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Arbeitsbereich Sozialpsychologie



Inhalt:

 Sammlung, Bewertung und Entwicklung von Effektmaßen für non-parametrische Tests.

In jüngerer Zeit hat sich die Angabe von Effektmasse neben den Irrtumswahrscheinlichkeiten durchgesetzt. Die Interpretation dieser Effekte basiert auf Angaben von Jacob Cohen in Verbindung mit parametrischen Signifikanztests (t-Test, VA). Diese Bewertungen der Bedeutung von Effekten sollten ebenfalls für non-parametrische Tests (U-Test, Q-Test, H-Test) genauer betrachtet werden.

Literatur:
Bortz, J. & Döring, N. (1995). Forschungsmethoden und Evaluation. Berlin: Springer. Insbesondere Kapitel 9 (S. 563-609).
Witte, E. H.(1980). Signifikanztest und statistische Inferenz.Stuttgart: Enke.

Betreuer: Prof. Dr. Erich H. Witte


  Quantitative Retrognosen: Chancen und Risiken für die Theorienbildung in der Sozialpsychologie.
 
In der Sozialpsychologie werden immer neue Effekte berichtet, ohne dass sie in übergreifende Theoriekonzepte eingebettet werden. Dieses Verhalten führt letztlich zu Theorienarmut. Hier soll nun eine Methode, die quantitative Rekonstruktion, analysiert werden, mit deren Hilfe Dateninformationen besser ausgeschöpft werden und so vergleichbare Effekte in einen theoretischen Zusammenhang gestellt werden können. Theorie und Durchführung der quantitativen Rekonstruktion werden an mehreren Beispielen zu zeigen sein. Diese Form der quantitativen Retrognose wird der Prognose gegenübergestellt. Der Zusammenhang zwischen quantitativer Retrognose und der theoretischen Präzisierung sowie der damit verbundenen Theorienkonstruktion soll kritisch aufgezeigt und diskutiert werden. Aufgabe ist es die Chancen und Risiken dieses bisher wenig eingesetzten Verfahrens aufzuzeigen.

Viele Beispiele finden sich in:  Witte, E.H. (1994). Lehrbuch Sozialpsychologie. Weinheim: Beltz.
Siehe auch: Witte, Erich H., & Heitkamp, Imke (2005). Quantitative Rekonstruktionen (Retrognosen) als Instrument der Theorienbildung in der Sozialpsychologie. Hamburger Forschungsbericht zur Sozialpsychologie 58. Hamburg: Universität Hamburg, Arbeitsbereich Sozialpsychologie.

 Betreuer: Prof. Dr. Erich H. Witte

 

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