Verbundprojekt Universität Hamburg, HWP, TUHH
Laufzeit: 05.04–05.07
Fördereinrichtung: BMBF
Homepage: http://www.vera-research.de/
Kurzbeschreibung (Gesamtprojekt):
Das Projekt setzt sich mit räumlichen Wirkungen veränderter urbaner
Zeitmuster im Wege a) der Grundlagenforschung, b) des praktischen
Realexperiments und c) der Verbreitung der gewonnen Ergebnisse
auseinander. Analysiert werden die dramatischen Veränderungen
räumlicher und zeitlicher Alltagsmuster städtischer Bevölkerungen in
den Arbeitsbeziehungen der Wissensgesellschaft. Praktisch
experimentiert wird mit lokalen Arbeits-, Dienstleistungs- und
Mobilitätsgestaltungen, auf die die Akteure in nachhaltiger städtischer
Zukunft angewiesen sind. Bereits vorhandenes Wissen zu räumlichen und
zeitlichen Veränderungen wird transdiziplinär verknüpft unter
Zuspitzung auf wissensökonomische Entwicklungen in ausgewählten
Stadtregionen. Die Realexperimente ermöglichen die praktische Umsetzung
neuartiger und nachhaltiger Lösungen für Alltagskonflikte. Der
wissenschaftliche wie praktische Ertrag des Projekts wird in nationale
und internationale sozialökologisch orientierte Städte- und
Wissensnetzwerke eingespeist. Als wesentlich für die Übertragbarkeit
werden sich dabei die Zusammenschau raum- und zeitbezogenen Wissens und
die innovative Verbindung von Forschung und experimenteller Umsetzung
unter Beteiligung der Betroffenen erweisen.
Geographisches Teilprojekt:
Stadtstrukturen und Aktionsräume
Prof. Dr. Jürgen Oßenbrügge, Dr. Christoph Haferburg, Dipl.-Geogr. Thomas Pohl, Dipl.-Geogr. Anne Vogelpohl
Kurzbeschreibung:
Das
geographische Teilprojekt untersucht die Neubewertung standörtlicher
Qualitäten urbaner Räume und umweltrelevante Einflüsse neuer
aktionsräumlicher Organisationsformen. Dieser Beitrag ergänzt die
Genese und Akteurskonstellationen der stadträumlichen Veränderung (Team
Stadt- und Regionalökonomie) durch eine Analyse der städtischen
Raumstruktur und analysiert die Konsequenzen im Hinblick auf die
Realexperimente; zugleich wird dabei zur Tool-Entwicklung (auf der
Basis von GIS und der Technik der Chronomaps) für städteplanerische und
Beteiligungszwecke beigetragen.
Die geographische Fragestellung leitet sich aus grundlegenden Prozessen der Restrukturierung des städtischen Raumes ab. Fordistische Stadtstrukturen sind mit funktionsräumlichen Trennungen, selektiven Kernstadt-Umlandbeziehungen (flächenhafter Suburbanisierung des Wohnens und der industriellen Arbeit), zunehmenden Pendlerströmen und Pendelzeiten verbunden. Ihre umweltrelevanten Einflüsse (impacts) sind bekannt - wie hoher Flächenverbrauch, steigender motorisierter Individualverkehr, ökologische Verödung funktionsgerechter Teilräume, etc. Diese Strukturen sind zwar noch immer prägend und für die Stadtplanung bedeutsam. Aber seit mehreren Jahren lassen sich verschiedene Trends ausmachen, die zu einer Transformation dieses Musters führen. Im wesentlichen handelt es sich zum einen um eine tendenzielle Ablösung suburbaner Räume von der Kernstadt (Stichwort: Patchwork-Metropolregion), die mit der Herausbildung funktional differenzierter und eigenständiger Inseln in der Umgebung von Großstädten verbunden sind. Zum anderen besteht ein deutlich sichtbarer Reurbanisierungstrend, der eine zunehmende Präferenz und Akzeptanz