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Seit der Gründung im Jahr 1924 hat die Gesellschaft zur Förderung der Angewandten Psychologie e.V. stets das Ziel verfolgt, externe Mittel anzuwerben und sie wegweisender psychologischer Forschung zugänglich zu machen. Die Gesellschaft zur Förderung der Angewandten Psychologie e.V. verfolgt gemäß §2 ihrer Satzung den Zweck, die wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der Psychologie, insbesondere ihrer praktischen Anwendung zu fördern. Der Verein verfolgt hierbei ausschließlich und unmittelbar wissenschaftliche Zwecke (ebenfalls gemäß § 2 der Satzung). Die Beschaffung von Drittmitteln für Gebiete der angewandten Forschung ist dabei noch immer mindestens so schwierig wie zu Beginn der Gründung dieser Gesellschaft. Dennoch gibt es auch erfreuliche Lichtblicke zu vermelden. Stiftungen, herausragende Unternehmen und Einzelpersonen sowie nicht zuletzt unsere stetig wachsende Zahl an Mitglieder bieten uns immer mehr Möglichkeiten, Vorhaben zu unterstützen, die abseits des üblichen von der DFG oder BMBF geförderten Wissenschaftshabitus liegen. So können wir insbesondere Kleinst- und Wachstumsförderungen bieten, die spezifisch auf die jeweiligen Ansprüchen einzelner wissenschaftlicher Projekte zugeschnitten sind. Hierdurch kann die häufig artifizielle Überdimensionierung von beantragten Projekten vermieden, auf der anderen Seite aber gleichzeitig eine substanzielle und unbürokratische Erleichterung für die jeweilige Forscherin, den jeweiligen Forscher geboten werden. Die Gesellschaft zur Förderung der Angewandten Psychologie e.V. schließt somit eine Lücke zwischen groß angelegten meist staatlich geförderten Forschungsprojekten und der häufig privat finanziell sehr belastenden Einzelforschung. Wir sehen die Bedeutung für Institutionen wie der unsrigen in unserer modernen Wissenschaftswelt entscheidender den je. Die Aufgaben einer Angewandten Psychologie haben erheblich zugenommen, weil man sich gerade auch in bedrohlichen Zeiten psychologischer Prozesse bewusster wird und verstärkt nach Antworten sucht. Vernetzte Kleinst-Forschung kann dabei den entscheidenen Beitrag für neue Perspektiven und Wege des Umganges aufzeigen. Hier liegen Ressourcenpotenziale, die bisher allzu häufig nur aufgrund der mangelnden Unterstützung nicht zum Erfolg getrieben werden können. |
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