04. Februar 2010
Hamburger Schüler forschen über Migration und Diaspora verschiedener Kulturen
In dem gemeinsamen Projekt „Denkwerk Ethnologie: Familie in der Diaspora“ des Instituts für Ethnologie der Universität Hamburg und der Hamburger Schulen Gymnasium Heidberg (Langenhorn), Heilwig Gymnasium (Alsterdorf) und Luisen-Gymnasium (Bergedorf) lernen Schülerinnen und Schüler die Methoden der ethnologischen Forschung kennen. Wissenschaftler/innen der Universität unterstützen die Schüler/innen und Lehrer/innen dabei, eigene Forschungsprojekte zu planen und durchzuführen. Die Themen, die sich alle mit „Migration und Diaspora“ beschäftigen, reichen in diesem Jahr von der Situation der Singhalesen in Hamburg über Feste in einem buddhistischen Zentrum in Hamburg bis hin zu einem Vergleich des Migrationshintergrundes von Schülerinnen und Schülern aus Bergedorf. Auf der diesjährigen Abschlussveranstaltung werden die Ergebnisse der Schülerprojekte vorgestellt
am Freitag, dem 5. Februar 2010, um 10.00 Uhr
im Institut für Ethnologie,
Hauptgebäude der Universität Hamburg, Flügelbau West, Raum 221,
Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg.
Die interessierte Öffentlichkeit und
Journalistinnen und Journalisten sind herzlich eingeladen.
Die Form des „forschenden Lernens“ eröffnet bereits in der Schule Einblicke in die Vielfalt der Kulturen und vermittelt wissenschaftliche Kompetenzen. Das von der Robert Bosch Stiftung geförderte Programm „Denkwerk“ trägt so dazu bei, die Ethnologie bereits in Schulen bekannt zu machen und die Vernetzung zwischen Geisteswissenschaften und Gesellschaft zu verbessern.
Für Rückfragen:
Ursula Schmucker
Institut für Ethnologie
Tel.: 0177-7 07 55 63
E-Mail: ursula.schmucker@uni-hamburg.de