Stand: 7.10.2004 gd.
S T U D I E N F Ü H R E R
für den Studiengang
Geologie-Paläontologie/Diplom
an der Universität HAMBURG
Das Hamburgische Hochschulgesetz regelt Studium und Prüfungen in jedem Studiengang durch
Die Prüfungsordnung bestimmt und regelt die Prüfungsanforderungen und das Prüfungsverfahren. Dazu gehören u.a. die Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung, die Prüfungsfächer, die Zahl, Art, Dauer und Bewertung der Prüfungsleistungen, die Anrechnung von in anderen erbrachten Prüfungsleistungen, die Meldefristen, die Wiederholungsmöglichkeiten bei nicht bestandenen Prüfungen und der zu verleihende Grad. Prüfungsordnungen müssen den allgemeinen Bestimmungen des Hamburgischen Hochschulgesetzes über Prüfungen (§ 58 bis 62) entsprechen. Die fachlichen Anforderungen sollen weitgehend den bundeseinheitlichen Rahmenprüfungsordnungen für die einzelnen Fächer entsprechen.
Die Studienordnung regelt die wesentlichen Inhalte und den Aufbau des Studiums. Sie soll eine Gliederung des Studiums in Abschnitte und die Wahl von Studienschwerpunkten ermöglichen. Die Studienordnung kann die Zulassung zu einzelnen Lehrveranstaltungen von bestimmten Voraussetzungen (z.B. die vorhergehende erfolgreiche Absolvierung anderer Lehrveranstaltungen oder das Bestehen der Diplom-Vorprüfung) abhängig machen.
Der Studienplan gibt den Gegenstand, die Art, den Umfang und die sinnvolle Reihenfolge der einzelnen Lehrveranstaltungen und Studienleistungen, die für den erfolgreichen Abschluss des Studiums erforderlich sind, an. Der Studienplan fasst daneben auch die wichtigsten Bestimmungen aus der Prüfungs- und der Studienordnung zusammen.
Der hier vorliegende Studienplan für den Studiengang Geologie-Paläontologie/Diplom enthält dementsprechend im Teil II eine Beschreibung des Faches (Ausbildungsziel, Berufsbild etc.), den Aufbau des Studiums, die verschiedenen Lehrveranstaltungsformen, den Veranstaltungsturnus und die Prüfungen. Im Teil III sind die Inhalte der Pflicht- und Wahlpflichtveranstaltungen zusammengefasst. Teil IV enthält die Teilstudienpläne der für das Fach Geologie-Paläontologie zugelassenen Wahlfächer.
Das Studium der Geologie-Paläontologie soll dem (der) Absolvent(en,in) die in der Prüfungsordnung geforderten theoretischen und praktischen Kenntnisse auf dem Gebiet der Geologie-Paläontologie vermitteln. Es soll ihn (sie) in die Lage versetzen, mit geowissenschaftlichen Methoden zu arbeiten. Dazu gehören die geologische und kartenmäßige Erarbeitung eines regional begrenzten Gebietes, die Probennahme, die Wahl und Durchführung der Untersuchungsmethoden, der sichere Umgang mit der Fachliteratur und die klare mündliche und schriftliche Darstellung von Sachverhalten.
Die Regelstudienzeit beträgt 10 Semester. Es wird empfohlen, das Studium im Wintersemester eines jeden Jahres zu beginnen.
Das Studium des Faches Geologie-Paläontologie bereitet den (die) Absolvent (en,in) auf die Tätigkeit in einem breiten Berufsfeld vor, das von der Grundlagenforschung an Hochschulen, Behörden, Museen und Industrieforschungsinstituten über praxisorientierte Tätigkeiten in der Exploration und Produktion von Rohstoffen, ingenieur- und hydrogeologischen Fragestellungen, Tätigkeiten in der Wehrgeologie, kuratorische Tätigkeiten in Museen, die populärwissenschaftliche Darstellung und Präsentierung geologisch-paläontologischer Sachverhalte in Museen, Lehrtätigkeiten in der Hochschule bis zur Tätigkeit in Behörden (geologische Landesaufnahme und –kartierung, geowissenschaftlich-technische Zusammenarbeit mit den Ländern der Dritten Welt, Umweltgeologie, Altlastensanierung etc.) reicht. Begrenzte Berufsmöglichkeiten bestehen auch als Wissenschaftsjournalist und in der wissenschaftlichen Dokumentation. Im Studium wird deshalb ein sehr breites Spektrum von theoretischem und praktischem Wissen vermittelt. Der (Die) Absolvent(in) erwirbt in der Regel auf einem Teilgebiet der Geologie-Paläontologie vertiefte Kenntnisse, das im Rahmen der Diplomarbeit bearbeitet wird. In den Wahlpflichtfächern werden Verbindungen zu anderen Naturwissenschaften vertieft hergestellt.
