Universität Hamburg, 29. Januar 2013:
Das Kompetenzzentrum Hochschuldidaktik Mathematik lädt zur 2. Arbeitstagung ein.
Ein Programübersicht finden sie unter http://www.khdm.de/khdm-veranstaltungen/arbeitstagung/programm/
Tickets für die Tagung können sie unter http://www.seminartickets.de/KHDM-Universitaet-Paderborn/13-Mathematik-im-uebergang-Schule-Hochschule-und-im-ersten-Studienjahr erwerben.
Universität Hamburg, 24. Januar 2013:
Zum fünften Mal wird der Hamburger Lehrpreis ausgeschrieben, mit dem die Behörde für Wissenschaft und Forschung jährlich herausragende und innovative Lehrleistungen an den Hamburger Hochschulen prämiert. Der mit jeweils 10.000 EUR dotierte Lehrpreis wird an jeder Fakultät verliehen. Ab sofort können Studierende Vorschläge für die Prämierung einreichen. In Abweichung von den in der Vereinbarung genannten Fristen können Vorschläge in dem diesjährigen Verfahren bis zum 15. März 2013 eingereicht werden.
Informationen zum Hamburger Lehrpreis finden Sie auf der Homepage der Universität Hamburg unter folgendem Link:
http://www.uni-hamburg.de/Studium/lehrpreis.html
Deutsche Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd), 6. Dezember 2012:
Vom 04. – 06. März
2013 findet in Magdeburg die 42. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft
für Hochschuldidaktik (dghd) statt. Hierzu sind alle Interessierten
eingeladen. Ausgerichtet wird die Veranstaltung vom „Zentrum für
Lehrqualität und Hochschuldidaktik“ der Hochschule Magdeburg-Stendal.
Der folgend genannte Link führt zum Call for Papers der 42. Jahrestagung
der dghd zum Thema "Professionalisierung der Hochschuldidaktik": http://dghd.de/call-for-papers-42-jahrestagung-der-dghd.html
Die Tagungsanmeldung wird ab dem 10. Dezember 2012 auf der Tagungshomepage freigeschaltet sein:
www.dghd-jahrestagung-2013.de
Hochschulrektorenkonferenz (HRK), 6. Dezember 2012:
Vom 23. – 24. Januar 2013 veranstaltet die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) in Berlin in der Eventpassage eine Veranstaltung zum Thema Diversitätsmanagement. Informationen sowie das Programm zur Veranstaltung, Hinweise zur Hotelreservierung und die Kontaktdaten können unter folgendem Link eingesehen werden: http://www.hrk-nexus.de/aktuelles/termine/ja-zur-vielfalt/?
Deutscher Akademischer Austauschdienst, 6. Dezember 2012:
Die neue Publikation "Bewährte Vielfalt - Bilanz zum Programm zur Förderung der Integration ausländischer Studierender" (PROFIN) wurde durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) im November 2012 veröffentlicht. Die dieser Publikation zugrunde liegenden Projekte sowie die Veröffentlichung werden aus Zuwendungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) an den DAAD gefördert.
"FuTeS Schriften Band 3, 23. November 2012:
Der neue Band 3 aus der FuTeS Schriftenreihe ist erschienen:
"Nie ein Außenseiter", taz.de, 5. November 2012:
Nie hätte der 31-jährige Nermin Sali als Schüler gewagt, von einem akademischen Beruf zu träumen. Für den Angehörigen einer mazedonischen Gastarbeiterfamilie war klar, später auch unten ins Räderwerk zu treten.
Pressedienst der Universität Hamburg, 1. November 2012:
Am 1. November hat die Universität Hamburg offiziell das Universitätskolleg eröffnet. Die neue Einrichtung ist das Dach für rund 40 Projekte aller Fachgebiete, die auf den Übergang in die Universität vorbereiten und die während der ersten Studiensemester die Fähigkeit zum wissenschaftlichen Arbeiten erweitern.
