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Institut für Geographie



Inhalt:

KLIMZUG-NORD (Teilprojekt Q 4.1, Arbeitspaket 3): Ökonomische Regelungsformen der Climate Adaptation Governance

Die im Verbundprojekt KLIMZUG-NORD beteiligten Forschungsinstitutionen gehen davon aus, dass die Region in der Zukunft von den Folgen des Klimawandels betroffen sein wird. Generelle Aufgabe und Ziel des Forschungsverbundes KLIMZUG-NORD ist daher die Ausarbeitung konkreter Anpassungsmaßnahmen und die Entwicklung von Strategien und Konzepten, die die regionalen Planungs- und Entscheidungsprozesse auf mögliche Folgen des Klimawandels in der MRH vorbereiten.

Die räumlich-thematischen Schwerpunkte des Projektverbundes liegen in den Bereichen „Ästuarmanagement“, „Integrierte Stadt- und Raumentwicklung“ sowie „Zukunftsfähige Kulturlandschaften“. Darüber hinaus werden fünf übergeordnete Querschnittsaufgaben (Klimawandel, Naturschutz, Ökonomie, Governance und Kommunikation und Bildung) bearbeitet.

Das Institut für Geographie ist an KLIMZUG-NORD im Rahmen des Teilprojektes „Regelungsformen für die Anpassung an den Klimawandel (Climate Adaptation Governance)“ beteiligt. Ziel dieses Teilprojektes ist es, in Kooperation mit Stakeholdern aus der Region rechtliche, ökonomische und informelle Regelungsformen zu entwickeln, die eine schnelle und flexible Umsetzung der Anpassungsstrategien und -maßnahmen ermöglichen und die Akzeptanz dieser Maßnahmen bei der Bevölkerung erhöhen.

Am Institut für Geographie wird untersucht, welche ökonomischen Instrumente geeignet sind, um die Anpassung an den Klimawandel in der MRH zu fördern. Dabei wird wie folgt vorgegangen: zunächst werden durch eine Literaturanalyse bereits in anderen Bereichen genutzte ökonomische Instrumente identifiziert. Anschließend wird ihr Potential für die Förderung der Anpassung in den Bereichen „Städtische Wärmeinseln“ und „(Binnen-) Hochwasser“ geprüft. Die Bewertung und gegebenenfalls Modifikation der ökonomischen Instrumente erfolgt auf der Basis von Interviews und Kooperation mit Experten aus der Forschung sowie der regionalen Verwaltung und Wirtschaft.

 

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