für funktionsgemischte Quartiere innerhalb der Kernstadt ausdrückt. Besonders neue, unternehmensorientierte Dienstleistungen im Bereich der „New Economy“ bzw. in Branchen wie Werbung, Beratung, Internetbusiness etc. bevorzugen integrierte Standorte in Form beispielsweise gründerzeitlicher Quartiere als „Träger“ symbolischen Kapitals. Dadurch entstehen neue Beziehungen zwischen Wohnen und Arbeiten, neue Raum-Zeit-Beziehungen und Aktionsräume sowie veränderte Umwelteinflüsse. Diese Quartiere sind primärer Gegenstand unserer Untersuchung. Dabei gehen wir von der Hypothese aus, dass spezifische stadtstrukturelle Bedingungen mit postfordistischen Arbeitsbeziehungen zusammenwirken, d. h. dass derartige Arbeitsbeziehungen spezifische Standortqualitäten voraussetzen, die entweder aufgrund besonderer Stadtentwicklungspfade angelegt sind oder die stadtplanerisch erst in städtebaulichen Großprojekten geschaffen werden. Das geographische Teilprojekt stellt daher die raumstrukturellen Aspekte der veränderten Raum-Zeit-Beziehungen im Lebensalltag von Menschen in den Vordergrund.
Ebenfalls vom BMBF im Rahmen des Programms „Sozial-ökologische Forschung" (SÖF) gefördert:
"Nachhaltige Entwicklung zwischen Durchsatz und Symbolik" (NEDS)
Website: http://www.neds-projekt.de/
Prof. Dr. Jürgen Oßenbrügge, Dipl. Geogr. Martin Bolte
Laufzeit: 04.03 – 03.05
Fördereinrichtungen: FHH-BWF, E-Learning-Consortium Hamburg (ELCH)
Homepage: http://www.last.uni-hamburg.de/last-e/
Kurzbeschreibung:
Der Studiengang Lateinamerikastudien (LASt) integriert durch das
Projekt LASt-e computer- und internetgestütztes Lernen in seine
Veranstaltungen. Das Angebot multimedialer Lernobjekte soll eine
stärkere inhaltliche Integration des multidisziplinären Studienganges
bewirken. Wechselseitige Bezugnahme zwischen einzelnen
Forschungsgebieten und -ansätzen, wie sie in den Area Studies üblich
ist, wird transparenter und produktiver gestaltet. Diese Verquickung
gibt den Studierenden bessere Werkzeuge zu Interpretation und
Verständnis von Fragestellungen mit Regionalbezug an die Hand, die sich
in einem Raum mit besonderen kulturellen, wirtschaftlichen und
politischen Mustern und Traditionen ergeben.
Prof. Dr. Jürgen Oßenbrügge, Umweltpsych. M.A. Stefanie Baasch, Dr.
Christoph Haferburg, Dipl. Geogr. Sabine Hutfilter, Dipl. Geogr. Annika
Schäfer, Dipl. Geogr. Brigitte Visbeck
Laufzeit: 8.04
Fördereinrichtungen: BMBF, NRF (Südafrika)
Background:
At the beginning of 2004 the German Federal Ministry of Education and
Research (BMBF) initiated the research programme Sustainable
Development of the Megacities of Tomorrow. This programme captured a
range of issues (especially sustainability in South African urban
development) which a number of researchers at the Universities of
Hamburg and Magdeburg as well as Wits University had already been
working on. A research team from the Universities Hamburg and Magdeburg
thus developed a project idea which is focussed on the implications of
the Soccer World Cup 2010 in South Africa respectively
Johannesburg/Gauteng with regard to sustainable neighbourhood
development. To specify this idea, a fact finding mission centred
around a workshop process was initiated in close co-operation with
South African partners from the University of the Witwatersrand.
