auf Petra Rönne, die die Abteilung bisher geleitet hat. Das Aufgabengebiet von Frau Prechtl-Fröhlich umfasst nach der Neustrukturierung der Abteilung 6 die Bereiche Personalentwicklung, Personalservice für Tarifbeschäftigte, Beamte und Auszubildende, Personalkostensteuerung und Stellenwirtschaft sowie Stellenausschreibungen.

CAMPUS

Neue Gesichter im Präsidialbereich

Sarah Gottschalk ist neue Referentin im Präsidialbereich. Foto: UHH/Sukhina

Zum 15. Oktober hat Sarah Gottschalk ihre Tätigkeit als Referentin des Präsidenten aufgenommen. Und seit dem 1. November ist Dr. Christian Kölzer neuer persönlicher Referent der Vizepräsidentin Prof. Dr. Claudia Leopold,außerdem übernimmt Ariane Neumann die Leitung des Präsidialbereichs.

Von Blut, Schweiß und Tränen

In der September-Ausgabe des Talk-Formats „Wahnsinn trifft Methode“ ging es um Schweiß. Fast zwangsläufig kam viel Deodorant zum Einsatz. Foto: UHH/Sukhina

Im Kino dürfen sie fließen, auch beim Fußball sind sie kein Tabu: Ein Leben ohne Tränen ist sowieso undenkbar. Nach der Premiere zum Thema Blut und der Fortsetzung im September zum Thema Schweiß, wird es am 20. November 2014 tränenreich – beim Talk-Format „Wahnsinn trifft Methode“ im Nachtasyl des Thalia Theaters.

Weihnachtskarte mit Universitäts-Motiv

Die Weihnachtskarte der Universität – diesmal mit den Schaugewächshäusern als Motiv – ist gedruckt und digital erhältlich. Grafik: UHH

Es muss nicht immer ein Weihnachtsbaum sein: Auch dieses Jahr stellt die Abteilung Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit den Universitätsangehörigen wieder eine Weihnachtskarte zur Verfügung. Traditionell ziert die Karte ein Gebäude der Universität Hamburg: Dieses Mal sind es die Schaugewächshäuser in Planten un Blomen.

Tanzend in die zweite Runde: Jetzt Karten bestellen für den Universitätsball

Am 22. November 2014 ist es wieder so weit: Der Alumni-Verein veranstaltet den mittlerweile zweiten Universitätsball im Grand Elysée Hamburg. Foto: Alumni Universität Hamburg e.V.

Am 22. November 2014 ist es wieder so weit: Der Alumni-Verein veranstaltet den mittlerweile zweiten Universitätsball im Grand Elysée Hamburg. Nach der erfolgreichen Premiere 2013 steht der Ball in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft des chinesischen Botschafters Shi Mingde und ist Teil der CHINA TIME Hamburg. Hauptgewinn der Tombola ist eine Reise nach Shanghai.

FORSCHUNG

3,26 Millionen Euro für Forschungsprojekt zur Mehrsprachigkeitsentwicklung


Die Forschungsgruppe von „MEZ“ geht davon aus, dass die Herkunftssprachen nicht von Nachteil sind, sondern eine besondere Ressource für den Bildungserfolg darstellen. Foto: Brit­ta Ha­wig­horst

Wirkt sich die Mehrsprachigkeit von Migrantinnen und Migranten förderlich oder hemmend auf den Schulerfolg aus? Die Beantwortung dieser Frage ist besonders seit den Ergebnissen internationaler Vergleichsstudien wie der PISA-Studie relevant geworden. Mit der Entwicklung der mehrsprachigen Fähigkeiten von Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund beschäftigt sich jetzt eine interdisziplinäre Forschungsgruppe an der Universität Hamburg. Das Projekt zur Mehrsprachigkeitsentwicklung im Zeitverlauf (MEZ) wird mit insgesamt 3,26 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für fünf Jahre gefördert.

