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Inhalt:

"Religion und Gesellschaft" – Institut für Germanistik I +II



Prof. Dr. Günter Dammann
(Neuere deutsche Literatur, i. R.)

A. PROJEKTE

I. Aktuell/geplant


Topographie und Strategie in den Hochzeitsgedichten von Johann Rists "Neuer Teutscher Parnass" (1652)

Aufsatz mit einer Prosopographie der von Rist besungenen Personen

II. Bisherige Projekte


(B = Buchprojekt, G = größeres disziplinäres Projekt, I = interdisziplinäres Projekt, D = Drittmittelprojekt mit Angabe von Laufzeit und Finanzierung)                    

zur Zeit in Arbeit:

Die 'Türckey' im deutschen biographischen Abenteuerroman des 18. Jahrhunderts. (Vortrag, zum Aufsatz auszuarbeiten)                    

B.
EINSCHLÄGIGE VERÖFFENTLICHUNGEN

I. Monographien

II. Sammelbände               

III. Aufsätze


- Das Hamburger Friedensfest von 1650. Die Rollen von Predigt, Feuerwerk und einem Gelegenheitsgedicht Johann Rists in einem Beispielfall städtischer Repräsentation. In: Stadt und Literatur im deutschen Sprachraum der frühen Neuzeit. Hg. von Klaus Garber unter Mitw. von Stefan Anders und Thomas Elsmann. Bd 2. Tübingen 1998, S. 697-728. [Wiederabdruck in: Reformation und konfessionelles Zeitalter. Hamburgische Kirchengeschichte in Aufsätzen. Tl. 2. Hamburg 2004, 351–387 (Arbeiten zur Kirchengeschichte Hamburgs 22).]
- Über J. G. Schnabel. Spurensuche, die Plots der Romane und die Arbeit am Sinn. In: Johann Gottfried Schnabel: Insel Felsenburg. Wunderliche Fata einiger Seefahrer. Ausgabe in drei Bdn. Mit e. Nachw. von G. D. Textredaktion von Marcus Czerwionka unter Mitarb. von Robert Wohlleben. Bd 3. Frankfurt am Main 1997, S. 7-299. (Haidnische Alterthümer.) [2. Aufl. 1997.]
- Liebe und Ehe im deutschen Roman um 1730. In: G. D. und Dirk Sangmeister, Hgg.: Das Werk Johann Gottfried Schnabels und die Romane und Diskurse des frühen achtzehnten Jahrhunderts. Tübingen 2004 (Hallesche Beiträge zur Europäischen Aufklärung 25), S. 35-90.
- Christian Felix Weiße, Atreus und Thyest (1766) – die Aktualisierung Senecas im Trauerspiel der deutschen Aufklärung. In: Die griechische Tragödie und ihre Aktualisierung in der Moderne. Zweites Bruno-Snell-Symposion der Universität Hamburg am Europa-Kolleg. Hg. von Gerhard Lohse und Solveig Malatrait. Leipzig 2006, S. 67-100 (Beiträge zur Altertumskunde 224.)



PD Dr. Bernd Hamacher (Neuere deutsche Literatur)


A. PROJEKTE

II. Bisherige Projekte

(B = Buchprojekt, G = größeres disziplinäres Projekt, I = interdisziplinäres Projekt, D = Drittmittelprojekt mit Angabe von Laufzeit und Finanzierung)

a) bereits abgeschlossen:

1) Offenbarung und Gewalt. Literarische Aspekte kultureller Krisen um 1800. Habilitationsschrift, Köln 2006 (B, G, I; D: Anschubfinanzierung druch "Wiedereinstiegsstipendium" der Universität Köln 1999). Publikation in Vorbereitung

Leitende Hypothese: 'Offenbarung' und 'Gewalt' sind in der Moderne als Störung lebensweltlicher Normalität konzeptualisierbar, die als von außen erfolgender Einbruch in den Sinnzusammenhang der Kultur erfahren wird. Dieser Sinnzusammenhang realisiert sich in erster Linie in kultureller Kommunikation, so dass jener Einbruch auch eine Unterbrechung der Kommunikation darstellt. Die Literatur als Medium kultureller Kommunikation und kultureller Selbstreflexion dient als Formulierungsraum dieser Problematik, wobei blinde Flecken und offene Fragen der zeitgenössischen Diskussion in der Offenbarungstheorie wie in der Gewaltforschung (Jan Assmann, Wolfgang Sofsky) auf die Entstehung der Problemkonstellation um 1800 zurückzuföhren sind. Die problematische Analogie von Offenbarung und Gewalt in der Moderne wird durch einen transdisziplinären kultursemiotischen Ansatz rekonstruiert. Die literarischen Hauptkapitel der Arbeit beschäftigen sich mit Lessing, Kleist und Goethe.


b) zur Zeit in Arbeit:

1) A. II. a)


B. EINSCHLÄGIGE VERÖFFENTLICHUNGEN

III. Aufsätze

- Das Verschwinden des Individuums in der Politik. Erasmus, Luther und Calvin bei Stefan Zweig und Thomas Mann. In: Stefan Zweig im Zeitgeschehen des 20. Jahrhunderts. Hrsg. von Thomas Eicher. Oberhausen 2003 (Übergänge – Grenzfälle. Österreichische Literatur in Kontexten; Bd. 8), S. 159–178.
- Tabuzonen politischen Wissens. Zur politischen Theologie des Faust-Mythos: von Goethe über Thomas Mann zu Hochhuth – und wieder zurück. In: Faust-Jahrbuch 2 (2005/2006), S. 111–126.
- Thomas Manns Medientheologie. In: Autorinszenierungen. Autorschaft und literarisches Werk im Kontext der Medien. Hrsg. von Christine Künzel und Jörg Schönert. Würzburg 2007, S. 59–77.
- (zusammen mit Myriam Richter:) Germanen, Christen, Juden, Germanisten. Goethe um 1900 – National- und/oder Weltreligion? Erscheint in: Rückert-Studien 17 [im Druck]. - Ökonomie und Religion – Goethe, Thomas Mann und die »protestantische Ethik«. Erscheint in: Literatur und Wirtschaft. Hrsg. von Dirk Hempel und Christine Künzel [im Druck].




 

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