The overall aims of the workshop and the fact finding mission were defined as:
German-South African Co-operation:
An important outcome of the workshop is the intention of various
institutions for collaboration. The existing links with Wits have been
joined through intent expressed by various other institutions.
Outcomes of the workshop:
The workshop served to raise awareness among the participants
concerning the problems and potentials discussed at the workshop.
Especially the German participants gained valuable insights with regard
to areas of need in urban dynamics in Gauteng, which might be relevant
for sustainable neighbourhood development. The fields of housing,
transport, local economic development (skills) and tourism are of
special importance. The development of ideas and responses to the
challenges faced in these fields will be followed up in the respective
organisations.
Prof. Dr. Jürgen Oßenbrügge, Dr. Susanne Heeg, Dr. Britta Klagge
Laufzeit: 4.02 – 12.02
Fördereinrichtung: FHH-Senatskanzlei
Kurzbeschreibung:
Das Begleitgutachten geht auf konzeptionelle Grundlagen zu
wirtschaftlichen und demographischen Wachstumsprozessen in
Metropolregionen ein. Darüber hinaus werden stadtentwicklungspolitische
Ansätze europäischer Großstädte (v. a. Wien, Kopenhagen, Barcelona,
München) zusammengestellt, die für die Weiterentwicklung des Leitbildes
"Metropole Hamburg - Wachsende Stadt" nutzbar gemacht werden können.
Dabei stehen die Dynamisierung der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes
bei gleichzeitiger Stärkung der städtischen Zentrenfunktion und eine
nachhaltige Siedlungsstruktur im Vordergrund. Die Themenfelder
"Bevölkerungsentwicklung", "Wirtschaft und Arbeitsmarkt" sowie
"Flächenmanagement" sind hier von großer strategischer Bedeutung.
Publikationen:
J. Oßenbrüge, S. Heeg, B. Klagge: "Metropole Hamburg - Wachsende
Stadt". Begleitgutachten im Auftrag der Senatskanzlei der FHH. Ms.
Hamburg 2002.
Download als PDF (ca. 3 MB).
Prof. Dr. Jürgen Oßenbrügge, Dr. Susanne Heeg, Dr. Britta Klagge
Laufzeit: 4.00 – 9.00
Fördereinrichtung: FHH-Senatskanzlei
Kurzbeschreibung:
Die wirtschaftsräumliche Integration in Europa und die zunehmende
Internationalisierung wirtschaftlicher, politischer und
soziokultureller Verflechtungen von Großstädten führt zu einer
Neubestimmung der Beziehungen benachbarter Metropolregionen. Diese
betreffen sowohl Aspekte der Konkurrenz als auch neue Möglichkeiten der
Kooperation. Während bisher die Frage des Wettbewerbs der
Metropolregionen im Vordergrund der wissenschaftlichen und politischen
Debatte gestanden hat, sind die Chancen, die sich durch kooperative
Handlungskoordinationen, Bildung von Netzwerken der für die
Stadtentwicklung wichtigen Akteure und strategische Allianzen gleicher
Partner bilden können, bisher nicht oder unzureichend beachtet worden.
