
Untersucht werden grundlegende Prozesse und Eigenschaften des Erdsystems, insbesondere in der Klima-, Meeres- und Biodiversitätsforschung. Die Erkenntnisse dienen u. a. dem Verständnis der Ursachen und der Entwicklung des Klimawandels sowie der Erhaltung natürlicher Lebensgrundlagen.
Der Schwerpunkt umfasst zum einen Untersuchungen von Phänomenen der Licht-Materie-Interaktion insbesondere in der Forschung mit Photonen und der Biostrukturforschung, zum anderen die Astro- und Teilchenphysik sowie die interdisziplinären Nanowissenschaften (z.B. Nanomagnetismus und Nanowissenschaften in der Medizin).
Neurowissenschaftler aus der Medizin, Psychologie und Informatik bearbeiten ein breites Spektrum an Projekten aus der grundlagen- und therapieorientierten Erforschung des Gehirns. Themenschwerpunkte sind u.a. Neuroplastizität, Schmerz, Entscheidungs- und Lernprozesse sowie Schlaganfallursachen und neurodegenerative Erkrankungen.
Der Schwerpunkt untersucht migrationsinduzierte Mehrsprachigkeit in modernen urbanen Zentren und erforscht die damit verbundenen Chancen und Risiken. Er entwickelt Konzepte, um Mehrsprachigkeit als Resultat globaler Migration in eine individuelle und gesellschaftliche Ressource zu transformieren.
Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften untersuchen fächerübergreifend Regelstrukturen in Staaten, Märkten und Unternehmen. Dabei spielen zunehmend informelle, netzwerkartig organisierte Prozesse eine Rolle, die neben formale Institutionen treten, diese ergänzen oder gar ersetzen.
Vor dem Hintergrund aktueller Bildungsdiskussionen und einer veränderten Bildungslandschaft wird untersucht, welche neuen Herausforderungen und Chancen sich aufgrund verschiedener Arten von Heterogenität – sowohl einer sprachlichen als auch leistungsmäßigen Heterogenität - für das Lernen und Lehren innerhalb und außerhalb von Bildungsinstitutionen ergeben.
Infektionskrankheiten stellen weltweit eine der größten Bedrohungen für die menschliche Gesundheit dar und haben eine nicht zu unterschätzende ökonomische Wirkung. Die Universität Hamburg baut derzeit einen interdisziplinären Forschungsschwerpunkt zum Thema „Global and Emerging Infections“ auf. Im Rahmen dieser Forschung werden verschiedene Aspekte der strukturellen Biologie, des Bio-Imaging, der Entwicklung von Medikamenten und der Wirt-Erreger-Interaktion untersucht. Strukturelle Eckpfeiler dieses Forschungsbereichs sind das neue Center for Structural and Systems Biology (CSSB), das von der Universität Hamburg koordiniert wird, und das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF), an dem die Universität Hamburg beteiligt ist.