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SUMMARY:Heimsuchung: Ökologie als Wiedergängerin der Natur
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DESCRIPTION:Die ökologischen Krisen unserer Zeit sind nicht einfach nur besorgniserregend. Vielmehr haftet ihnen etwas Unheimliches an. Wenn plötzlich tote Fische auf den Flüssen schwimmen, wenn die Kühe im Stall den Verstand verlieren, wenn Plastik an Orten auftaucht, an die es nicht gehört, dann wird uns zu recht mulmig. Ist das die Rache der Natur? Das wahre Gesicht des Kapitalismus? Oder steckt etwas anderes dahinter? So verschieden die ökologischen Krisen sein mögen, so haben sie doch eines gemein: Das, was wir uns von der Natur erst ins Haus und auf den Hof geholt und dann von dort verbannt haben, kehrt dorthin zurück – aber in anderer Gestalt. Die Kohle, die wir aus ihrer Ruhestätte in unsere Öfen geholt haben; der Dünger, mit dem wir unserer Felder getränkt haben; das Uran, das unsere Stuben erleuchtet: all diese Dinge suchen in ihrem Nachleben ein altes oder neues Zuhause und richten dabei allerlei Unheil an. Müssen wir unsere Heime also verrammeln, damit sie bloß ihren Weg nicht dorthin finden? Sollten wir fortan davon absehen, in der Erde zu wühlen, um nur ja keine bösen Geister zu wecken? Wenn wir weder in Panik noch in Schockstarre verfallen wollen, müssen wir etwas ganz Anderes tun. Der Ökologie zu begegnen heißt, all den Wiedergängern dessen, was einmal Teil von Natur und Gesellschaft war, ein neues Zuhause zu geben, in dem sie ihre Ruhe finden können.\nDr. Veit Braun, Institut für Soziologie, Goethe-Universität Frankfurt am Main\nÖffentliche Vorlesung im Rahmen des Allgemeinen Vorlesungswesens\nVon Schönheit und SchreckenInterdisziplinäre Perspektiven auf Landschaften und Ökologie\nIn sechs fesselnden Vorträgen aus verschiedenen geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen laden wir Sie ein, die vielschichtigen Facetten unserer natürlichen Umwelt neu zu entdecken. Vom karibischen Paradiesstrand bis zum deutschen Wald, von juristischen Grundsatzfragen bis zu Geistergeschichten, von Fischern bis zu Fliegenpilzen – unsere Referent:innen entfalten ein kaleidoskopisches Bild der Beziehungen zwischen Mensch und Natur im Wandel. Begleiten Sie uns auf dieser Entdeckungsreise zwischen Faszination und Existenzkrisen!\nmittwochs 18:15 – 19:45 Uhr, Hauptgebäude, Edmund-Siemers-Allee 1, Flügel West, Raum 221KoordinationProf. Dr. Ruzana Liburkina / Prof. Dr. Norbert Fischer, beide Institut für Empirische Kulturwissenschaft, Universität Hamburg\n
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