Publikationen:
J. Oßenbrüge, S. Heeg, B. Klagge: Kooperativer Wettbewerb zwischen den
Metropolregionen Hamburg und Berlin. Gutachten im Auftrag der
Senatskanzlei der FHH. Ms. Hamburg 2000
Download als PDF (ca 1 MB)
Verbundprojekt Universität Hamburg, HWP, Universität der Bundeswehr, TUHH
Prof. Dr. Jürgen Oßenbrügge, Prof. Dr. Jürgen Hoffmann, Dipl. Geogr. Sybille Bauriedl, Dr. Markus Wissen
Laufzeit: 11.99 – 6.01
Fördereinrichtungen: FHH-BWF
Kurzbeschreibung:
Der Titel des Vorhabens deutet bereits an, daß das Forschungsvorhaben
sich in zwei aktuelle Debatten einpaßt: Erstens in den Diskurs über
Stellenwert, Reichweite und Dynamik des gegenwärtig beobachtbaren
Wandels von Großstadtregionen. Gerade sie weisen innerhalb der
gegenwärtig ablaufenden Veränderungsprozesse in wirtschaftlichen,
soziokulturellen und ökologischen Feldern eine vergleichsweise hohe
Problemverdichtung auf. Beispielsweise prägen die inzwischen als
dauerhaft anzusehende hohe Arbeitslosigkeit und die ansteigenden
Zuwachsraten prekärer Beschäftigung den städtischen Arbeitsmarkt. Damit
eng verbunden ist die zunehmende sozialräumliche Polarisierung, die
durch soziale und demographische Prozesse wie Individualisierung und
Zuwanderung verstärkt wird. Schließlich bleiben trotz einiger Erfolge
in der Umsetzung umweltpolitischer Zielsetzung Großstadtregionen die
Räume mit großen und komplexen Umweltproblemen. Für unser
Forschungsvorhaben spielen solche Argumentationsstränge eine besondere
Rolle, die zur Erklärung des gegenwärtigen Strukturwandels auf die enge
Verbindung zwischen neuen institutionellen Regulationsformen und der
Entstehung neuer Arbeitsbeziehungen abzielen. Besonders beachten wir
selbstgesteuerte Gruppen, die sich in ihrer Argumentation verstärkt auf
die umweltbezogenen und sozialen Begrifflichkeiten der
Nachhaltigsdebatte beziehen.
Zweitens schließt unser Projekt an den ökologisch-ökonomischen Diskurs über Sustainable Development an, insbesondere an die Debatten über die Bedeutung von Leitbildern und Wissenschaft. Es sollen die Vermittlungswege zwischen diesen Diskursen überprüft werden, sowie die damit verbundene Aneignung der Agenda-Terminologie, um Hemmnisse und Potentiale der Verständigung zu zeigen.
Im Ergebnis sollen Antworten auf die Frage gefunden werden, ob das Leitbild "Nachhaltigkeit" Handeln in der Stadt verändert. Dabei ist besonders die Frage zu klären, wie der Diskurs in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen über Sustainable Development zu einer Verschiebung der Grenzlinien zwischen Wissenschaft, Politik und städtischer Gesellschaft führt. Indikatoren sind in diesem Prozeß für die Formulierung und Weiterentwicklung von Leitbildern wichtig. Es ist von einer Ko-Evolution von leitbildlicher Zielsetzung und Indikatorenentwicklung auszugehen. Indikatoren sind aber auch ein wesentliches Mittel zur Zuspitzung und Fokussierung von Forschungsergebnissen im Diskurs über nachhaltige Entwicklung in Großstadtregionen und können selbst eine Leitbildfunktion einnehmen, was durch die öffentliche Aufmerksamkeit für Indikatoren wie Bruttoinlandsprodukt, Arbeitslosenquote oder dem DAX verdeutlicht wird.
Publikationen:
R. Danielzyk, J. Oßenbrügge: Globalisierung und lokale
Handlungsspielräume II: Regionale Politik und Planungsstategien im
Postfordismus. In: H. Gebhardt, G. Heinritz, R. Wiessner (1998): Europa
im Globalisierungsprozeß von Wirtschaft und Gesellschaft. Bd. 1 von
Europa im Wandel. Tagungsbericht und wissenschaftliche Abhandlungen des
51. Dt. Geographentages. Stuttgart: Steiner, 1998, S. 77-80.
J. Oßenbrügge: Industrielle Nutzungen im Unterelberaum. In: K. Schipull (Hrsg.): Hamburg - Stadt und Hafen - Umland und Küste. 37 Geographische Exkursionen. Hamburg 1999, S. 363-374. (Hamburger Geographische Studien, Heft 48).
