Die drei Hochschulen des HWI-Masterangebotes
Der HWI wird hochschulübergreifend von den drei Hamburger Hochschulen Universität Hamburg, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg sowie Helmut-Schmidt-Universität Universität der Bundeswehr getragen.
Die Universität Hamburg ist mit fast 40.000 Studierenden die größte Hochschule in Hamburg und steht deutschlandweit an fünfter Stelle. Sie bietet mit ihren sechs Fakultäten eine große Vielfalt an Studiengängen. Rund 690 der insgesamt 3.600 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind Professorinnen und Professoren. Sie werden unterstützt von 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die Universität Hamburg gehört mit Drittmitteln in Höhe von ca. 80 Millionen Euro pro Jahr zu den forschungsstarken Hochschulen in Deutschland. Die Studierenden des HWI studieren an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften im Department Wirtschaftswissenschaften, welches örtlich am Uni-Campus im Von-Melle-Park angesiedelt ist. Der Uni-Campus liegt inmitten der Stadt zwischen Alster und Grindelviertel, nahe am Dammtorbahnhof.
Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften ist mit rund 12.000 Studierenden und 336 Professorinnen und Professoren die zweitgrößte Hochschule Hamburgs und eine der größten Hochschulen ihrer Art in Deutschland. 1970 als Fachhochschule Hamburg gegründet, kann die HAW Hamburg auf eine lange Tradition zurückblicken. Die HAW zeichnet sich durch Praxisorientierung in Lehre und Studium aus. Die Vorlesungen im HWI finden größtenteils am Campus Bergedorf statt, einige Veranstaltungen auch am Campus Berliner Tor.
Die Helmut-Schmidt-Universität ist eine der beiden Hochschulen in Deutschland, die dem wissenschaftlichen Studium und der akademischen Bildung von Offizieren dienen. Sie steigert die Attraktivität des Offizierberufs und ist zugleich Impulsgeber und Leistungsträger für die Streitkräfte. Die Helmut-Schmidt-Universität nimmt ihre Aufgaben durch Forschung, Lehre und Weiterbildung in der vom Träger und der Freien und Hansestadt Hamburg verbürgten Autonomie wahr. Sie stärkt mit ihrer Forschungsinfrastruktur den Wissenschaftsstandort Hamburg. Sie entwickelt das Studien- und Weiterbildungsangebot nach dem Stand der Wissenschaften sowie dem Bedarf an Führungskräften in Militär, Wirtschaft und Gesellschaft weiter. Dabei betont und erschließt sie in Forschung und Lehre Möglichkeiten der Interdisziplinarität von Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie Wirtschafts-, Geistes- und Sozialwissenschaften, auch um das Profil der Absolventen im nationalen und internationalen Wettbewerb zu schärfen und deren Zukunftschancen zu verbessern. Das gilt nicht zuletzt bei der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die Helmut-Schmidt-Universität zeichnet sich durch Offenheit nach innen und außen aus und lässt sich von dem Ziel leiten, Bildung durch Wissenschaft für das 21. Jahrhundert zu vermitteln.Im Gegensatz zu anderen Wirtschaftsingenieurstudiengängen haben die Hamburger Studierenden daher die Möglichkeit, die Ressourcen von drei Hochschulen zu nutzen, d.h. konkret:
- dreifaches Lehrangebot (große Vielfalt an Vorlesungen und Seminaren),
- dreifaches Lernmittelangebot (Nutzung von Bibliotheken, Internet u.v.m. an beiden Hochschulen) und
- dreifache technische Ausstattung (z.B. Rechenzentren, Labore etc.).
Der Hamburger Wirtschaftsingenieur profitiert darüber hinaus in ganz besonderer Weise von den verschiedenen Besonderheiten und Vorzügen
der drei Hochschulen, wie z.B.
- der großen Auswahl an wirtschaftswissenschaftlichen Vertiefungsrichtungen an der Universität Hamburg als eine der größten deutschen Universitäten,
- der praxisorientierten Ausbildung an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg mit optimaler Betreuungssituation und
- den ausgezeichneten Studienbedingungen der Helmut Schmidt Universität mit einer guten personellen und materiellen Ausstattung.
Auch Internationalität wird bei den Hamburger Wirtschaftsingenieuren groß geschrieben. Austauschprogramme, entweder im Rahmen des SOKRATES-Programms oder mit Hilfe eigener Partneruniversitäten in Europa, USA, Kanada oder Australien an. Auslandssemester und Auslandspraktika werden von den HWI-Studierenden oft im Studienverlauf integriert.
Durch die Kooperation der Universität Hamburg, der HAW Hamburg und der Helmut Schmidt Universität Universität der Bundeswehr eröffnen sich für die Wirtschaftsingenieurstudentin oder den Wirtschaftsingenieurstudenten in Hamburg sehr vielfältige und individuelle Wahlmöglichkeiten, die in dieser Weise kein anderer Ausbildungsort für Wirtschaftsingenieure in Deutschland bieten kann.
