Logo der Universität Hamburg
Lehrstuhl für Journalistik und Kommunikationswissenschaft



Inhalt:

Aktuelles


Bibliothek der Universität Hamburg
Bibliotheksgebäude der Universität

Tagesthemen: Debatte über Terrorberichte und Medienethik

Dr. Steffen Burkhardt, Direktor des International Media Center Hamburg und Mediensoziologe an der Universität Hamburg, hat in der ARD die Problematik journalistischer Terror-Berichterstattung erläutert. Anlässlich der Eröffnung des Gerichtsverfahrens gegen den Attentäter Anders Behring Breivik am 16. April 2012 warnte er in den “Tagesthemen” vor einer zu großen Fokussierung auf den Norweger. Die Journalisten stünden vor der Herausforderung, über die Anschläge in Norwegen 2011 zu berichten, bei denen 77 Menschen ums Leben kamen, ohne sich zu Komplizen des Täters zu machen. Breivik wolle die mediale Aufmerksamkeit nutzen, um seine rechtsradikale Botschaft “maximal” zu verbreiten.




IMCH-Stipendiaten zu Besuch in St. Petersburg

Im mittlerweile dritten Programmjahr des Deutsch-Russischen Medienprogramms des International Media Center Hamburg (IMCH) besuchten sechs IMCH-Stipendiaten Hamburgs Partnerstadt St. Petersburg. Unter der Leitung von Programmkoordinatorin Swenja Kopp lernten sie vom 16. bis zum 23. April die Herausforderungen und Arbeitsbedingungen für junge Journalisten in Russland besser kennen. Im Rahmen des vielfältigen Programms arbeiteten die Studierenden an journalistischen Beiträgen zu den Verbindungen zwischen den Hafenstädten, diskutierten mit Medienmachern und Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft über Russland nach der Wahl und begleiteten in Reporterteams die Kulturveranstaltung “Deutsche Woche”. Zu den Höhepunkten gehörten ein Treffen mit Erfolgsautor Wladimir Kaminer (“Russendisko”) sowie Gespräche mit prominenten russischen Medien- und Meinungsmachern.


Die Wissenschaft – und ihre Kommunikation

Unter diesem Titel hat sich Prof. Dr. Siegfried Weischenberg bei einem Festvortrag an der Universität Wuppertal mit der 'Parallelwelt Wissenschaft' von Max Weber bis Bologna kritisch auseinandergesetzt. Wir dokumentieren eine gekürzte Fassung der Rede.


Buchveröffentlichung: Max Weber und die Entzauberung der Medienwelt

Vor genau 100 Jahren entwarf Max Weber ein großes Forschungsprojekt, um die Geheimnisse der neuen Medienwelt zu entzaubern, die in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg entstanden war. Auch bei diesem Thema erwies sich der Soziologe als großer Visionär der Moderne. “Max Weber und die Entzauberung der Medienwelt: Theorien und Querelen – eine andere Fachgeschichte” heißt das neue Buch von Prof. Dr. Siegfried Weischenberg, das am 9. Februar 2012 im VS Verlag für Sozialwissenschaften erscheinen ist. Weischenbergs Studie berichtet über Querelen, welche das Schicksal dieses ‚Sonderforschungsbereichs’ bestimmt haben und rekonstruiert Theorielinien, die von Weber über Parsons, Luhmann, Habermas und Bourdieu in die Gegenwart der ‚Mediengesellschaft’ führen. Auf diese Weise ist eine Fachgeschichte entstanden, welche die Kommunikationswissenschaft konsequent als Sozialwissenschaft begreift und einordnet. 

Weitere Informationen unter http://imch.eu


Das Deutsch-Russische Medienprogramm geht in eine neue Runde

Das International Media Center Hamburg (IMCH) vergibt fünf Stipendien für das Austauschprojekt mit der Universität St. Petersburg. Die Stipendiaten werden im April 2012, voraussichtlich vom 17. bis 26., nach Russland reisen und gemeinsam mit Teilnehmern der Universität St. Petersburg an einem Online-Medienprojekt arbeiten. Der Besuch wird die Teilnahme an sowie die Berichterstattung über die “Deutsche Woche” beinhalten – eine jährliche Veranstaltung zur Förderung der Beziehungen zwischen Deutschland und Russland.