Verbundprojekt Universität Hamburg, HWP
Prof. Dr. Jürgen Oßenbrügge, Dipl. Geogr. Sybille Bauriedl
Laufzeit: 11.99 – 5.00
Fördereinrichtungen: FHH-BWF
Kurzbeschreibung:
Zielsetzung des Evaluationschrittes der unihh ist die Ermittlung der
für die Stadtteilentwicklung relevanten Strukturen und Prozesse, die
eine materielle Basis für Leitvorstellungen der zukunftsfähigen
Entwicklung darstellen. Die Ergebnisse dieser Untersuchung dienen dazu,
analytisch ermittelte Potentiale und Hemmnisse nachhaltiger Entwicklung
mit den im Projekt ermittelten Vorstellungen abzugleichen. Weiterhin
wird die Situation des Stadtteils im Kontext der gesamten Stadtregion
untersucht und bewertet, um Aussagen darüber zu gewinnen, ob die
Bedingungen zur Realisierung nachhaltiger Entwickung in Niendorf
stadtteilspezifischer oder allgemeiner Art sind.
Sozialräumliche Prozesse afrikanischer Großstädte im Spannungsfeld
ökonomischer Strukturanpassung und nachhaltiger Stadtentwicklung
Prof. Dr. Jürgen Oßenbrügge, Dr. Eckardt Burchardts, Dipl. Geogr. Christoph Haferburg, Dipl. Geogr. Kai Brenke
Laufzeit: 7.99 – 7.02
Fördereinrichtung: DFG - SFB
Kurzbeschreibung:
Der Schwerpunkt des Forschungsprojektes liegt in der Untersuchung
sozialräumlicher Problemverdichtungen in afrikanischen Großstädten, die
durch sozioökonomische Transformationsvorgänge als wechselseitig sich
verstärkende Ursache-Wirkungs-relationen entstehen. Durch eine Analyse
aktueller stadt- und wirtschaftsräumlicher Differenzierungsprozesse auf
der urbanen Ebene werden stadtstrukturelle Folgen gegenwärtiger
Umbruchsituationen und Bewertungs- und Handlungsstrategien lokaler
Akteure aufgezeigt und erklärt. Im einzelnen untersucht das Projekt
Die Teilziele des Projektes werden in zwei Großstädten untersucht, in Accra und Cape Town, in späteren Untersuchungsschritten werden weitere Großstädte einbezogen. Ein Vergleich mehrerer Städte empfiehlt sich, um zwischen allgemeinen sozialräumlichen Differenzierungsprozessen in Städten Afrikas und speziellen lokalen Einflüssen unterscheiden zu können. Die Auswahl einer Stadt in Südafrika liegt nahe, da mit der Aufhebung der Apartheid eine Veränderung der sozialräumlichen Segregation in ihren unterschiedlichen Dimensionen einhergeht. Accra steht als Beispiel für die Wirkung der Strukturanpassung in den achtziger Jahren, die zu umfassenden Umbruchsituationen geführt hat, wodurch sich sozialräumliche Differenzierungsprozesse besonders deutlich abzeichnen. Als wichtigste Untersuchungsmethoden sind Vorgehensweisen der empirischen Regionalforschung (Wirtschafts- und Sozialraumanalyse) und der Sozialforschung (Befragung) vorgesehen.
Publikationen:
C. Haferburg, J. Oßenbrügge (Eds.): Ambiguous Restructurings of
Post-Apartheid Cape Town. The Spatial Form of Socio-Political Change.
Münster: LIT Verlag, 2004. (Afrikanische Studien, Bd. 17).
J, Oßenbrügge, M. Reh (Eds.): Transnational Social Spaces of African Societies. Münster u.a., 2004.
J, Oßenbrügge: Transstaatliche, plurilokale und glokale soziale Räume - Grundbegriffe zur Untersuchung transnationaler Beziehungen und Praktiken. In: Oßenbrügge, J., Reh, M. (Eds.): Transnational Social Spaces of African Societies. Münster u.a., 2004, S. 37-57.