Das Angebot reicht von der fachgerechten Studienorientierung über die zielgruppenspezifische Studienbegleitung bis zur Umsetzung des eigenen wissenschaftlichen Arbeitens. Das Ziel des Universitätskollegs ist es, das Studium nach der Reform von “Bologna” auf nachhaltigen Bildungserfolg auszurichten. Zudem reagiert es mit seinem Angebot auf veränderte Startbedingungen der Studienanfängerinnen und -anfänger, die entweder schon nach zwölf Schuljahren, mit einem internationalen Abschluss oder nach einer Berufstätigkeit das Studium aufnehmen.
“Mit dem Universitätskolleg geht die Universität Hamburg völlig neue Wege in Hinblick auf die Vorbereitung beim Übergang aus dem Gymnasium an die Universität und auf die allgemeine Persönlichkeitsentwicklung der Studierenden. Das Universitätskolleg kann insoweit ein Modell für die zukünftige Neugestaltung der Studiengänge im Rahmen des Bologna-Prozesses werden”, sagte der Präsident der Universität Hamburg, Prof. Dr. Dieter Lenzen. “Dies ist deshalb so wichtig, weil die Basis für ein gelingendes Studium schon bei der Studienorientierung und in den ersten Semestern gelegt wird”, sagte der wissenschaftliche Leiter des Universitätskollegs, der Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Arndt Schmehl.
Mit dem Konzept war die Universität Hamburg im bundesweiten Programm “Qualitätspakt Lehre” erfolgreich und erhielt eine Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Mehrere Projekte werden zudem von Hamburger Stiftungen – Hermann Reemtsma Stiftung, Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Körber-Stiftung, Alfred Toepfer Stiftung F.V.S., Joachim Herz Stiftung und Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung – getragen, die durch ihre großzügige Förderung schon vor dem Aufbau des Universitätskolleg einen Grundstein für das Universitätskolleg mit gelegt haben.
Die Auftaktkonferenz des Universitätskollegs begann am Donnerstag mit einem
hochschul- und bildungspolitischen Podium mit Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt, Universitätspräsident Prof. Dr. Dieter Lenzen und Prof. Dr.
Holger Fischer, Vizepräsident der Universität Hamburg. Anschließend wurden die Projekte präsentiert. Danach wurden die Perspektiven auf mehreren Panels unter Beteiligung von Expertinnen und Experten diskutiert.
Ars legendi - Preis für exzellente Hochschullehre
Der "Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft" lobt auch dieses Jahr den "Ars legendi-Preis für exzellente Hochschullehre" aus. Erstmals zielt der Preis nicht auf eine bestimmte Disziplin oder Fächergruppe, sondern fachübergreifend auf die „Lehre in der Studieneingangsphase“.
Vorschläge bzw. Bewerbungen werden noch bis zum 14.12.2012 entgegen genommen. Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage der Hochschulrektorenkonferenz.
11. Oktober 2012
Heute NDRinfo - Wie studierfähig sind unsere Studenten? 21 Uhr
Heute im NDR - um 21 Uhr auf Redezeit wird das Thema: "Wie studierfähig sind unsere Studenten?" live gesendet.
Als Mitarbeiterin der Universität Hamburg/ EPB und des Universitätskollegs spricht Dr. Elke Bosse – neben Prof. von Saldern (Leuphana Universität Lüneburg) und Erik Marquardt.
http://www.ndr.de/info/programm/sendungen/redezeit/studenten173.html
Anmeldung zur Auftaktkonferenz des Universitätskollegs
Sie können sich jetzt zur Auftaktkonferenz des Universitätskollegs am 1.11.2012 anmelden!