Für das erfolgreiche Studium des Faches Geologie-Paläontologie sind neben dem Interesse für das Fach selber auch Interessen im gesamten Bereich der Naturwissenschaften wünschenswert. Eine gute physische Konstitution ist im Bereich Exploration und Kartierung von Nutzen. Der (Die) Student (in) muss ausreichende Kenntnisse der englischen Sprache mitbringen (oder in den ersten Semestern wieder auffrischen), um wissenschaftliche Texte und Lehrbücher lesen zu können. Gute Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift sind in der Regel Voraussetzung für eine Tätigkeit im internationalen Explorations- und Produktionsgeschäft sowie in der Wissenschaft. Das Erlernen von weiteren modernen Sprachen (z.B. Französisch, Spanisch, u.a.) ist wünschenswert. Zudem ist es empfehlenswert, dass der (die) Student (in) sich im Verlauf des Studiums Kenntnisse in der EDV erwirbt.
Das Studium Geologie-Paläontologie gliedert sich in
- ein viersemestriges Grundstudium, das mit abschließender Diplom-Vorprüfung und
- ein sechssemestriges Hauptstudium, das mit der Diplom-Hauptprüfung abgeschlossen wird. Das Hauptstudium beinhaltet auch die in der Regel 2-semestrige Diplomarbeit. Die erfolgreiche Absolvierung der Diplom-Hauptprüfung berechtigt zum Führen des akademischen Titels „Diplom-Geolog(e,in)" (abgekürzt „Dipl.-Geol.").
Die erfolgreiche Absolvierung der Diplom-Hauptprüfung ist ein berufsqualifizierender Abschluss und zugleich Voraussetzung für die Zulassung zur Promotion.
Der Studienverlaufsplan sieht folgende Formen von Lehrveranstaltungen vor:
a) Vorlesungen (V)
b) Übungen (Ü)
c) Seminare (S)
d) Oberseminare
Den Lehrpersonen steht es frei, zusätzlich in Abstimmung mit dem Fachbereich auch andere Lehrveranstaltungsformen (z.B. Durchführung von kleinen wissenschaftlichen Projekten durch Student(en,innen) während des Hauptstudiums etc.) zu erproben.
Im folgenden werden die üblichen Lehrveranstaltungsformen kurz charakterisiert.
Vorlesungen dienen der Einführung und Vertiefung in ein Teilgebiet der Geologie-Paläontologie. Die Vorlesung soll im wesentlichen einen Überblick über das betreffende Teilgebiet geben. Eine Vor- und Nachbereitung des Stoffes ist auf jeden Fall erforderlich.
Übungen finden in kleineren Gruppen von ca. 20 Studenten statt und dienen zur Ergänzung der Vorlesungen. Sie sollen den Student(en,innen) die Gelegenheit zur Anwendung und Vertiefung des erarbeiteten Stoffes sowie zur Selbstkontrolle des Wissensstandes geben. Dies geschieht in mündlicher und schriftlicher Form, sowie in Hausaufgaben. Großes Gewicht soll die Diskussion des Vorlesungsstoffes haben. Ein wesentlicher Teil der Übungen wird auch von der Vorlage, Beschreibung und Bestimmung etc. von Gesteinen und Fossilien eingenommen. Die regelmäßige Teilnahme und engagierte Mitarbeit der Student(en,innen) an den Übungen sind für den Lernerfolg wichtig. Als Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an einer Übung wird eine Bescheinigung ausgestellt.