J. Oßenbrügge et al.: Religion and Politics in the Transition-process of South Africa: Outline of a Research Project. In: Tayob, A., Weisse, W. (Eds.): Religion and Politics in South Africa - From Apartheid to Democracy. Münster u.a.: Waxmann, 1999, S. 119-139. (Religion and Society in Transition, Volume 1).
Ex-Ante-Evaluierung des wirtschaftlichen Strukturwandels von St. Pauli
Prof. Dr. Jürgen Oßenbrügge, Dipl. Geogr. Anke Strüver
Laufzeit: 6.99 – 3.00
Fördereinrichtung: FHH-Wirtschaftsbehörde
Kurzbeschreibung:
Auf der Grundlage des Arbeitspapiers der EU-Kommission ‑Die
Ex-ante-Bewertung der Interventionen im Zeitraum 2000-2006, Ziele 1,2
& 3 soll eine Strukturuntersuchung des Stadtteils St. Pauli
durchgeführt werden. Die Zielsetzung der Untersuchung besteht in der
Aufnahme und Durchführung eines interaktiven Prozesses für die
Ausarbeitung und Durchführung eines operationellen Programms.
BALTICOM – Neue Informations- und Kommunikationstechnologien in Hafenwirtschaftsräumen: Hamburg und Ostseeraum
Regional restructuring and impact of transport relations and communication technologies in the BSR
Prof. Dr. Jürgen Oßenbrügge, M.A. Susanna Degrassi, Dipl. Geogr. Marcus Cordts, Dipl. Geogr. Eckhardt Maudrich
Laufzeit: 5.99 – 5.01
Fördereinrichtung: EU-INTERREG
Homepage: http://www.balticom.org/
Objectives:
M. Cordts: Report on port related processes of regional restructuring -Klaipeda. Ms. Hamburg, 2000.
Dokumentation der Agenda-Aktivitäten an der Universität Hamburg
Prof. Dr. Jürgen Oßenbrügge, Dipl. Geogr. Anke Strüver
Laufzeit: 1.99 – 12.99
Fördereinrichtungen: FHH-BWF
Publikationen:
A. Strüver: Dokumentation der Agenda-Aktivitäten an der Universität Hamburg. Ms. Hamburg 2000.
Präventive Arbeitsmarktpolitik für Hamburg. Analyse
arbeitsmarktrelevanter Entwicklungen in Metropolregionen,
Identifikation zukünftiger Wachstumsfelder und
Qualifikationsanforderungen
Prof. Dr. Jürgen Oßenbrügge, Dr. Axel Menze, Dipl. Geogr. Christian Fulda
Laufzeit: 6.97 – 2.00
Fördereinrichtungen: EU-ESF
Publikationen:
J. Oßenbrügge, A. Menze, Ch. Fulda: Präventive Arbeitsmarktpolitik für Hamburg. Gutachten im Auftrag der BAGS der FHH, gefördert durch den EFS. Ms. Hamburg 2000.
J. Oßenbrügge: Hamburg: Globalisierungsprozesse und soziale Integration in einer Metropolregion. Praxis Geographie, 29, H. 10, 1999, S. 4-9.
Gemeinschaftseinrichtungen im öffentlich geförderten Wohnungsbau. Eine qualitative Untersuchung in Hamburger Großwohnsiedlungen
Prof. Dr. Jürgen Oßenbrügge, Dipl. Geogr. Christiane Kroll, Dipl. Geogr. Andrea Vagt
Laufzeit: 9.97 – 8.98
Fördereinrichtung: FHH-Baubehörde
Publikationen:
Ch. Kroll, A. Vagt: Gemeinschaftseinrichtungen im öffentlich
geförderten Wohnungsbau. Eine qualitative Untersuchung in Hamburger
Großwohnsiedlungen. Dipl. Arbeit. Hamburg 1999.