Unser Anmeldeformular und detaillierte Informationen zu den Inhalten und zum Ablauf der Konferenz finden Sie unter folgendem Link: http://www.universitaetskolleg.de/konferenz
02. Oktober 2012
Fachdidaktische Tagungen an der Universität Hamburg
06.-07. November: HDI 2012 in Hamburg - Informatik für eine nachhaltige Zukunft
"Die diesjährige 5. Fachtagung zur Hochschuldidaktik der Informatik HDI 2012 in Hamburg setzt die Reihe von Tagungen der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) zu Themen rund um die Hochschullehre und Studiengangsgestaltung der Informatik fort. Die erste Veranstaltung dieser Reihe fand 1998 unter dem Titel „Informatik und Ausbildung“ in Stuttgart statt. Seither dienen diese Tagungen den Lehrenden der Informatik in Studiengängen an Hochschulen als Forum der Information und des Austauschs über neue didaktische Ansätze und bildungspolitische Themen im Bereich der Informatikausbildung. Aktuell zählen dazu insbesondere Fragen der Bildungsrelevanz informatischer Inhalte und Kompetenzen für Studierende sowohl informatisch geprägter als auch anderer Studiengänge, sowie die Rolle der Informatik und der Informations- und Kommunikationstechnik in der Hochschulentwicklung. Die Tagungsreihe HDI wird organisiert vom Fachbereich Informatik und Ausbildung / Didaktik der Informatik (IAD) der GI."
26.-27. März: Jahrestagung des Zentrums für rechtwissenschaftliche Fachdidaktik (ZerF)
"Das Zentrum für rechtswissenschaftliche Fachdidaktik widmet sich in interdisziplinärer Perspektive dem Lehren und Lernen in rechtswissenschaftlichen Studiengängen unterschiedlicher Hochschulformen und trägt zu deren Verbesserung bei.
Im kommenden Jahr wird die ZerF-Jahrestagung am 26. und 27. März stattfinden. Die Veranstaltung ist der Studieneingangsphase gewidmet. Nähere Informationen werden in Kürze veröffentlicht."
ASIIN-Dialog: "Der Sprung ins kalte Wasser: Von der Schule an die Hochschule"
An dieser Stelle möchten wir Sie auch an den am 29. Oktober in Bonn stattfindenden Workshop der "Akkreditierungsagentur für Studiengänge der Ingenieurwissenschaften, der Informatik, der Naturwissenschaften und der Mathematik" (ASIIN), e.V. erinnern:
"Die erste Veranstaltung der neuen Workshopreihe „ASIIN Dialog“ widmet sich dem aktuellen Schnittstellenproblem zwischen Schule und Hochschule mit dem Fokus auf MINT-Fächer. Moderiert durch Jan-Martin Wiarda von „DIE ZEIT“, werden hochkarätige Experten am 29. Oktober 2012 im Wissenschaftszentrum in Bonn über den derzeitigen „state of the art“ diskutieren und den Teilnehmern einen theoretischen und praktischen Überblick vermitteln."
02. Oktober 2012
"Lehre hoch n": Stiftungen starten gemeinsames Bündnis zur Verbesserung der Hochschullehre
Fünf Programme, vier Stiftungen, ein Ziel: die Verbesserung der Lehre an Universitäten und Fachhochschulen. Im Zentrum von „Lehre hoch n“, dem Bündnis für Hochschullehre, stehen die Vernetzung der Lehrenden, die Entwicklung neuer Lehrformen, der Transfer guter Lehrpraxis – und damit nicht zuletzt auch eine deutliche Senkung der Abbrecherquoten.
„Lehre hoch n“ ist eine Gemeinschaftsinitiative von Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, Joachim Herz Stiftung, NORDMETALL-Stiftung und Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. „Kreativität und Innovation haben besondere Bedeutung für die Hochschullehre. Wir wollen mit ‚Lehre hoch n‘ deshalb gute neue Ideen in der Lehre unterstützen und gleichzeitig bekannter machen“, sagt Petra Herz, Vorsitzende des Vorstands der Joachim Herz Stiftung.