In den Seminaren soll der (die) Student(in) lernen, sich in ein spezielles Thema eines Fachgebietes einzuarbeiten, die wesentlichen Gesichtspunkte zu erkennen, das Problem sinnvoll zu gliedern und es in mündlicher Form klar darzustellen. Darüber hinaus wird er (sie) durch die Seminarteilnahme zur kritischen Diskussion von Forschungsergebnissen angeleitet. Nach erfolgreicher Teilnahme wird eine Bescheinigung ausgestellt.
Im Oberseminar stellt der (die) Studierende in einem Vortrag mit Diskussion die Ergebnisse seiner (ihrer) Diplomarbeit vor. Die Teilnahme aller Studierender der Geologie-Paläontologie wird dringend empfohlen.
Im Kolloquium stellen eingeladene Wissenschaftler (innen) aktuelle Forschungsergebnisse vor. Auch hier wird die Teilnahme aller Studierender dringend empfohlen.
Die Laborpraktika führen in die wichtigsten Labormethoden der Geologie-Paläontologie ein und geben dem (der) Studen(en,in) gleichzeitig die Gelegenheit, die in Vorlesungen, Seminaren, Übungen und Bücherstudium erworbenen Kenntnisse zu vertiefen. Die Student(en,innen) sollen im Umgang mit Apparaturen und Chemikalien lernen, die praktische Anwendung wissenschaftlicher Methoden einüben und die Fähigkeit zur kritischen Bewertung experimentellen und analytischen Daten erwerben.
In den Geologischen Kartierungspraktika soll der (die) Student(in) lernen, die lithostratigraphischen und strukturellen Einheiten eines Geländes zu erfassen. Dazu gehören u.a. auch die Orientierung im Gelände mit Karte und Kompass, die Aufnahme von Profilen und die Eintragung der erarbeiteten Ergebnisse in eine topographische Karte. Die daraus resultierende geologische Karte, sowie die geologischen Profile sind durch einen schriftlichen Bericht zu erläutern.
Das Strukturgeologische Geländepraktikum ist eine 7-tägige Arbeit in einem Gelände mit tektonischen Strukturen. Ziel des strukturgeologischen Geländepraktikums ist die selbständige Aufnahme eines geologischen Profilausschnittes mit dem Geologen-Kompass, sowie die Auswertung und schriftliche Darstellung der gemessenen geologischen Gefügeelemente (Schichtung, Klüftung, Schieferung, Lineare etc.)
In den Geologischen Geländepraktika sollen die in den Vorlesungen erworbenen theoretischen Kenntnisse praktische Anwendung finden. Beispielhaft werden hier aufgeführt: Profilaufnahmen mit Ansprache der Gesteine und Fossilien, Aktuo-Sedimentologie und Aktuo-Paläontologie, sowie paläontologische Grabungen und geologisch-paläontologische Arbeitsmethoden. In der Regel sind die Ergebnisse in Form eines schriftlichen Berichtes darzustellen.
Im mind. 4-wöchigen Berufspraktikum wird der Nachweis einer berufsbezogenen, praktischen Tätigkeit in einem Betrieb, Museum, Behörde oder naturwissenschaftlichen Gesellschaft gefordert.
Die Diplomarbeit stellt einen wichtigen Abschnitt des Studiums dar. In der Regel besteht die Diplomarbeit aus der Diplom-Arbeit i.e.S. und der Diplom-Kartierung. Aufbauend auf den in Grundlagen- und Vertiefungsveranstaltungen erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten bearbeitet der (die) Student(in) im Rahmen der Diplomarbeit zunehmend selbständig ein abgegrenztes Problem aus dem Bereich der Geologie-Paläontologie und fasst die Ergebnisse anschließend in einer schriftlichen Arbeit (Diplom-Arbeit) zusammen. In der Diplom-Kartierung sollen die strukturellen und lithostratigraphischen Einheiten eines regional begrenzten Gebietes in einer geologischen Karte dargestellt und in einem Bericht schriftlich erläutert werden. Bei einer regionalgeologischen Fragestellung können Diplom-Arbeit i.e.S. und Diplom-Kartierung in einer Arbeit kombiniert werden.