Bewerbungsschluss für das Deutsch-Russische Medienprogramm 2012 ist der 30. Januar 2012. Bitte beachten Sie die vollständige Ausschreibung.


Auftakt der Transatlantic Talks

Am 08. Dezember 2011 startete die neue Hamburger Gesprächsreihe Transatlantic Talks, die das International Media Center Hamburg (IMCH) in Kooperation mit dem US-Generalkonsulat in Hamburg und dem Hamburger Abendblatt veranstaltet. Die Transatlantic Talks sind eine Gesprächsreihe mit profilierten Gästen aus Wirtschaft, Politik und Medien. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern, dem US-Generalkonsulat und dem Hamburger Abendblatt, lud der Leiter des IMCH, Dr. Steffen Burkhardt, die Bürger dieser Stadt ein, sich zu internationalen Streitfragen aus deutsch-amerikanischer Perspektive auszutauschen. Erster Gast war der Internettheoretiker und US-Journalist Cyrus Farivar.

http://imch.eu


Tödlicher Journalismus: Studie zur Pressefreiheit in Mexiko

Für Journalisten ist Mexiko eines der gefährlichsten Länder der Welt. Laura Schneider, Lateinamerika-Expertin am IMCH, hat mit mexikanischen Reportern über deren lebensbedrohliche Arbeitsbedingungen gesprochen und die aktuellen Probleme der Pressefreiheit in Mexiko umfassend untersucht. Die Ergebnisse ihrer Studie „Journalismus und Pressefreiheit in Mexiko“ hat der LIT-Verlag soeben als Buch publiziert. Die Pionierarbeit ist die bislang erste wissenschaftliche Untersuchung, die sich systematisch und detailliert mit dem Thema befasst und den Betroffenen eine Stimme gibt. Die Autorin hat zwölf mexikanische Reporter aus verschiedenen Bundesstaaten, Medien und Ressorts mit unterschiedlichem Gefährdungsgrad interviewt. Schneider gibt außerdem einen Überblick über verschiedene Konzepte von Pressefreiheit, ihre spezifischen Muster in Lateinamerika sowie das mexikanische Mediensystem. Die Publikation richtet sich nicht nur an Kommunikationswissenschaftler und Lateinamerika-Experten. Sie spricht auch ein breiteres Publikum an, das sich für die Arbeit von Reportern in Extremsituationen interessiert. Laura Schneider, M.A., hat Journalistik und Lateinamerikastudien in Hamburg und Guadalajara, Mexiko studiert. In beiden Länder hat sie ebenfalls als Radio- und Printjournalistin gearbeitet. Seit 2011 koordiniert sie am International Media Center Hamburg das Deutsch-Lateinamerikanische Medienprogramm und ist Stipendiatin der Rudolf-Augstein-Stiftung.

www.lit-verlag.de


Tschernobyl-Reportage in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Die FAZ veröffentlichte am 18. März 2011 eine Reportage des Hamburger Journalistik-Studenten Urs Spindler, der die vergessenen Helden des Atomkraftwerks von Tschernobyl besucht hat. Spindler sprach dazu in der Ukraine mit Liquidatoren wie dem 56-jährigen Nikolaj Isaev, die nach dem Gau am 26. April 1986 weiter arbeiteten und zu Invaliden wurden: „Unterstützung bekommt er wenig. Geblieben sind ihm die Orden.“ Der Beitrag ist auch bei Faz.net erschienen:

www.faz.net


New York Times: Umbruch im deutschen Journalismus

Die New York Times publizierte am 13. März 2011 eine Analyse der Veränderungen im deutschen Journalismus, die nach der Plagiatsaffäre um den CSU-Politiker Guttenberg diskutiert wurden. Dr. Steffen Burkhardt vom Lehrstuhl Journalistik und Kommunikationswissenschaft erklärte in dem Beitrag die neue Leitmedien-Strategie des Hamburger Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ und die wachsende Bedeutung von Online-Kommunikation für Medienskandale.

www.nytimes.com


Kooperationsvereinbarung mit Universidad Alberto Hurtado, Santiago de Chile

Die renommierte Journalistenschule der Universidad Alberto Hurtado (UAH) in Santiago de Chile ist neuer Kooperationspartner des Lehrstuhls Journalistik und Kommunikationswissenschaft. Prof. Dr. Siegfried Weischenberg hat am 9. März 2011 einen Kooperationsvertrag für gemeinsame Lehre und Forschung mit Prof. Andrea Vial, Direktorin der Escuela de Periodismo UAH, unterzeichnet. Die Schule verleiht einen der wichtigsten Journalistenpreise Lateinamerikas und fördert den Ausbau demokratischer Öffentlichkeitsstrukturen in Südamerika.

