Die hier genannten Lehrveranstaltungen richten sich an Studierende in den folgenden Studienphasen/Modulen:
a) Einführungsphase ("Schlüsselkompetenzen I" im Modul ABK-E)
b) Aufbauphase ("Schlüsselkompetenzen II" im Modul ABK-A)
c) Vertiefungsphase ("Schlüsselkompetenzen III" im Modul ABK-V) und
d) Vertiefungsphase der alten Studienordnung ("Vernetztes Wissen" I + II im Modul ABK-V).
Seminar 50-021
Einführung in die Wissenschaftstheorie
Dr. Ulrike Job
Di 14 – 16 Uhr
Phil 1304
Kurzbeschreibung
Müssen Wissenschaftler/-innen alles wissen oder dürfen sie auch etwas glauben? Was ist der Unterschied zwischen Wissen und Glauben? Was ist eine Theorie, was hingegen nur eine Hypothese?
Die Wissenschaftstheorie ist ein Teilgebiet der Philosophie und beschäftigt sich mit Fragen, was überhaupt eine Wissenschaft ist, wie sie funktioniert, wie die Erkenntnisgewinnung geschieht, was sie erkennen kann und ob es einen wissenschaftlichen Fortschritt gibt. Ein wichtiger Zugang zur Wissenschaftstheorie ist die Frage nach der Bedeutung und dem Geltungsanspruch von Theorien.
In diesem Seminar geht es um das Kennenlernen klassischer Ansätze der (neueren) Wissenschaftstheorie und methodologischer Grundbegriffe. Das Seminar richtet sich an Studierende, die das Phänomen „Wissenschaft“ besser verstehen und sich mit Theorien der Wissenschaft im Allgemeinen und den Methoden der eigenen (geisteswissenschaftlichen) Disziplin auseinandersetzen wollen und somit wissenschaftliche Geltungsansprüche in ihrer Berechtigung und in ihren Grenzen besser einschätzen können wollen.
Empfohlene Literatur
Alan F. Chalmers: Wege der Wissenschaft. Einführung in die Wissenschaftstheorie. 6. Aufl. 2007, Springer-Verlag Berlin, Heidelberg
Leistungspunkte und -anforderungen
3 LP
Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme bzw. Mitarbeit in den Sitzungen aufgrund verbindlicher Textlektüre und (b) als Prüfungsleistung eine eigenständige schriftliche Zusammenfassung eines einschlägigen Textes.
Seminar 50-022
Aufgaben und Methoden der Geisteswissenschaften
Dr. Ulrike Job
Do 14 – 16 Uhr
Phil 206
Kurzbeschreibung
„Was verbindet geisteswissenschaftliche Fächer miteinander? Was macht uns Geisteswissenschaftler/-innen aus, was können wir, was unterscheidet uns von anderen Fakultäten? Was sind unsere/meine besonderen Stärken? Wie bekomme ich die Verbindung hin zwischen Studientheorie und Anwendung in der beruflichen Praxis? Wie lässt sich außerhalb des eigenen Studienfachs erklären, was geisteswissenschaftliche Kompetenzen sind? ...“. Diesen und anderen Fragen wollen wir im Seminar nachgehen.
Zu den Geisteswissenschaften gehört eine große Vielfalt von Studienfächern, deren Gemeinsamkeit u. a. darin besteht, sich mit dem zu beschäftigen, was Menschen und deren Kulturen an Zeugnissen hinterlassen haben. Geisteswissenschaftliche Disziplinen beschäftigen sich mit „Produkten des menschlichen Geistes“ wie Sprache(n), Literatur, Kunstwerken oder Musik. Sie vermitteln Hintergrundwissen und machen so Kultur und Kulturen verstehbar.
Das Seminar dient zum einen dem Verständnis für geisteswissenschaftliche Disziplinen, zum anderen insbesondere der Selbstreflexion über die eigenen Studienleistungen, um Arbeitgebern über das Hochschulzeugnis hinaus Signale im Hinblick auf das erworbene Kompetenzprofil geben zu können.
Seminarinhalte
Pluralität von Fächern und Methoden innerhalb der Geisteswissenschaften
Erinnern – Vermitteln – Gestalten als gemeinsame Aufgabe
Orientierungsfunktion der Geisteswissenschaften
Wissenschaftsgeschichtlicher Ursprung der Geisteswissenschaften
Das „Educational Signaling“ von Geisteswissenschaftlern
Leistungspunkte und -anforderungen
3 LP
Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme am Seminar (Gruppenarbeiten, Lektürediskussion, Übernahme von Kurzpräsentationen) und (b) das Erstellen einer schriftlichen Hausaufgabe, in der das „Geisteswissenschaftliche“ des eigenen Studienfachs bzw. der eigenen Studienfächer reflektiert werden soll.