Das Bündnis „Lehre hoch n“ besteht aus fünf Einzelprogrammen, die zunächst auf fünf Jahre angelegt sind. Im jetzt ausgeschriebenen „Lehre hoch n Kolleg“ geht es um eine der größten Hürden für den MINT-Nachwuchs: die Einführungsveranstaltungen in die Mathematik, an denen viele angehende Physiker, Elektrotechniker und Informatiker bereits im ersten Semester scheitern. Ziel des Programms ist es, den Austausch der Lehrenden über gelungene Studienreformprojekte und neue Lehrmethoden und deren Transfer in die Hochschulpraxis zu fördern und damit die Abbrecherquoten in den MINT-Fächern zu senken.
„Die Deckung des Fachkräftebedarfs ist die eine der größten Zukunftsherausforderungen. Den Hochschulen kommt hier eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung zu. Deshalb betrachten wir es als zwingend, seitens der Wirtschaft mit den Hochschulen bei der Verbesserung der Lehre zu kooperieren“, sagt Thomas Klischan, Vorstand der NORDMETALL-Stiftung.
Auch die anderen vier Programme von „Lehre hoch n“ funktionieren nach dem gleichen Prinzip – Vernetzung der Lehrenden, Weiterentwicklung von Lehrangeboten und Weitergabe von Wissen:
Das „Lehre hoch n Jahresprogramm für Führungskräfte“ beginnt am 24. September 2012. Die Bewerbungsphase für das „Lehre hoch n Kolleg“ läuft bis zum 31. Oktober 2012. Informationen zur Ausschreibung, zu den weiteren Programmen und zum Bündnis „Lehre hoch n“ gibt es online unter http://www.lehrehochn.de.
11. September 2012
Bildungsstudie "Aufstiegsangst?":
"Von Chancengleichheit kann keine Rede sein: Kinder aus bildungsfernen Familien schaffen es in Deutschland viel seltener ans Gymnasium und ins Studium als Mitschüler aus dem Bildungsbürgertum. Eine neue Studie zeigt: Selbst wer sich das Abitur erkämpft hat, setzt lieber auf eine Berufsausbildung."
(Spiegel Online)
22. August 2012
Bitte nehmen Sie folgende Veranstaltungen in Kooperation mit der International Welcome Week zur Kenntnis:
15. August 2012
Bitte beachten Sie, dass das Universitätskolleg am 20. August 2012 in den Mittelweg 177 umzieht.
An diesem Tag werden wir voraussichtlich nicht erreichbar sein!
vom 31. Juli 2012
vom 31. Juli 2012
"Wissenschaftliches Schreiben muss man lernen – besonders, wenn Deutsch nicht die Muttersprache ist. Die Schreibwerkstatt Mehrsprachigkeit bietet Studierenden mit und ohne Migrationshintergrund Unterstützung bei Fragen rund ums Schreiben. Seit Kurzem bildet die Schreibwerkstatt auch eigene „Schreibberater/innen“ aus."
Das Universitätskolleg führt die Schreibwerkstatt Mehrsprachigkeit demnächst fort. Die Schreibwerkstatt wurde bisher von der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius finanziert und wird im neuen Universitätskolleg der Universität Hamburg als Teilprojekt 05 weitergeführt.
Der vollständige Artikel aus dem UHH-Newsletter steht Ihnen online zur Verfügung. Hier gelangen Sie zum Newsletter
Die Universität Hamburg ist seit dem 25.05.2012 auf Facebook vertreten. Es werden aktuelle Meldungen und Informationen bereit gestellt. Besuchen sie uns auf Facebook!
Das neue Universitätskolleg stößt bereits in seiner Startphase auf großes Interesse. Die Universität Hamburg realisiert mit dieser fakultätsübergreifenden Einrichtung eine Vielzahl von innovativen Vorhaben für Studium und Lehre. Jetzt beginnt die Umsetzung.
Dies Academicus: Bologna 2.0 oder Wie wollen wir in Hamburg studieren?