http://periodismo.uahurtado.cl/


Interviewtraining für Hamburger Schüler

130 Schüler von neun Hamburger Schulen haben bei einem ganztägigen Interviewtraining des Lehrstuhls Journalistik und Kommunikationswissenschaft erste journalistische Erfahrung gesammelt. Der erfahrene NDR-Moderator Andreas Bormann vermittelte ihnen im Auftrag des Lehrstuhls die Grundlagen der Interviewführung. Das Training ist Teil des Projekts „Afrikaner in Hamburg“, bei dem Schüler in Hamburg lebende Afrikaner interviewen sollen. Das Projekt wird vom Lehrstuhl Journalistik und Kommunikationswissenschaft der Universität Hamburg, der Behörde für Schule und Berufsbildung der Freien und Hansestadt Hamburg und dem Museum für Völkerkunde getragen.


Aktuelle Studie: Freie Journalisten in Deutschland

Die Arbeitsbedingungen und die Honorarsituationen freiberuflich tätiger Journalisten sind häufig katastrophal. Das ist das Ergebnis einer am Lehrstuhl entstandenen Studie von Isabelle Buckow. Die Ergebnisse der von Prof. Dr. Siegfried Weischenberg betreuten Untersuchung wurden Anfang 2011 in dem kritischen Buch „Freie Journalisten und ihre berufliche Identität“ im VS Verlag veröffentlicht. Die Autorin ist Absolventin des Master-Studiengangs „Journalistik und Kommunikationswissenschaft“.


Pressefreiheit in Sambia

Prof. Dr. Siegfried Weischenberg hat mit jungen Journalisten in Sambia über Pressefreiheit und den öffentlichen Auftrag der Medien diskutiert. Er folgte der Einladung des Medienhauses Post Newspapers Limited und hielt als Gastreferent im Rahmen des verlagsinternen Ausbildungsprogramms zwei Vorträge. Geleitet wurde das Trainingsprogramm des Medienhauses 2010/2011 von Swenja Kopp, Promotionsstudentin und Koordinatorin der Internationalen Medienprogramme am CJCS. Sie engagiert sich seit Jahren in der journalistischen Nachwuchsförderung im südlichen Afrika. Mit seinem Besuch vertiefte Prof. Dr. Weischenberg den neuen Programmschwerpunkt des Lehrstuhls, der auf nachhaltiger Förderung des demokratischen Journalismus in Afrika liegt. Die private Tageszeitung "The Post", die von Post Newspapers Limited herausgegeben wird, ist für ihre regierungskritische Berichterstattung bekannt und wurde mit mehreren Medienpreisen ausgezeichnet.


Methodeninnovation für die Framing-Forschung

Am 12. Februar hat Matthias Potthoff, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Journalistik und Kommunikationswissenschaft, gemeinsam mit Prof. Dr. Matthias Kohring von der Universität Mannheim eine methodische Innovation in der empirischen Erfassung von Medien-Frames vorgestellt. Der Vortrag wurde im Rahmen der Tagung „Framing als politischer Prozess“ gehalten, welche vom 10.-12. Februar in Münster stattfand.


Medienkunde für das Schuljahr 2010/11

Dr. Steffen Burkhardt vom Lehrstuhl Journalistik und Kommunikationswissenschaft hat für die Wochenzeitung „Die Zeit“ an einem umfassenden Set mit Lehr- und Arbeitsmaterialen zum Thema Medien mitgearbeitet. Das 160 Seiten starke Lehrerpaket „Medienkunde“ unterstützt Lehrer dabei, Schüler für einen kritischen Umgang mit Medien zu sensibilisieren. Burkhardt konnte als Herausgeber des Lehrbuchs „Praktischer Journalismus“ aktuelle Erfahrungen aus der Mediendidaktik in das Projekt einbringen.