Räumliche Organisation von Innovationssystemen in Anwendungsfeldern
der Biotechnologie. Regionale Spezialisierung als geographische Form
der wissensbasierten Ökonomie?
Spatial Organisation of Innovation Systems in Fields of Biotechnology.
Regional Specialisation as Spatial Form of Knowledge based Economy?
Prof. Dr. Jürgen Oßenbrügge, Dr. Christian Zeller
Laufzeit: 4.97 – 12.01
Fördereinrichtung: DFG
Project team:
The research project is carried out in the Department of Economic at
the University of Hamburg. The project team consists of Prof. Dr.
Jürgen Oßenbrügge and the research associates Stefan Fichtner and
Christian Zeller. The project is scheduled to last for three years and
focuses on regional economic developments in Germany. These
developments are compared with the developments of the biotechnology
industry in the US and in the UK. The project is part of the research
program "Technological change and regional development in Europe" of
the Deutsche Forschungsgemeinschaft (German Science Foundation).
Funding is being provided by the same organisation.
Introduction:
New research results in the past two decades have led to the enforced
economic use of biotechnological products and processes. In Germany,
the commercialisation process receives considerable support from state
authorities and institutions in order to promote the innovation process
and competitive forms of commercialisation. With the promotion of
biotechnology it is intended to assist the technological modernisation
and the transition to a knowledge-based economy.
Issue:
Experiences from the US suggest the assumption that successful
commercialisation processes in biotechnology often arise from spatially
integrated clusters. In Germany an increasing regionalisation of
promoting strategies can be observed. Nevertheless it is still not
obvious how integrated clusters in biotechnology are organised and what
kind of qualitative and quantitative effects biotechnology has for the
development of the locations.
Objectives:
Having these regional economic and technological developments in mind
the research project pursues three objectives: The first aim is to
clarify the locational importance of biotechnolgy. Moreover the
research focuses on the investigation of forms and functions of spatial
clusters.
Secondly, the knowledge about the importance of spatially integrated
clusters has to be extended in order to support innovative processes
more specificly.
Thirdly, the possibilities to influence locational conditions of the technological development are investigated. As an example the Bio-Regio-Competition in Germany is considered. The assumption will be examined that spatially integrated innovation systems could be more successful, if regional institutional systems are in a position to promote biotechnological innovation processes by means of creative forms of collaboration and a guarantee of social acceptance.
Procedure:
The research project examines the process that innovative
products/processes pass through from the idea to their
commercialisation. Case studies will be elaborated in medical
biotechnology and environmental biotechnology. The examination of the
innovation processes will be divided into interaction sequences and
will be studied comparatively. Against the background of the
progressing global connection of economic relations, the hypothesis
that innovation systems are locationally determined because of their
dependence of a multitude of interweavings external from companies,
within an economic region will be examined.
Results:
The analysis of the importance of spatially integrated clusters for the
biotechnological innovation process will offer an answer to the
question how locational and entrepreneurial politics can react to
future challenges of a globalized and knowledge-based economy.
Publikationen:
J. Oßenbrügge, S. Fichtner, Ch. Zeller: Räumliche Organisation von
Innovationssystemen in Anwendungsfeldern der Biotechnologie. Regionale
Spezialisierung als geographische Form der wissensbasierten Ökonomie.
Zwischenbericht an die DFG, Ms, Hamburg. 1998.
J. Oßenbrügge, Ch. Zeller The Biotech Region Munich and the Spatial Organization of its Innovation Networks. In: L. Schätzl (ed): Technological Change and Regional Development in Europe. Heidelberg: Springer, 2000.
J. Oßenbrügge: Regionale Innovationssysteme: Evolution und Steuerung geographischer Formen der wissensbasierten Wirtschaft. In: R. Schwinges, P. Messerli u.a. (Hrsg.): Innovationsräume. Bern, 2001, S. 85-102.