(Fake-)News in Stein gemeißelt?
Inschriften sind überall im öffentlichen Raum zu finden. Aber sagen Sie auch die Wahrheit? Am Beispiel des antiken Olympia zeigt Prof. Harter, in wieweit diese zur Konstruktion von Geschichte(n) genutzt wurden. Text und Monument, aber auch der Platz, der zur Aufstellung gewählt wurde, dienen dazu, ein bestimmtes Bild vergangener Ereignisse oder Personen zu erzeugen und nachhaltig zu prägen. Für das Zielpublikum, Besucher aus allen Teilen Griechenlands, war das Heiligtum des Zeus damit ein Geschichtsbuch. Auch in späteren Epochen wurde das Medium „Inschrift“ zu genau demselben Zweck genutzt, wie einige prägnante Beispiele aus jüngerer Zeit, auch aus Hamburg, zeigen können.
Prof. Dr. Kaja Harter-Uibopuu: (Fake-)News in Stein gemeißelt?
Donnerstag, 21. September 2023 um 19 Uhr
Veranstaltungsort
Kulturkirche Altona, b. d. Johanniskirche 22
22767 Hamburg
Hinweise zur Teilnahme
- Die Veranstaltung findet drinnen statt.
- Es ist ein barrierefreier Zugang möglich.
- Wenn Sie Bedarf an einer Übersetzung in Schrift oder Deutscher Gebärdensprache haben, schicken Sie uns bitte eine Mail bis 25. August 2023 an: wissenfueralle"AT"uni-hamburg.de.