| Die fischereibiologische Arbeitsgruppe (FB – Prof. Axel Temming, Prof. Christian Möllmann) beschäftigt sich mit der Populationsdynamik und dem Management der Schlüsselfischarten in Nord- und Ostsee. Der Fokus liegt dabei in der Bedeutung dieser Fischarten im marinen Nahrungsnetz, wobei es insbesondere um ein besseres Verständnis geht, wie z.B. "Top-down" Prozesse die Struktur und Funktion von marinen Ökosystemen beeinflussen.
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Ein zentraler Forschungsschwerpunkt der fischereibiologischen Arbeitsgruppe ist das bessere Verständnis der Mechanismen, die als Ursache schwankender Rekrutierungserfolge in ökonomisch und ökologisch wichtigen Fischarten in Nord- und Ostsee in Frage kommen. Ein zweites Forschungsthema ist der "Top-down" Kontrolle in marinen Ökosystemen gewidmet, was sowohl piscivore (Fischräuber)als auch planktivore (Zooplanktonräuber) trophische Beziehungen umfasst. Die fischereibiologische Arbeitsgruppe benutzt sowohl Laborexperimente als auch umfangreiche Feldprobennahmen durch wissenschaftliche Forschungsreisen; die Ergebnisse bilden die Grundlage für verschiedenste Modellieransätze. Weitere allgemeine Forschungsrichtungen innerhalb der fischereibiologischen Arbeitsgruppe reichen von generellen ökologischen Fragestellungen (Trophodynamische Beziehungen), über Fischphysiologie (Ökophysiologie) bis hin zur Aquakultur wichtiger Nutzfischarten. Die gewonnenen Daten werden durch eine Reihe von Simulationstechniken ergänzt, welche die Dynamik und Reakionen von ganzen Fischpopulationen auf Klimaveränderungen und Fischereidruck besser zu verstehen helfen. |
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Beispiele für Arbeiten im Feld
Beispiele für Arbeiten im Labor
Beispiele für Modellieransätze
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Wissenschaftler der Fischereibiologischen Arbeitsgruppe werden zumeist aus verschiedenen Projektmitteln bezahlt, zum Beispiel aus Geldern von einer Reihe von laufenden nationalen oder EU-Projekten wie: |