Das Ziel dabei ist, exemplarisch die Arbeitsweise (Techniken, Methoden, Arbeitsorganisation) eine(s,r), Geolog(en,in)-Paläontolog(en,in) im Beruf kennenzulernen und einzuüben. Die Diplomarbeit gliedert sich in die:
- Einarbeitungsphase (Literaturstudium, Einstieg in das Problem, Erlernen von
speziellen Arbeitsmethoden)
- Planung und Vorbereitung (Beschaffung von Kartenmaterial und Gelände-
ausrüstung, Zeiteinteilung)
- Durchführung der Geländearbeit, Datenaufnahme, Probennahme etc.
- Bearbeitung der Proben im Labor (Herstellung von Dünnschliffen, chemisch-
physikalischen Bestimmungen, Präparation von Fossilien, photographische
Dokumentation, etc.)
- Auswertung der Daten
- Wissenschaftliche Dokumentation (Text, Graphiken, geologische Karten, Tafeln).
Die Diplomarbeit sollte im 8. Semester, spätestens zu Beginn des 9. Semesters begonnen werden. Für die Dauer der Diplomarbeit ist etwa ein Jahr vorgesehen.
Unabhängig von den Lehrveranstaltungsformen setzt jedes Studium selbständiges Arbeiten der Student(en,innen) voraus. Über Vorlesungen, Übungen und Praktika hinaus wird eine aktive zusätzliche Erarbeitung und Vertiefung des Wissenstoffes mit Hilfe von Lehrbüchern und Fachliteratur erwartet. Eine Zusammenarbeit der Studierenden in kleineren, selbstorganisierten Gruppen ist dabei sehr zu empfehlen.
Nach der Studienordnung für das Fach Geologie-Paläontologie ist der Zugang zu einzelnen Lehrveranstaltungen an bestimmte Voraussetzungen gebunden.
- Zum „geologischen Kartierungspraktikum (für Anfänger)" ist die erfolgreiche
Teilnahme an der Lehrveranstaltung „Allgemeine Geologie (V + Ü)" und am
„Geologischen Kartenkurs (V + Ü)" Voraussetzung.
- Zum „strukturgeologischen Geländepraktikum" ist die erfolgreiche Teilnahme an
der Vorlesung „Grundlagen der Tektonik mit Übungen" (V + Ü)" Voraussetzung.
- Für die „geologischen Kartierungspraktika (für Fortgeschrittene)" ist das „Geologische
Kartierungspraktikum (für Anfänger)" und das „Strukturgeologische Gelände-
Praktikum" Voraussetzung.
Für bestimmte Lehrveranstaltungen kann auch die bestandene Diplom-Vorprüfung Voraussetzung sein (wird durch die Lehrkraft bestimmt, z.B. für bestimmte geologische Geländepraktika).
Die Pflichtlehrveranstaltungen im Fach Geologie-Paläontologie an der Universität Hamburg werden in der Regel in einem 2-semestrigen Turnus angeboten, die Wahlpflichtveranstaltungen im 4-semestrigen Turnus. Das Lehrangebot ist so ausgelegt, dass bei regelmäßiger Anwesenheit und intensiver Mitarbeit die Veranstaltungen in der vorgesehenen Reihenfolge und der vorgesehenen Zeit erfolgreich absolviert werden können.
Der Studienverlaufsplan wird je nach Lehrangebot gestaltet. In der Regel spricht die Fachschaft Geologie-Paläontologie eine Empfehlung aus, in welcher Reihenfolge die Belegung der Lehrveranstaltungen sinnvoll ist.
In der Orientierungseinheit für Studienanfänger werden, in überwiegend von älteren Studenten betreuten Kleingruppen, typische Anfängerprobleme aus den Themenbereichen Studium, Universität und Beruf behandelt.
Allgemeine Geologie (V + Ü)
In dieser Lehrveranstaltung werden die folgenden Themenkreise vorgestellt.
- Geschichte der Geologie
- Entstehung der chemischen Elemente
Einführung in die Paläontologie (V + Ü)
Geologischer Kartenkurs (V + Ü)
Strukturkarten und Blockbilder
Grundlagen der Tektonik mit Übungen (V + Ü)
Unterseminar
Erdgeschichte (V + Ü)
Makroskopische Gesteinsbestimmungen (Ü)
Den Studierenden wird dringend empfohlen, regelmäßig an den geologisch-paläontologischen Kolloquien und an den Oberseminaren teilzunehmen.
