Ansprechpartner: |
Kurzbeschreibung: |
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In einer wertepluralistischen Gesellschaft, aber auch bei interkulturellen Vergleichen, die mit anhaltender Globalisierung weiter zunehmen, geht es neben der beobachtbaren Ebene des Handelns auch immer um ihre Rechtfertigung. Diese Rechterfertigungen in einem moralischen Sinne müssen sich auf ethische Grundpositionen beziehen. Dabei lassen sich auch empirisch die vier klassischen Positionen identifizieren: Hedonismus, Utilitarismus, Intuitionismus, Deontologie. Es zeigt sich jetzt, dass diese Rechtfertigungen mit der Art der Handlung (individuell, interpersonal, sozial), mit der Berufssozialisation, der Kultur, der Rolle und dem Öffentlichkeitscharakter variieren. Die Verwendung ganz unterschiedlicher Rechtfertigungen kann folgende KONSEQUENZEN haben: Die Aufgabe der empirischen Ethikforschung ist es, die Rechtfertigungen und Empfehlungen vergleichbar der Werteforschung zu untersuchen. Dabei kann die Rechtfertigung als eine präskriptive Attribution betrachtet werden. Bei dieser handelt es sich um eine Begründung einer Handlung durch ethische Grundpositionen, in Ergänzung zu der deskriptiven Attribution, bei der Menschen eine subjektive Verbindung von einer Wirkung zu einer Ursache ziehen. |
Beginn: |
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Schon in den 90er Jahren begann unsere Forschung zu den vier ethischen Grundpositionen. |
geplante Laufzeit: |
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Das Projekt bleibt prinzipiell unabgeschlossen. Das jüngste Forschungsprojekt bezieht sich auf die Moderation von Ethikkommissionen, siehe dazu unter Dissertationen. |
Fördermittel: |
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Förderung durch die Stiftung Wertevolle Zukunft |
Literatur: |
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Heitkamp, I., Borchardt, H. & Witte, E. H. (2005). Zur simulierten Rechtfertigung wirtschaftlicher und medizinischer Entscheidungen in Ethikkommissionen: Eine empirische Analyse des Einflusses verschiedener Rollen. Hamburger Forschungsberichte aus dem Arbeitsbereich Sozialpsychologie (HaFoS 55). Universität Hamburg. |