Schmalspurstudium
und Überregulierung statt forschendem Lernen und
Persönlichkeitsbildung? Die Bologna-Reform steht seit Beginn in der
Kritik. Wie hat Bologna die Studienbedingungen verändert? Und was
stellen sich die Mitglieder der Universität Hamburg unter guten
Studienbedingungen vor?
"Oberstes Ziel muss sein, dass die
Universitäten integrierte, nicht additive Einrichtungen von allgemeiner
Menschenbildung und Berufsbildung sind, zwei Elemente, die einander
nicht widersprechen dürfen. Das könnte bildungsorganisatorisch heißen,
dem Bachelorstudium ein einjähriges Universitätskolleg vorzuschalten, in
welchem Wissenschaftspropädeutik im klassisch kritischen Sinn geleistet
wird. Oder es könnte, während eines deutlich längeren Bachelorstudiums,
ein wissenschaftlich allgemeinbildender Teil parallel laufen. Oder man
gestaltet es als nachlaufenden, metareflexiven Teil des Studiums, ohne
den ein Abschluss unmöglich ist."
Zitat aus: Dieter Lenzen,
"Humboldt aufpoliert. Kann ein Studium Bildung und Ausbildung zugleich
sein? Ja!", in: Die Zeit, Nr. 12, 15.3.3012
Der vollständige Artikel steht auch online zur Verfügung unter:
http://www.zeit.de/2012/12/Studium-Ausbildung
Kompetenzzentrum Nachhaltige Universität – Zukunftsfähigkeit in Forschung, Lehre, Bildung und Hochschulsteuerung
Ziel
des Kompetenzzentrums ist es, zur Entwicklung und Ausgestaltung der
Univer-sität Hamburg als einer „University for a Sustainable Future“
beizutragen und ihre Zukunftsfähigkeit in Forschung, Lehre, Bildung und
Hochschulsteuerung sichern zu helfen.
Im Mittelpunkt des
Kompetenzzentrums steht das Postdoc-Kolleg. Es bietet
hochqualifizierten, jungen promovierten Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftlern Stipendien, um unabhängig und selbständig über
Fächergrenzen hinweg ihre Forschungsvorhaben mit einem
Nachhaltigkeitsbezug zu bearbeiten. Darüber hinaus bündelt das
Kompetenzzentrum folgende fakultätsübergreifende Aufgaben und
Funktionen:
Stellenausschreibungen
Heute,
am 08.03.2012, schreibt das Unversitätskolleg an der UHH über 15
Stellen für das BMBF-geförderte Projekt aus. Eine Übersicht über die Stellen finden Sie auf unseren Seiten zusammen mit einer Darstellung der Teilprojekte.
Teilweise starten einzelne Teilprojekte später, daher finden Sie direkt
auf der Stellenübersicht die Möglichkeit sich in unseren Verteiler
einzutragen, mit dem wir Sie bei neuen Stellenangeboten im
Universitätskolleg in den kommenden Monaten informieren werden.
Das
Universitätskolleg ist ein vom BMBF-gefördertes Projekt des
Qualitätspakt Lehre und läuft bis zum 31.12.2016. Die Universität
Hamburg strebt dabei den Aufbau einer nachhaltigen Struktur an, die
zukünftig als Brücke zwischen schulischer Ausbildung und Studium stehen
soll.
Pressemeldung vom 13. Dezember 2011:
Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat heute die Ergebnisse des Bund-Länder-Programms für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre (Qualitätspakt Lehre) bekannt gegeben: Unter den geförderten Hochschulen ist auch die Universität Hamburg, die mit ihrem Antrag für ein Universitätskolleg erfolgreich war und in den kommenden fünf Jahren (2012 - 2016) mit 12,8 Mio. Euro gefördert wird. Vor dem Hintergrund der stetig wachsenden Diversität der Studierendenschaft will die Universität Hamburg mit dem geplanten Kolleg neue Wege gehen, für die Studieneingangsphase Hilfe bieten und damit den Übergang ins Studium erleichtern. Dazu wird es vielfältige Angebote rund um den Einstieg in das Studium geben.