Pflichtveranstaltungen
Mittelseminar
Lehrpersonal)
Regionale Geologie der Kontinente (V)
Sedimentpetrographie + Sedimentologie I + II (V + Ü)
Mathematische Methoden in der Geologie (V + Ü)
Grundlagen der Paläontologie der Wirbellosen I + II (V + Ü)
- Baupläne und Systematik der Großgruppen der Wirbellosen, mit
besonderer Berücksichtigung der fossil erhaltungsfähigen und
stratigraphisch und faziell wichtigen Gruppen
- Stammesgeschichte, Ontogenie und Phylogenie der ver-
schiedenen Gruppen
Geotektonik (V)
Einführung in die Mikropaläontologie (VB + Ü)
Mikrofossilien
Ingenieurgeologie (V + Ü)
Hydrogeologie (V + Ü)
- globaler und regionaler Wasserhaushalt
- Grundwasserphysik (Hydraulische Bodenkennziffern und -modelle)
- Hydrochemie und Wasserverunreinigung (chemische
Bestimmungen und deren Auswertung, Stofftransporte im
Porenraum etc.)
Oberseminar*
- Vortrag über die Ergebnisse der Diplom-Arbeit
Wahlpflichtveranstaltungen
Die Inhalte der Wahlpflichtveranstaltungen werden von den Dozenten zu Beginn der Lehrveranstaltungen festgelegt.
* Die Bescheinigung für die erfolgreiche Absolvierung des Oberseminars ist nicht Voraussetzung zur Zulassung zur Diplom-Hauptprüfung. Sie kann nachgereicht werden.
Eine Orientierungseinheit zu Beginn des Studiums
1. Hauptfach Geologie-Paläontologie Vorl. Übung
Allgemeine Geologie 4 ____
Einführung in die Paläontologie
(Allgemeine Paläontologie)__________________________2__________ 2_____
Geologischer Kartenkurs 2___
Grundlagen der Tektonik mit Übungen 2 2___
Unterseminar 2___
Erdgeschichte 3 3___
Makroskopische Gesteinsbestimmung*____________________________2___
Geländeveranstaltungen:
1 Geologisches Kartierungspraktikum (für Anfänger) 12 Tage
Geologische Geländepraktika (diverse) 26 Tage
1 Strukturgeologisches Geländepraktikum 7 Tage
45 Tage
* siehe LVA Mineralogie
2. Nebenfächer Vorl. Übung
Physik:
Experimentalphysik I + II 8________________
Physikalisches Praktikum für 5
Naturwissenschaftler__________________________________________
Chemie:
Allgemeine anorganische Chemie 3 _____
Anorganisch-chemisches Praktikum 8
für Geologen _____
Mineralogie:
Einführung in die Kristallographie 2 3____
Polarisationsmikroskopie I 2____
Polarisationsmikroskopie II 2____
Gesteinsbildene Minerale 2 _____
Einführung in die Petrographie 1 _____
Biologie:
Integrierte Eingangsphase 6 _____
Ein Wahlpflichtfach (6 SWS) zu wählen aus:
Diplom-Vorprüfung
3.1 Geologie-Paläontologie (Hauptfach)
3.2 Mineralogie (Nebenfach)
3.3 Chemie oder Physik (Nebenfach)
Besuch der geologisch-paläontologischen Kolloquien und Oberseminare (Pflicht: jeweils ein Semester).
