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ECTS


Das Europäische Credit Transfer System – kurz ECTS genannt – ist ein System zur Anrechnung, Übertragung und Akkumulierung von Studienleistungen. Es wurde 1989 von der EU im Rahmen des Bildungsprogramms ERASMUS eingeführt und wird in ganz Europa verwendet.
Im Rahmen des ERASMUS-Programms soll das System die akademische Anerkennung und den Transfer von im Ausland erbrachten Studienleistungen gewährleisten.
Credits werden für die erfolgreiche Teilnahme an Veranstaltungen (Vorlesungen und Seminare) vergeben.
Am Ende des Auslandsaufenthaltes erhält jeder Student ein Zeugnis (Transcript of Records), welches die Leistung des Studierenden durch die Aufstellung der absolvierten Veranstaltungen, die erworbenen Credits sowie die erzielten Noten dokumentiert.
Die Beurteilung der Leistung des/der Studierenden wird durch eine lokal vergebene Note dokumentiert.
Eine Übersicht über Abweichungen in den Noten und ihren Entsprechungen im deutschen System findet sich hier.
Im Fall des Transfers von Credits wird außerdem in den meisten Fällen eine ECTS-Note hinzugefügt. Die ECTS-Beurteilungsskala für erfolgreiche Studierende enthält folgende Noten:

A beste 10 %
B nächste 25 %
C nächste 30 %
D nächste 25 %
E nächste 10 %

Unterschieden wird auch zwischen den Noten FX und F, die an die erfolglosen Studierenden vergeben werden. FX bedeutet: „Nicht bestanden - es sind Verbesserungen erforderlich, bevor die Leistungen anerkannt werden können", und F bedeutet: „Nicht bestanden - es sind erhebliche Verbesserungen erforderlich".


Last update: 11. Jan. 2006 by