Seminar 50-023
Berufliches/wissenschaftliches Bloggen
Frank Schätzlein M.A.
Di 14 – 16 Uhr
Phil 271
Kurzbeschreibung
Die Publikationsformen Weblog und Microblog werden heute in unterschiedlichsten (geisteswissenschaftlichen) Branchen bzw. Berufsfeldern genutzt. Wir wollen diese Praxis im Seminar einerseits untersuchen und diskutieren, andererseits die praktische Arbeit mit der entsprechenden Websoftware für Blogs, Microblogs, Social Tagging, Media Sharing, RSS u. ä. kennenlernen. Ziel des Seminars ist es, in Beruf und Wissenschaft kritisch, kompetent und kreativ mit den technischen, kommunikativen und publizistischen Möglichkeiten von Social Media am Beispiel des Bloggens umgehen zu können.
Seminarinhalte
Grundkonzepte von Social Media und Web 2.0
Kritik und Potentiale des Bloggens im Beruf/in der Wissenschaft
Social-Media-Strategien
Schreiben für das Internet/ein Weblog
Vergleich von Blogging-Software/Systemen
Weblog-Praxis mit „Wordpress“
Microblogging-Praxis mit „Twitter“
Leistungspunkte und -anforderungen
3 LP
Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme und Beteiligung am Seminar und an der Online-Arbeit sowie (b) das Schreiben und Erstellen von einzelnen Beiträgen für ein Weblog.
Seminar 50-024
Medienkompetenz: Grundlagen Office-Anwendungen (Word, PowerPoint, Excel)
Klaus Tormählen M.A.
Fr 10 – 12 Uhr
RRZ, Schlüterstr. 70, Raum 305
Kurzbeschreibung
Das Seminar vermittelt Grundlagen und fortgeschrittene Praxis in den Microsoft Office-Programmen Word, PowerPoint und Excel. Der Schwerpunkt im Textverarbeitungsprogramm Word liegt im Erstellen von Dokumenten mit strukturiertem Aufbau. Der daran anschließende Teil befasst sich mit dem Anfertigen von Präsentationen für Druckausgaben und für computergestützte Vorträge. Dabei wird insbesondere der Umgang mit Grafiken in den Programmen, Word und PowerPoint ausführlich behandelt. Im letzten Teil des Seminars „Einführung in Excel“ geht es darum, die Teilnehmer für die Bedienung des Programms mit den Grundtechniken nicht nur für den Alltag an der Universität, sondern auch in der beruflichen Praxis vertraut zu machen. Für alle Komponenten des Office-Pakets wird der Umgang mit den unterschiedlichen Versionen thematisiert.
Seminarinhalte
Einführung in die Textverarbeitung mit Word, besonderer Schwerpunkt: Anfertigen strukturierter Dokumente mit den Programmelementen Formatvorlagen, Kapitelüberschriften, Seitenzahlen, Kopf-/Fußzeilen, Inhaltsverzeichnisse, Fußnoten, Feldfunktionen, Gliederung, Tabellen
Präsentieren mit Word und PowerPoint: komplette Grafikverarbeitung in Word und PowerPoint, Präsentationstechniken in PowerPoint, Erstellung von Postern in PowerPoint
Grundlegende und spezielle Techniken in Excel: Tabellen bearbeiten (Eingabe, Korrektur, Formeln, Namen, Formatieren, Funktionen), Mehrfachoperation, Standardfunktionen, Verweis-Funktion, Diagramme; falls die Zeit es zulässt, können noch folgende Themen behandelt werden: Häufigkeitsberechnungen, Matrixoperationen, Datenbanken, Pivot-Tabellen
Leistungspunkte und -anforderungen
3 LP
Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme bzw. Mitarbeit im Plenum des Seminars und (b) seminarbegleitende wöchentliche Bearbeitung von Übungsaufgaben mit einer erreichten Punktzahl von mindestens 50 Prozent der zu erreichenden Gesamtpunktzahl.
Seminar 50-025
Buch- und Zeitschriftenlayout
Frank Schätzlein M.A.