4. Pflichtkurse Vorl. Übung
Mittelseminar (freie Themen) 2____
Regionale Geologie *) 2 _____
Sedimentpetrographie + Sedimentologie I **) 1 1____
Sedimentpetrographie + Sedimentologie II ***) 1 1____
Mathematische Methoden in der Geologie 2 2____
Grundlagen der Paläontologie 1 1
der Wirbellosen I _____
Grundlagen der Paläontologie 1 1
der Wirbellosen II _____
Tektonik für Fortgeschrittene ****) 2 _____
Einführung in die Mikropaläontologie 1 1____
Ingenieurgeologie 1 1____
Hydrogeologie 1 1____
Oberseminar 1____
Beckenanalyse 1 1____
Karbonatfazies 1 1____
Geländeveranstaltungen:
2 Geologische Kartierungspraktika (für Fortgeschrittene) 28 Tage
Geologische Geländepraktika (diverse) 28 Tage
56 Tage
1 mind. 4-wöchiges Berufspraktikum
*) anerkannt werden: Europa I, Europa II, Regionale Geologie von Australien
(Prof. Dr. C.-D. Reuther)
**) Methoden der Sedimentpetrographie (Prof. Dr. G. Tietz)
***) Petrographie klastischer Sedimente (Prof. Dr. G. Tietz)
****) anerkannt wird auch die Lehrveranstaltung: Plattentektonik (Prof. Dr. H. Wong)
Die folgenden Wahlpflichtkurse werden je nach Lehrkapazität angeboten:
5. Wahlpflichtkurse Vorl. Übung
Luftbildgeologie 1 1____
Regionale Geologie der Kontinentalränder 2
und Meere _____
Geodynamik 2 _____
Sedimentäre Lagerstätten 2 2____
Sedimentpetrographische Arbeitsmethoden 2____
Statistik für Geologen 2 2____
Isotopengeologie 1 _____
Anorganische Geochemie 1 1____
Organische Geochemie 2 _____
Fazieskunde 1 1____
Leitfossilien 2 2____
Paläontologie der Wirbeltiere 2 1____
Spezielle Paläontologie der Wirbellosen 2 2____
Paläobotanik 1 2____
Palökologie 1 1____
Einführung in die Geschiebekunde 1 1____
Spezielle Mikropaläontologie 1 1____
Regionale Geologie von Deutschland 1 1____
Regionale Geologie von Europa 1 1____
Methoden der Stratigraphie 2 _____
Projektbeispiele aus der angewandten Geologie 1 _____
Einführung in die Biogeochemie 2 _____
Geochemisches Praktikum 3__ Vorl. Übung
Biogeochemische Zyklen 2
Marine Sedimentologie I. Biogeochemie 2
Marine Sedimentologie II. Strukturen 2
Hydrochemie 2
Seismische Stratigraphie 2
Karbonatchemie 2
Geologische Ozeanographie 2 2
Erdölgeochemie 2
Klimaentwicklung und biogeochemische Zyklen 2
Mikrofazies der Karbonate 1 1
Marine Lagerstätten 1
Aktuopaläontologie 2
Umweltgeologie 2
Einführung in die Elektronenmikroskopie 1 1
Es können auch andere hier nicht aufgeführte, vom Geologisch-Paläontologischen Institut angebotenen Lehrveranstaltungen als Wahlpflichtkurse anerkannt werden.
*) die nicht unter 4. Als Pflichtkurs Plattentektonik gewählte Lehrveranstaltung kann als Wahlpflichtkurs anerkannt werden.
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6. Nebenfächer
Pflichtnebenfach Petrographie:
2 SWS Vorlesungen + 2 SWS Mikroskopische Übungen
(Polarisationsmikroskopie III)
zus. 4 SWS
Wahlpflichtnebenfach:
zu wählen aus
Auf Antrag kann auch ein anderes mathematisch-naturwissenschaftliches Fach gewählt werden.
6 SWS
7. Diplom-Hauptprüfung
Die Diplom-Hauptprüfung besteht aus vier mündlichen Prüfungen (zwei Hauptfächer und zwei Wahlpflichtfächer) und der Diplomarbeit (Diplom-Arbeit i.e.S. und Diplom-Kartierung).
Auf Antrag kann aber auch ein anderes mathematisch-naturwissenschaftliches Fach gewählt werden.
Wird Paläontologie nicht unter 7.3. gewählt, dann wird dieses Fach unter 2. Zusätzlich (ca. 15 Minuten) mitgeprüft.
Wird Petrographie nicht unter 7.3. gewählt, dann wird dieses Fach unter 1. Zusätzlich (ca. 15 Minuten) mitgeprüft.
7.4 Diplomarbeit
Die Diplomarbeit setzt sich in der Regel aus zwei Teilen zusammen, der Diplom-Arbeit i.e.S. und der Diplom-Kartierung. Wird als Diplomarbeit ein regionalgeologisches Thema gewählt, so können beide Teile in einer Arbeit kombiniert werden.