Datenbanken
Grundsätzlich gilt:
es ist zu unterscheiden zwischen der
Literatursuche (was finde ich in einer Datenbank) und der
Standortsuche (wo gibt es die nachgewiesene Literatur).
Die nachfolgend beschriebenen Datenbanken bieten z.T. Verweise auf den Campus-Katalog und ermöglichen in manchen Bereichen eine Übergabe der Suchbegriffe in diesen, jedoch handelt es sich um völlig unterschiedliche Anbieter, deren Ergebnisse mit dem Bestand des Bibliothekssystems Uni Hamburg nicht zu verwechseln sind.
Bei Suchergebnissen, die auf Zeitschriftenartikel verweisen, ist in den meisten Fällen eine ISSN der Zeitschrift angegeben (so etwas wie eine ISBN bei einem Buch). Mit dieser 8-stelligen Zahl kann man in der
Zeitschriftendatenbank ZDB bundesweit die wissenschaftlichen Bibliotheken finden, in denen die Zeitschrift angeboten wird.
Die erziehungswissenschaftliche Datenbank FIS-Bildung ist aus dem Campus-Netz und mit einem gültigen Bibliotheksausweis auch von zuhause aus zu erreichen. Hier werden Zeitschriftenartikel und Aufsätze aus Büchern nachgewiesen.
Weitere Datenbanken, die für Studierende der Pädagogik, auch aus sprachwissenschaftlicher Sicht, interessant sein können, sind:
| IBZ | Internationale Bibliographie der geistes- und sozialwissenschaftlichen Zeitschriftenliteratur (frei im Web) |
| ERIC | Education Resources Information Center (frei im Web) |
| MLA | Modern Language Association (aus dem Campus-Netz) |
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Hilfreiche
Datenbanken der Psychologie sind die
PsycINFO (eher engl.) und die
PSYNDEXplus (eher dt.), die auch beide gemeinsam benutzt werden können.

Wenn die Recherche einer der beiden gestartet wurde, kann man sofort auf "Datenbank wechseln" gehen (Bild oben) und sich per Häkchen für beide (und auch weitere) entscheiden. Dazu wählt man oben auf der Seite die Schaltfläche: "Ausgewählte Ressourcen öffnen" (Bilder rechts). |

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Nun können Sie die Suchmaske benutzen und Aufsätze aus Zeitschriften und Büchern aufspüren, sowie Studien und Testverfahren. Ob diese dann in unserem Hause vorhanden sind, müssen Sie in einem zweiten Schritt über den
Campus-Katalog (bei Büchern) oder die
ZDB (bei Zeitschriften) herausfinden.
Für die
Bewegungswissenschaft ist die
SpoLit (Sport-Literaturdatenbank) des Bundesinstituts für Sportwissenschaft unumgänglich.
Sie ist auch Teil der immer umfangreicheren Virtuellen Fachbibliothek Sportwissenschaft
ViFaSport, welche Ergebnisse aus dem Katalog der Sporthochschule Köln, der Datenbanken Spowis, Sponet und Tupl des Instituts für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT), der Current Contents Sport, sowie der SpoLit u.a. vereint.
In der SpoLit werden sportwissenschaftliche Zeitschriften und Bücher nach Aufsätzen durchsucht, wobei, im Gegensatz zu gängigen Suchmaschinen, mehrere Suchbegriffe mittels Semikolon getrennt werden müssen. Auch kann es sinnvoll sein, nur den Wortstamm zu benutzen und mit einem "*" abzuschließen. So findet man mit "talent*; förder*" sowohl einen Titel "Talentförderung" als auch "Talente fördern" usw.
Über die Profisuche ist es auch möglich gezielt nach Artikeln bestimmter Zeitschriften zu suchen. So kann man dort bspw. die "Sportpädagogik" auswählen und die dort erschienenen Beiträge durchsuchen.
Die Treffer werden anhand von Symbolen unterschieden in:
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Zeitschriftenartikel |
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Sammelwerksbeiträge (z.B. Aufsatz in Kongressband oder Festschrift) |
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Monographie ("Einzelschrift" = ganz normales Buch) |
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