Heterogenität im Fokus: 1,3 Mio. Euro für Forschungsprojekt zu Studierfähigkeit

Dr. Elke Bosse hat das Projekt „Studierfähigkeit – institutionelle Förderung und studienrelevante Heterogenität (StuFHe)“ eingeworben. Foto: privat

Immer mehr Menschen mit ganz unterschiedlichen Bildungsbiografien, Lebensumständen, Motivationen, Zielen und persönlichen Eigenschaften beginnen ein Studium. Was diese Heterogenität für die Studierfähigkeit bedeutet und welche Förderangebote für Studierende vor diesem Hintergrund sinnvoll sind, ist Thema eines Forschungsprojekts an der Fakultät für Erziehungswissenschaft, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 1,3 Mio. Euro über einen Zeitraum von vier Jahren gefördert wird.

Neues Gründerzentrum am Forschungscampus Hamburg-Bahrenfeld

Visualisierung des neuen Gründerzentrums am Forschungscampus Hamburg-Bahrenfeld. Foto: DESY/dfz architekten

Gemeinsam mit dem Hamburger Senat und dem Deutschen Elektronen-Synchrotron DESY hat die Universität Hamburg sich auf die Einrichtung eines neuen Gründerzentrums verständigt. Mit dieser Infrastruktur sollen gemeinsam optimale Voraussetzungen für Existenzgründerinnen und -gründer sowie Start-ups „made in Hamburg“ geschaffen werden.

Redaktionen müssen Dialog mit dem Publikum noch lernen

Video-Statement von Prof. Dr. Volker Lilienthal. Video: Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen

Was bedeutet Digitalisierung für den Journalismus? Prof. Dr. Volker Lilienthal vom Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft der Universität Hamburg und Prof. Dr. Stephan Weichert von der Hamburg Media School haben dazu eine neue Studie vorgelegt: „Digitaler Journalismus. Dynamik – Technik – Teilhabe“. Darin haben sie untersucht, wie deutsche Medien auf die Digitalisierung reagieren, ob sie darin einen Mehrwert sehen und welche Handlungsoptionen es für Redaktionen gibt. Auftraggeberin der Studie war die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen.

ICANN 2014: Internationale Konferenz zu künstlichen neuronalen Netzen an der Universität Hamburg

Die „International Conference on Artificial Neural Networks“ (ICANN) zog Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt an die Universität Hamburg. Foto: Erik Strahl

Ca. 100 Milliarden Nervenzellen hat der Mensch im Kopf und verarbeitet damit Informationen, lernt und reagiert auf die Umwelt. Doch inzwischen gibt es Maschinen, die ähnliches können. Die freundliche „Siri“ im Smartphone ist dafür nur ein kleines Beispiel. Um neueste Erkenntnisse und künftige Forschungsrichtungen der Informationsverarbeitung mit künstlichen neuronalen Netzen ging es bei der „International Conference on Artificial Neural Networks“ (ICANN) an der Universität Hamburg. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus fünf Kontinenten diskutierten u.a. über neuronale Netzwerke für die Mensch-Maschine-Interaktion.

VERWALTUNG

Holen Sie sich Ihre neue ProfiCard!

Fahr­kar­ten im HVV-​Groß­kun­denabon­ne­ment (GKA) ver­lie­ren im November ihre Gül­tig­keit und sind gegen neue Fahr­kar­ten aus­zu­tau­schen. Foto: HVV GmbH

Mit Ablauf des 30. November 2014 verlieren die HVV-ProfiCards ihre Gültigkeit und sind gegen neue Fahrkarten auszutauschen. Die neuen Fahrkarten können von Donnerstag, den 20. November, bis Freitag, den 28. November, in der Zeit von 8 bis 16 Uhr (Mo bis Do) bzw. 8 bis 15 Uhr (Fr) im Mittelweg 177 getauscht werden.