www.zeit.de/angebote/schule/


WikiLeaks und der Ruf nach Qualitätsjournalismus

Im Interview mit dem „Hamburger Abendblatt“ erklärte Dr. Steffen Burkhardt vom Lehrstuhl Journalistik und Kommunikationswissenschaft die Probleme der jüngsten Veröffentlichungen geheimer US-Depeschen im Dezember 2010. Mit den WikiLeaks-Enthüllungen habe eine neue Ära im Informationszeitalter begonnen, sagte der Medienforscher. Er erklärte, dass daher gerade jetzt wieder ein Qualitätsjournalismus gefordert sei, der die mitunter gefälschten Dokumente im Internet kompetent bewerte.

www.abendblatt.de/hamburg/article1720470/Nicht-die-erste-Kampagne-der-USA.html


Die Ursprünge der Journalismusforschung

Unter dem Titel „Banausisch gescheitert“ hat Prof. Dr. Siegfried Weischenberg in der Wochenzeitung „Die Zeit“ über den Versuch der deutschen Soziologen berichtet, bei ihrem Ersten Deutschen Soziologentag im Oktober 1910 in Frankfurt ein empirisches Großprojekt über Medien und Journalismus auf den Weg zu bringen.

www.zeit.de/2010/43/soziologie


Scholarships: German-African Media Program

The Chair in Journalism and Communication Studies, University of Hamburg, announces scholarships for its German-African Media Program “Town Twinning 2.0 – Hamburg meets Dar es Salaam”. The journalism exchange program is part of the International Media Programs at the Chair. It offers students from Hamburg an opportunity to travel and work in Dar es Salaam, Tanzania’s media capital city. For a period of ten days a group of selected scholars will have an opportunity to travel to Africa, work together with journalism students from the School of Journalism at the University of Dar es Salaam, visit media houses and media institutions, mix and mingle with African journalists, report about the experience and present their work online. The students will create a project website – Town Twinning 2.0.

Please check our call for applications for further information.


Journalismus und der Kampf um Aufmerksamkeit in den neuen Medien

Dr. Steffen Burkhardt, stellvertretender Leiter des Lehrstuhls Journalistik und Kommunikationswissenschaft, präsentierte am 21. Oktober 2010 aktuelle Forschungsergebnisse beim Radiosymposium des Schweizer Radio DRS in Zürich. Sein Vortrag „Wie die Netz-Welt die Welt des Journalismus verändert“ analysiert den Kampf um Aufmerksamkeit in den neuen Medien und seine Folgen. Weitere Redner waren u. a. Martin Spieler, Chefredakteur der SonntagsZeitung, Lis Borner, Chefredakteurin des Schweizer Radio DRS, und Diego Yanez, Chefredakteur des Schweizer Fernsehen SF.

www.radiosymposium.ch


Die Entstehung des modernen Journalismus in Deutschland

Thomas Birkner, Doktorand am Lehrstuhl Journalistik und Kommunikationswissenschaft, präsentierte am 20. Oktober 2010 die Ergebnisse seiner Doktorarbeit „Das Selbstgespräch der Zeit. Genese, Formierung und Ausdifferenzierung des modernen Journalismus in Deutschland“ im Rahmen einer Disputation im Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Hamburg. Das von Prof. Dr. Siegfried Weischenberg betreute Dissertationsprojekt kombiniert Gesellschaftsgeschichte und Journalismusforschung und rekonstruiert interdisziplinär die Genese und Entwicklung des modernen Journalismus.


Kommunikationswissenschaftliche Vorträge auf der ECREA-Jahrestagung

Prof. Dr. Siegfried Weischenberg und Dr. Steffen Burkhardt vom Chair in Journalism and Communication Studies (CJCS) der Universität Hamburg waren mit zwei Vorträgen auf der internationalen Jahreskonferenz der „European Communication Research and Education Association“ (ECREA) vertreten. Sie stellten am 14. Oktober 2010 aktuelle Forschungsprojekte des Lehrstuhls in ihren Vorträgen „Research on journalism: The Max Weber Tradition“ und „Migration and Journalism Education“ vor.

