Anmeldung ab sofort möglichHamburger Horizonte: Bei 42 Veranstaltungen geht es um unsere Sicherheit
22. September 2026, von Newsroom-Redaktion

Foto: Hamburger Horizonte
Die Veranstaltungsreihe „Hamburger Horizonte“ beschäftigt sich in diesem Jahr mit den politischen, technologischen und sozialen Aspekten von Sicherheit. Vom 13. Oktober bis 23. November bringt sie Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Kultur und Politik mit dem Hamburger Publikum zusammen.
Was gibt uns Sicherheit in einer von Krieg und Krisen bestimmten Zeit? Unser Sicherheitsgefühl ist entscheidend für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und dafür, wie Menschen ihr Leben und ihre Zukunft wahrnehmen. Die Hamburger Horizonte 2026 beleuchten die politischen, gesellschaftlichen, technologischen sowie ökologischen Dimensionen von Sicherheit und fragen, wie wir Schutz, Freiheit und Gerechtigkeit miteinander in Einklang bringen können.
Vom 13. Oktober bis 23. November lädt die Veranstaltungsreihe an die unterschiedlichsten Orte der Stadt ein, um wissenschaftliche Erkenntnisse zu präsentieren, politische Standpunkte und Zukunftsideen zur Diskussion zu stellen und Räume für Dialog zu schaffen.
Mit den Hamburger Horizonten bringen die Körber-Stiftung, das Hamburg Institute for Advanced Study (HIAS) und die Universität Hamburg schon seit 2017 jährlich Menschen aus Wissenschaft, Kultur, Politik und Gesellschaft in einen offenen Austausch mit der Hamburger Öffentlichkeit. Gemeinsam mit Institutionen wie dem Deutschen Roten Kreuz, der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg, dem DESY, IFSH, GIGA und dem NABU Hamburg haben sie auch in diesem Jahr ein vielseitiges Programm an besonderen Orten zusammengestellt.
Insgesamt 41 Hamburger Wissenschafts- und wissenschaftsvermittelnde Institutionen tragen 42 Veranstaltungen bei, die das Thema Sicherheit und Schutz aus den verschiedensten Perspektiven in den Blick nehmen: vom Senatsempfang über ein Kneipenquiz, interaktive Workshops und Diskussionen, Lesungen und Performances, Museums- und Naturführungen, bis hin zu einem interaktiven Planspiel.
Das vollständige Programm, Anmeldemöglichkeiten und weitere Informationen gibt es unter: www.hamburger-horizonte.de
Zahlreiche Forschender der Universität Hamburg tragen aktiv zum Programm bei. Folgende Veranstaltungen finden im Rahmen der Hamburger Horizonte an der Universität Hamburg statt:
- 26. Oktober: Podiumsdiskussion „Security from Below: Protection beyond the State“, organisiert von Prof. Nina Perkowski und Kolleginnen der DFG-Forschungsgruppe “PROMISE” (Sprache: Englisch), Kurzbeschreibung: What do we do when the state cannot or will not protect us, or has become a threat itself? From mutual aid in the US to protection under war in Ukraine to self-organisation in Kurdistan, people are building security from below. A panel on what security might mean beyond the state.
- 5. November: Vorlesung für Alle: „Warum sind die Nürnberger Prozesse bis heute von Bedeutung?“. Kurzbeschreibung: Angesichts der geopolitischen Sicherheitslage geht Nucleus-Professor Ulf Schmidt in seiner „Vorlesung für alle“ im Curio Haus der Frage nach, wie und warum „Nürnberg“ wie kaum ein anderes Ereignis der Geschichte des 20. Jahrhunderts zum Symbol der internationalen Nachkriegsordnung geworden ist.
- 9. November: Gesprächspanel „(Un-)Sicherheit in der Klimakrise: Hoffen und Handeln“ Kurzbeschreibung: Was hilft gegen Ohnmacht und Stillstand in der Klimakrise? Anita Engels und Michael Schnegg vom Exzellenzcluster CLICCS zeigen, wie gemeinsames Organisieren und praktische Hoffnung die Klimawende voranbringen können. Ein Abend mit praktischen Tipps aus der Forschung.
- 9. November: Vorträge + Podiumsdiskussion + Postersession „Cybersicherheit als Gesellschaftsaufgabe – vom Heimnetz zu KRITIS“, Gestaltung durch Prof. Mathias Fischer, Prof. Hannes Federrath und Team aus den Projektkontexten SOVEREIGN und FIPS@Home. Kurzbeschreibung: Cyberangriffe bedrohen Heimnetze, Organisationen und kritische Infrastrukturen – auf sehr unterschiedliche Weise. Diese Veranstaltung zeigt, welche Bedrohungen auf welcher Ebene relevant sind, welche Schutzmaßnahmen für Heimnetze praktikabel sind und wie jeder seinen Beitrag zur digitalen Sicherheit leisten kann.
- 19. November: Szenarienworkshop „Solar Climate Engineering – Anpassung an den Klimawandel oder Sicherheitsrisiko?“, gestaltet durch Dr. Delf Rothe und Dr. Benjamin Hofbauer (IFSH/CLICCS). Kurzbeschreibung: Die sich verschärfende Klimakrise führt zu Solar Climate Engineering (SCE)-Diskussionen. Aber ist diese Technologie selbst ein Sicherheitsrisiko? Diese Frage diskutieren wir in diesem Event in der Form eines Szenarienworkshops, um SCE in seiner Wirkkraft auf Klimazukünfte ethisch und politisch besser zu verstehen und zwischen Klimaanpassung und Sicherheitsrisiko zu situieren.
Die Hamburger Horizonte werden gemeinsam finanziert durch die Körber-Stiftung und die Universität Hamburg, die hierfür Mittel der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern einsetzt.

