28. Juni 2010
Thailand am Scheideweg?
Die Abteilung Sprachen und Kulturen Südostasiens und der Fachschaftsrat Thaiistik an der Universität Hamburg laden ein:
„Thailand am Scheideweg?“
Podiumsdiskussion zur politischen Krise in Thailand
am Montag, dem 5. Juli 2010, von 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr
im Asien-Afrika-Institut, Raum 221,
Hauptgebäude, Flügelbau Ost, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg.
Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Diskussionsteilnehmer:
- Dr. Wolfram Schaffar, Universität Hildesheim
- Dr. Marco Bünte, GIGA-Institut für Asienstudien
- Saksith Saiyasombut, Student und Blogger
Einleitender Vortrag:
- Prof. Dr. Volker Grabowsky, Leiter der Abteilung Südostasien, Universität Hamburg
Für zwei Monate waren große Teile Bangkoks von den größten politischen Demonstrationen des Landes lahm gelegt worden. Die so genannte „Vereinigte Front für Demokratie und gegen Diktatur“ (UDD), auch bekannt als die „Rothemden“, protestierte gegen die Regierung von Premierminister Abhisit Veijajiva und forderte diese auf, das Parlament aufzulösen und Neuwahlen auszurufen. Die Proteste wurden am 19. Mai 2010 nach einer mehrtägigen militärischen Operation aufgelöst. Insgesamt kamen bei gewaltsamen Ausschreitungen in den zwei Monaten über 85 Menschen ums Leben, über 2000 wurden verletzt. Seit dem Militärputsch gegen den damaligen Premierminister Thaksin Shinawatra im Jahr 2006 befindet sich das Königreich Thailand in einer politischen Krise, die das Land immer mehr in zwei politische Lager spaltet.
Wie konnte es zu dieser politischen Krise kommen? Wer sind diese politischen Fronten und was sind ihre Positionen? Hat die Demokratie in Thailand noch eine Chance?
Für Rückfragen:Prof. Dr. Volker Grabowsky
Abteilung für Sprachen und Kulturen Südostasiens
Tel.: 040-428 38-36 75
E-Mail:
volker.grabowsky@uni-hamburg.de