Chinas Wandel von einer geschlossenen sozialistischen Wirtschaft zu einem der bedeutendsten "emerging market countries" ist in der jüngsten Wirtschaftsgeschichte ohne Beispiel. Chinas Aufstieg ist Herausforderung und Chance zugleich. Konsumenten in aller Welt haben von sinkenden Preisen bei Konsumgütern profitiert, die China von Jahr zu Jahr in größeren Mengen auf den Weltmärkten anbietet. Betrug der chinesische Exportmengenanstieg 1996 bis 2000 beispielsweise noch jährlich 12 Prozent, wurden schon 2004 jährliche Zuwächse bis zu 35 Prozent erzielt. Geschätzte anderthalb Milliarden potenzielle Kunden stellen zudem einen gigantischen Markt für ausländische Unternehmen dar, welche die Bürger aus dem Reich der Mitte mit ihren Produkten umwerben.
Chinas jahrtausendealte Kultur fasziniert den Westen seit langem: Konfuzianismus und Taoismus, Qigong und Akupunktur befruchten auch unsere eigene Lebenswelt. Der moderne chinesische Film ist weltweit erfolgreich; Gegenwartskunst aus China erzielt auf den internationalen Märkten atemberaubende Preise. Die chinesische Kulturaußenpolitik investiert erhebliche Summen in die Verbreitung der chinesischen Sprache und Kultur.
Die kommenden Jahre wird China nutzen, um weiter zu wachsen. Das Wachstum Chinas wird auch in Zukunft der Weltwirtschaft ihren Stempel aufdrücken. China wird dabei zunehmend die Rolle eines "Global Player" einnehmen.
Hamburg ist der ideale Ort für ein chinaorientiertes Studium: Der Hafen der Hansestadt nimmt gemessen am Containerumschlag den zweiten Platz in Europa und den siebten in der Welt ein, im China-Handel ist der Hamburger Hafen der größte Europas. Die ersten Handelskontakte mit dem Reich der Mitte gehen zurück auf das 18.Jahrhundert. Heute ist China einer der wichtigsten Partner Hamburgs. Stärker als je zuvor ist die Hansestadt für chinesische Organisationen und Firmen der bevorzugte Standort in Europa. Mehr als 400 chinesische Unternehmen haben sich hier bereits niedergelassen. Für sie ist Hamburg "the place to be" und viele haben sich in der Hansestadt sogar mit ihrer Deutschland- bzw. ihrer Europa-Zentrale niedergelassen. Umgekehrt sind über 700 Hamburger Firmen im China-Geschäft tätig und bilden ein in Deutschland einmaliges China-Netzwerk. Mehr als 50 dieser Unternehmen unterhalten Niederlassungen oder Joint-Ventures in China.
Chinas boomende Wirtschaft bringt enorme berufliche Chancen für die Berufsanfänger von morgen. Zunehmend gefragt sind China-Experten, die wirtschaftswissenschaftliche Fähigkeiten mit Sprachkenntnissen und kultureller Kompetenz verbinden.
Der interdisziplinäre Bachelor "Wirtschaft und Kultur Chinas" vermittelt Ihnen diese Schnittstellen-Kompetenz. Das Programm stellt einerseits die ideale Kombination für Studierende dar, die eine fundierte wirtschaftswissenschaftliche Erstausbildung mit einem ausgeprägten China-Fokus verbinden wollen. Andererseits bietet es Studierenden mit einem kulturwissenschaftlichen und sinologischen Interessenschwerpunkt zusätzliche wirtschaftswissenschaftliche Qualifikationen, die den späteren Berufseinstieg erleichtern.
Weitere Informationen zum interdisziplinären Bachelor-Studiengang Wirtschaft und Kultur Chinas finden Sie im
Flyer als pdf. zum Bachelor-Studiengang Wirtschaft und Kultur Chinas.
Fachspezifische Bestimmungen (FSB's) zum BA "Wirtschaft und Kultur Chinas" als pdf.