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Inhalt:

RespectResearchGroup :

Forschung zu Konsequenzen und Ursachen von Respekt im interpersonalen Miteinander (in Wirtschaft, Politik, Bildung und Partnerschaft) 


Ansprechpartner:

Niels van Quaquebeke

Kurzbeschreibung:

"Respekt" und sein Antonym "Respektlosigkeit" scheinen heute mehr denn je allgegenwärtig. Ob in Unternehmen, Politik, Bildungssystemen oder Partnerschaft. Respekt wird gefordert, nur wenigen gezollt und von vielen verloren. Die Konsequenzen sind weitreichend - auf jeder Ebene und für jeden spürbar.

Der RespectResearchGroup geht es in ihrer Forschung um das systematische Untersuchen der Begrifflichkeit des Respekts und die Konzeption eines stringenten theoretischen Frameworks mit der Möglichkeit zur praktischen Ableitung. Hierzu wurde die Forschungsgruppe Mitte 2003 an der Universität Hamburg als ein Zusammenschluss von Jungwissenschaftlern der unterschiedlichsten Disziplinen gegründet.

Respect Research GroupGeleitet wird die Arbeit der Gruppe von folgenden Überlegungen: In Zeiten zunehmender Individualisierung werden altbekannte Konventionen, Regeln und Normen hinterfragt. Dies jedoch lässt häufig den Einzelnen eher verunsichert denn befreit zurück. Für die Gesellschaft als solche ergibt sich zudem ein Steuerungsproblem. Wenn Bürger/innen, Mitarbeiter/innen oder Schüler/innen Traditionen hinterfragen, so ist es schwierig für die Mächtigen bzw. Steuernden, ihren Einflussanspruch weiterhin durchzusetzen. Wird dieser Anspruch so stark hinterfragt, dass die etablierte Führung als solche in Frage gestellt wird, braucht es neue Legitimierungsmodelle. Modelle, in denen das Individuum die Steuerung wieder unterstützt, anstatt gegen diese zu arbeiten oder in Parallelsysteme abzudriften. Diese Legitimierung kann in der heutigen Zeit nur einem individualisierten Modell folgen, denn nur ein solches wird der Komplexität der heutigen Beziehungsstrukturen gerecht. Respekt ist ein solches Modell, denn wenn dieser nicht als bloße Regel des Anstands oder der Höflichkeit begriffen wird, so bildet es die individuellen Wertestrukturen eines Subjektes gut ab.

Die Komplexität, die diese individualisierten Wertesysteme mit sich bringen, ist dabei nicht als hinderlich für ein einheitliches Steuersystem zu sehen, sondern vielmehr als ein Anreiz, die Vielfalt unserer Lebensmodelle auf gemeinsame steuerbare Logiken zurückführen zu können. Die Annahme, dass es für alle gemeinsame oberflächliche Kriterien gibt, die respektiert werden müssen, ist wohl überholt. Mit Vielfalt umzugehen ist die Chance moderner Demokratien, die sich auf jeder Ebene abbildet, sei es in der Partnerschaft, in der Bildung, in der Politik oder in der Wirtschaft.

RespectResearchGroup Homepage: Forschung zu den Konsequenzen und Ursachen von Respekt im interpersonalen Miteinander (in Wirtschaft, Politik, Bildung und Partnerschaft)

 

Beginn:

01.08.2003

geplante Laufzeit:

Das Projekt ist angelegt als ein unbefristeter Zusammenschluss junger Wissenschaftler, der über die Jahre bestehen und an Substanz gewinnen soll.

Fördermittel:
  1. Doktorandenstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes über drei Jahre
  2. 75.000 Euro zur Schaffung zweier dreijähriger Doktorandenstipendien von der Stiftung Wertevolle Zukunft
  3. 2000,- Euro von der Stiftung Wertevolle Zukunft für Forschungsmittel
  4. 10.000,- Euro aus dem Innovationsfonds der Universität Hamburg für Sachmittel
  5. 750,- Euro aus dem Körperschaftsvermögenvermögen der Universität Hamburg für Probandenvergütung

 

 

 

Seiteninfo: Impressum  | Kontakt | Browserinfo | Letzte Aktualisierung am 7. April 2006 durch Sozialpsychologie
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