Der Präsident, Prof. Dr. Dieter Lenzen: „Ich freue mich über diesen Erfolg unserer Universität. Die Bewilligung dieser hohen Förderungssumme zeigt, dass das Konzept des Universitätskollegs die Gutachter ebenso überzeugt hat wie die fortdauernden Anstrengungen der Universität, eine moderne akademische Ausbildung anzubieten, die der nachwachsenden Generation eine Zukunft sichert. Dabei wird der in Deutschland bisher einmalige Ansatz für ein Universitätskolleg eine erste Konsequenz aus dem Umstand ziehen, dass Studienanfänger heute nicht zuletzt durch die verkürzte Gymnasialzeit und die neuen Bolognastudiengänge sowohl einen Bedarf an allgemeiner Bildung aufweisen als auch an speziellen Studienvoraussetzungen im Bereich etwa von Mathematik, Fremdsprachen und anderen Grundvoraussetzungen. Damit wird die entstandene Lücke nach Vorbildern geschlossen, die international längst üblich sind.“
Das Konzept des Universitätkollegs „Brücken in die Universität – Wege in die Wissenschaft“ sieht eine Verbesserung des Überganges von Schule und Beruf zum Studium vor. Die Herausforderungen, die sich beim Übergang von der Schule bzw. aus dem Beruf in die Hochschule derzeit stellen, sind vielfältig und haben sehr unterschiedliche Gründe und Ursachen. Zum Teil sind sie struktureller Art, resultieren vor allem aber aus einschneidenden Veränderungen im Schul- und Hochschulsystem, wie z. B. der verkürzten Schulzeit (G8) und der Umstellung auf das Bachelor-/Master-System im Studium. Hinzu kommen gesamtgesellschaftliche Veränderungsprozesse, die auch auf den Schul- und Hochschulbereich Einfluss nehmen, wie z. B. die steigende Zahl derer, die vor der Aufnahme eines Studiums eine Berufsausbildung durchlaufen haben, die ohne Abitur ein Studium aufnehmen, und die steigende Zahl minderjähriger Studierender, die mit einer Vielzahl von Studiengängen sowie der Unübersichtlichkeit des Angebots und der Komplexität der Zulassungsbedingungen konfrontiert werden. Nicht zuletzt die zunehmende Zahl internationaler Studierender sowie Studierender mit Migrationshintergrund, die angesichts des demografischen Wandels eine wichtige Rolle spielen, wird die universitäre Ausbildung vor neue Herausforderungen stellen.
Das von der Universität Hamburg vorgelegte Konzept sieht vor, diese Herausforderungen aufzugreifen und Maßnahmen einzuleiten, die Hindernisse auf dem Weg ins Studium beseitigen und für die Studieneingangsphase Hilfe bieten. Dazu wird es vielfältige Angebote sowohl zentral als auch von den verschiedenen Fakultäten geben, die sich auf folgende Themen- und Aufgabenfelder beziehen: Einschätzung des eigenen Wissens, Wissenserweiterung, Gestaltung des Übergangs, Studieren lernen sowie Begleitung der Studienanfänger. Das Konzept ist nachhaltig ausgelegt und zielt auch auf die Schaffung langfristiger Strukturen.
Bis 2020 stellt der Bund für den Qualitätspakt Lehre rund 2 Milliarden Euro bereit. Die von der Universität Hamburg beantragte Förderung in Höhe von ca. 12,8 Mio. Euro wurde heute für den Zeitraum 2012 bis 2016 bewilligt, eine Verlängerung ist möglich. Die Auswahlentscheidungen wurden durch ein Gremium getroffen, dem zwölf Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Hochschulmanagement und Studierendenschaft sowie je zwei Vertreter des Bundes und der Länderseite angehören.
UK-Konferenz_Flyer.pdf