www.ecrea2010hamburg.eu


Neuer Schwerpunkt: Demokratischer Journalismus in Afrika

Der Lehrstuhl Journalistik und Kommunikationswissenschaft setzt einen neuen Programmschwerpunkt in der nachhaltigen Förderung des demokratischen Journalismus in Afrika. Prof. Dr. Dieter Lenzen, Präsident der Universität Hamburg, unterstützt ein neues Afrika-Austauschprogramm des Lehrstuhls in Kooperation mit der Universität Dar es-Salaam. Bereits im Sommer hatte er eine entsprechende Vereinbarung für die Zusammenarbeit des Lehrstuhls mit der Journalismus-Schule in Hamburgs Partnerstadt Dar es-Salaam unterzeichnet. Prof. Dr. Siegfried Weischenberg, Leiter des Lehrstuhls, bündelt in dem neuen Programmschwerpunkt zahlreiche Initiativen zur Stärkung der unabhängigen Berichterstattung in Afrika: „Wir freuen uns, dass wir nun auch einen exzellenten Kooperationspartner in Ostafrika für unsere Forschungs- und Studienprogramme gewinnen konnten.“ Geplant sind neben dem Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern vor allem Workshops für junge afrikanische Journalisten im „Deutsch-Afrikanischen Medienprogramm“, das 2011 starten wird. Prof. Dr. Siegfried Weischenberg und sein Team diskutierten gemeinsam mit afrikanischen Kollegen auf dem „World Journalism Education Congress“ an der Rhodes University in Grahamstown die Programmschwerpunkte des kommenden Jahres.

http://wjec.ru.ac.za/


Social Media News vom World Editors Forum

Der Lehrstuhl Journalistik und Kommunikationswissenschaft hat zu Beginn des Wintersemesters 2010/11 seine Kompetenzen im Bereich Social Media ausgebaut. Im Rahmen eines Pilotprojekts bloggten und twitterten zehn internationale Studierende exklusiv für die 17. internationale Medienkonferenz „World Editors Forum“ (WEF). Das Projekt wurde von den Internationalen Medienprogrammen des Chair in Journalism and Communication Studies (CJCS) organisiert. Bertrand Pecquerie, Direktor des WEF, lobte die Professionalität der Studierenden, die vom 6. bis 9. Oktober 2010 Chefredakteure führender Zeitungen aus dem In- und Ausland interviewten. Darüber hinaus produzierte das CJCS-Team exklusiv Kurznachrichten für den WEF-Dienst auf Twitter und die WEF-Seite auf Facebook.

www.wefhamburg2010.com/


Die Zukunft der Journalistenausbildung

Die journalistische Ausbildung wird zukünftig stärker auf internationale Diskurse und die Integration von Multimedia-Angeboten ausgerichtet sein. Das ist das Ergebnis  einer Expertenrunde unter der Leitung von Dr. Steffen Burkhardt vom Lehrstuhl Journalistik und Kommunikationswissenschaft auf dem "World Editors Forum" (WEF). Burkhardt diskutierte am 8. Oktober 2010 in der Session „What's next for new media training?“ Innovationen in der Journalistenausbildung mit Howard Finberg, Direktor der News University des Poynter Institute, Tarek Atia, Media Training Manager des Media Development Programme, und Joyce Barnathan, Präsidentin des "International Center for Journalists" (ICFJ).

www.wefhamburg2010.com/


Erfolgreicher Start der „Internationalen Medienprogramme“

Der Lehrstuhl Journalistik und Kommunikationswissenschaft knüpft intensive Kontakte zu Journalistik-Studiengängen weltweit und bündelt diese in den neu gegründeten „Internationalen Medienprogrammen“.  Zu deren Auftakt besuchten vom 2. bis zum 9. Oktober 2010 Journalismus-Studenten der renommierten Staatlichen Universität St. Petersburg das „Deutsch-Russische Medienprogramm“ des Lehrstuhls. Dabei trafen die Gäste aus Hamburgs russischer Partnerstadt unter anderem Literaturnobelpreisträger Günter Grass und wurden vom Hamburger Bürgermeister Christoph Ahlhaus im Rathaus empfangen. Als Kernanliegen der internationalen Medienprogramme beschreibt Prof. Dr. Siegfried Weischenberg, Inhaber des Lehrstuhls Journalistik und Kommunikationswissenschaft, „das Fördern von Frieden und demokratischem Journalismus“. Finanziell gefördert wird das Engagement von der Freien und Hansestadt Hamburg und der Rudolf-Augstein-Stiftung.

Newsletter der Uni Hamburg


Forschungssemester "Max-Weber-Projekt"

Prof. Dr. Siegfried Weischenberg hat am 1. Oktober 2010 sein Forschungssemester angetreten. Er hält sich dabei zum Teil im Ausland auf, so dass die Sprechstunden nur unregelmäßig stattfinden können.


