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SUMMARY:Was folgt? Trialogischer Austausch und Rückblick
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DESCRIPTION:Wenn Jugendliche ihre seelisch Not gesellschaftliche begründen, ist das alarmierend und ermutigend zugleich. Doch was folgt? Wenn die Unruhe zunimmt, Corona nicht aufhört und Corona-Folgen nachwirken, wer ist zuständig? Wer zieht therapeutische, wer politische Konsequenzen? Wer integriert, Trialogische Reflexion?\nTrialogische Reflexion mit Gwen Schulz / Dr. Sabine Schütze / Marion Ryan\nÖffentliche Vorlesung im Rahmen des Allgemeinen Vorlesungswesens\nSeelische Not von Kindern und Jugendlichen – "wegen Krisen und Kriegen"als Online-Vorlesungs-Dialog auf lecture2go.uni-hamburg.de („Bock auf Dialog?“)\nAngst und Unsicherheit nehmen zu – besonders bei Kindern und Jugendlichen. Sensibilität und Toleranz sind mehr denn je bedroht – auch unter jungen Menschen. Selbstverständlich waren sie nie. Jetzt müssen wir darum fürchten – und kämpfen. Das Klima verändert sich – auch im Inneren. Der Frieden ist bedroht – auch der untereinander. Wer Angst vor Fremdem schürt, bedroht auch die, die gelegentlich sich selbst fremd werden. Wer die Vielfalt bekämpft, trifft alle. Ändert sich der "Zeitgeist" nachhaltig? Die Reihe "Mensch-Sein" kämpft um eine anthropologische und nicht nur pathologische Sicht auf menschliche Besonderheit und psychische Ausnahmezustände. Dem dienen Doppel-Dialoge mit persönlichen und beruflichen Expert:innen (*).\nDiesmal soll die psychische Situation von Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt stehen. Nach der aktuellen COPSY-Studie beziehen viele Kinder und Jugendliche ihre seelische Not auf die Welt-Situation, auf die realen Krisen und näher rückenden Kriege! Das ist erschreckend und ermutigend zugleich. Es erstaunt nicht wirklich, aber müsste es nicht in erster Linie politische Konsequenzen haben? Welche Rolle hat hier Psychiatrie? Was können wir tun, was nicht? Ähnliche Fragen stellen sich im Zusammenhang mit ADHS, Long Covid und anderen Corona-Langzeitfolgen sowie im Umgang mit der Wechselwirkung von Psychose und Sucht. Interessieren soll auch, wie jung Menschen selbst über ihre Krisen sprechen – mit wem (nicht) und welchen Worten (siehe www.irre menschlich: Projekt „Zu-sich-stehen“ ).\ndienstags, Lecture2Go-AufzeichnungenKoordinationProf. em. Dr. Thomas Bock, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf\n
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