Betriebswirtschaftliche
Entscheidungen finden in den Unternehmen unter rechtlichen, gesellschaftlichen,
politischen und sozialen Restriktionen und Rahmenbedingungen statt; diese
müssen in diesen Entscheidungen in angemessener Form berücksichtigt werden. Das
Fach Betriebswirtschaft zeichnet sich dementsprechend durch eine große
inhaltliche Breite und durch eine innerhalb des Faches bestehende Heterogenität
von verschiedenen Forschungsrichtungen und Methodiken aus. So werden etwa
ökonomische, betriebswirtschaftliche, psychologische, soziologische und
juristische Inhalte in den betriebswirtschaftlichen Teildisziplinen kombiniert,
und auf der methodischen Ebene werden neben der mathematischen Modellierung von
Problemstellungen und der experimentellen Forschung auch Methoden der
quantitativen und qualitativen empirischen Sozialforschung verwendet. Dies
führt dazu, dass das Fach in sich bereits einen gewissen Grad an
Interdisziplinarität aufweist, der in dem Studiengang auch in seiner ganzen
Breite repräsentiert wird. Daneben können die Studierenden über die Module des
Freien Wahlbereichs im Umfang von bis zu 18 LP entsprechend weitere Module
anderer Disziplinen wählen und so den Grad an Interdisziplinarität des Studiums
erhöhen.