Medienkritische Podiumsdiskussion

Auf Einladung der Landesvertretung Rheinland-Pfalz in Berlin nahm Prof. Dr. Siegfried Weischenberg am 14. September 2010 an einer Podiumsdiskussion teil, bei der das medienkritische Buch „Am besten nichts Neues“ von Tom Schimmeck besprochen wurde. Weitere Teilnehmer waren Wulf Schmiese, Moderator des ZDF-Morgenmagazins und ehemaliger Redakteur der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ), sowie der "Tagesspiegel"-Redakteur Harald Schumann.


Neue Mitarbeiter

Seit dem 1. September 2010 verstärken Matthias Potthoff M.A. und Silvia Worm M.A. als wissenschaftliche Mitarbeiter das Team des Lehrstuhls. Die Schwerpunkte der Lehrtätigkeit von Matthias Potthoff liegen in den Bereichen empirische Forschungsmethoden und Datenauswertung. Den Kern seiner Forschung bildet derzeit der Framing-Ansatz. Silvia Worm arbeitet zu den Themen empirische Journalismusforschung, Public Relations sowie zu den Methoden der empirischen Kommunikationswissenschaft.


Fußball-WM 2010: Sportjournalismus und Ethik

Im Vorfeld der Fußball-WM 2010 war Prof. Dr. Siegfried Weischenberg Mitorganisator des Kongresses „Sportjournalismus und Ethik“ in Stellenbosch (Südafrika). Nach seinem Einführungsvortrag sprach dort Swenja Kopp, Koordinatorin der Internationalen Medienprogramme am CJCS, über „Europa und Afrika: journalistische Ethik im Vergleich“. Kopp untersucht in ihrem Dissertationsprojekt Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Mediensysteme in Sambia, Malawi, Kenia und Tansania.


Universitäre Plattform für die bildende Begegnung

Bei einer Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung für afrikanische Wissenschaftler und Journalisten stellten Prof. Dr. Siegfried Weischenberg und Dr. Steffen Burkhardt im Juli 2010 die internationalen Aktivitäten im Bereich „Research & Development“ am Lehrstuhl Journalistik und Kommunikationswissenschaft vor. Der Lehrstuhl versteht sich als Plattform der bildenden Begegnung zu Medienthemen an der Universität Hamburg.


Modell zur Sicherung journalistischer Qualität

Bei der Veranstaltung „Bremer Dialog“ der Friedrich-Ebert-Stiftung hielt Prof. Dr. Siegfried Weischenberg im Juni 2010 einen Vortrag zum Thema „Das Jahrhundert des Journalismus ist vorbei. Aktuelle Probleme der Medien in Deutschland“. Er plädiert darin für Stiftungsmodelle zur Sicherung journalistischer Qualität.


Vorträge an der Akademie für politische Bildung Tutzing

Prof. Dr. Siegfried Weischenberg war in den vergangenen Monaten zweimal mit Vorträgen in der Akademie für politische Bildung Tutzing im Einsatz. Nach der Bundestagswahl sprach er dort im Dezember 2009 über „Die Rolle der Medien“. Im Mai 2010 sprach er über das Thema „Der Wahlkampf und die Krise des Journalismus“.


Mediokratie in Deutschland und Russland

Prof. Dr. Siegfried Weischenberg und Dr. Steffen Burkhardt haben im April 2010 an der internationalen Konferenz „Medien und Politik: Mediokratie in Deutschland und Russland“ an der Staatlichen Universität St. Petersburg teilgenommen. Neben dem wissenschaftlichen Austausch diente die Reise der Vorbereitung des deutsch-russischen Medienprogramms in Kooperation mit der dortigen Journalistik-Fakultät. Weischenberg sprach dabei über „Politisches Marketing in Deutschland: die Rolle der Medien während der Wahlen“ und Burkhardt über das Thema „Theorien der Mediokratie in Deutschland“.

 

Seiteninfo: Impressum  | Kontakt | Browserinfo | Letzte Aktualisierung am 30. April 2012 durch Lehrstuhl Journalistik und Kommunikationswissenschaft
Blättern: Seitenanfang|Zur vorangehenden Seite|Zur nächsten Seite