CAMPUS

Festakt zur Gründung der Fakultät für Betriebswirtschaft

Prof. Dr. Dieter Lenzen, Prof. Dr. Michel Clement, Dr. Dorothee Stapelfeldt, Prof. Dr. Martin Nell und Rolf Schmidt-Holtz (von links) bei der Gründungsfeier der Fakultät für Betriebswirtschaft. Foto: Roland Artur Berg (www.fotografie-berg.de)

Im Rahmen der Neugliederung der Universität Hamburg in acht Fakultäten wurden im Februar 2014 Teile des ehemaligen Fachbereichs Betriebswirtschaftslehre aus der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in eine eigene Fakultät für Betriebswirtschaft überführt. Am 22. Oktober 2014 wurde die Neugründung nun mit einem Festakt gefeiert.

Exkursion Friedensbildung: Baustein für ein fachübergreifendes Studium

Die internationale Gruppe von Lehrenden und Studierenden beim Sommerkurs „Building Peace after Conflict – Identity and Reconciliation“ in Amsterdam. Foto: Alexander Redlich

Wie könnte ein fachübergreifendes Studieren aussehen? Auch der Dies Academicus am 4. November hat sich dieser Frage gewidmet. Gemeint ist die Integration von Studienangeboten in die Curricula der Studiengänge, die über die Fachgrenzen hinausgehen – in Ablösung des bisherigen ABK- und Wahlbereichs. Der interdisziplinäre Initiativkreis Friedensbildung der Universität führt seit einigen Jahren ein solches Studienangebot durch, das als Pilotprojekt für die geplante Reform gilt. Ein wichtiger Teil des Angebots ist eine Praxiserkundung.

Monteverdi-Chor begeistert bei Konzertreise nach Russland

Mit einem riesigen Plakat wurde das Konzert des Monteverdi-Chores, das bereits zwei Wochen nach der ersten Bekanntgabe ausverkauft war, vor dem Dom von Kaliningrad angekündigt. Foto: U. Jürgens

Der Kammerchor der Universität Hamburg unter der Leitung von Dirigent Gothart Stier hat bei Konzerten in Russland das Publikum begeistert. Die achttägige Reise führte den Monteverdi-Chor Hamburg Mitte Oktober nach Kaliningrad und nach Moskau. Dabei standen nicht nur die Musik auf dem Programm, sondern auch Eindrücke von beiden Städten und ihrer Geschichte sowie persönliche Begegnungen.

UNI | KURZ­MEL­DUN­GEN

+ + + Interessierte für Befragung zur Deutschen Gebärdensprache gesucht + + + Projekt zur Hamburger Alltagssprache + + + Masterstudiengang Gesundheitsmanagement ist zurück + + + Erste Biographie über den Unternehmer und Stifter Edmund Siemers erschienen + + +

Editorial


Liebe Leserinnen und Leser,

was war denn hier los? Genau diese Frage beantworten wir Ihnen jeden Monat gern mit unserem Newsletter.

Diesmal im Gepäck: Ein Interview, das neugierig macht auf das, was möglicherweise kommen wird, nämlich die Realisierung eines Naturhistorischen Museums. Matthias Glaubrecht, der sich als Leiter des neuen CeNak dieses Vorhabens annimmt, ist ein mitreißender Redner, nur: Warum vergleicht er Museumsexponate mit seiner Frau?

Dann sind wir weit gefahren (nach Bahrenfeld!), um einen Blick auf das teuerste Einzelgerät der Universität zu werfen und einen seiner stolzen Nutzer zu fotografieren. Und dann? Ist das Gerät zu groß, um aufs Bild zu passen… Aber man bekommt doch einen Eindruck davon, was es heißt, ein Spektrometer zu sein.

Wir haben unseren Zufallsgenerator für den Mitarbeitersteckbrief angeworfen und der hat diesen Namen ausgespuckt: Albert Asal. Dieser Mann hat Humor, haben wir festgestellt, als wir den Steckbrief zurückerhielten. Und haben wir Recht?

Wir wünschen viel Vergnügen bei der Lektüre!


Die Redaktion

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