Mi 12 – 14 Uhr
Phil 271
Kurzbeschreibung
In der heutigen Medienpraxis gibt es häufig keine feste Unterscheidung mehr zwischen denjenigen, die Texte schreiben bzw. Inhalte erstellen, und denjenigen, die die Texte bzw. Medienprodukte für die Veröffentlichung und Nutzung gestalten. Insofern ist es sinnvoll, sich für solche Arbeitsbereiche (Buchwesen, Zeitschriften/Zeitungen, Öffentlichkeitsarbeit u. ä.) auch Grundkenntnisse in der Seiten-, Text- und Bildgestaltung anzueignen. Das Seminar richtet sich an Einsteiger/-innen und vermittelt im Rahmen von praktischen Übungen am Computer die Grundlagen des Layouts von Büchern, Zeitschriften, Flyern und Plakaten mit der Software „InDesign“.
Voraussetzung für die Teilnahme sind ein sicherer Umgang mit dem Computer und die Freude am intensiven Arbeiten mit der Software.
Seminarinhalte
Gestaltungsregeln des klassischen Seitenlayouts/Satzspiegels
Buch- und Zeitschriftenlayouts
Layout anderer Publikationsformen wie Flyer, Postkarte, Plakat
Arbeitsweise, Grundprinzipien und -funktionen von Layout-Programmen
Layout mit InDesign in der Praxis: z. B. Seitengestaltung/Makrotypografie, Schriftgestaltung/Mikrotypographie, Absatz- und Zeichenformate, Arbeiten mit Rahmen und Musterseiten, Abbildungen, Ebenen, Erstellen von Druckvorlagen u. ä.
Leistungspunkte und -anforderungen
3 LP
Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme bzw. Mitarbeit im Plenum sowie die Vor- oder Nachbereitung der Sitzungen (Tutorials) und (b) ein kleines Produktportfolio mit den im Seminar/in den Sitzungen erstellten Layouts.
Seminar 50-026
Journalistische Recherche
Frank Schätzlein M.A.
Do 10 – 12 Uhr
Phil 271
Kurzbeschreibung
Das Seminar versteht sich einerseits als Ergänzung zum Lehrveranstaltungsangebot für journalistisches Schreiben, andererseits als spezifische Vertiefung von allgemeinen beruflichen Recherchestrategien. Im Seminar untersuchen wir zu Beginn den Stand, die Möglichkeiten und Probleme der Recherche im Journalismus und lernen dann im Laufe des Semesters die Grundlagen, Methoden und Werkzeuge der journalistischen Recherchepraxis kennen. Die Seminarteilnehmer/-innen können in kleinen praxisbezogenen Übungen zu unterschiedlichsten Recherchethemen ihre Kompetenzen entwickeln und im Rahmen eines eigenen Rechercheprojekts anwenden.
Seminarinhalte
Stand und Probleme der journalistischen Recherchepraxis
Journalistische Informationsmittel und Recherchemethoden
Rechercheplan und -dokumentation
Online-Recherche für den Journalismus
Recherche nach Personen und biographischen Informationen
Faktendatenbanken
Quellen- und Informationsmanagement
Quellenkritik
Leistungspunkte und -anforderungen
3 LP
Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme und Mitarbeit in den Sitzungen/Übungen und (b) als Prüfungsleistung das Bearbeiten eines eigenen Rechercheprojekts.
Seminar 50-027
Wissenschaftliche Information und Online-Recherche
Frank Schätzlein M.A.
Do 14 – 16 Uhr
Phil 271
Kurzbeschreibung
Im wissenschaftlichen Arbeitsprozess spielt die Suche nach Literatur/Dokumenten und Daten eine zentrale Rolle. Dabei geht die heutige Vielfalt der Informationsmittel und Recherchemethoden weit über das klassische Bibliographieren hinaus. Um Ihre praktischen Fähigkeiten in der Recherche systematisch zu entwickeln, bekommen Sie in diesem Seminar zunächst eine Einführung in die Konzepte wissenschaftliche (Fach-)Information und lernen dann die wichtigsten Techniken für die fachbezogene und fachübergreifende Recherche für Studium und Wissenschaft kennen – immer anhand konkreter Beispiele aus unterschiedlichen thematischen/wissenschaftlichen Zusammenhängen. Während des Semesters können alle Teilnehmer/-innen auch eigene Recherchethemen bearbeiten, in denen sie die erlernten Strategien anwenden.
Seminarinhalte
Strategien und Angebote wissenschaftlicher Fachinformation
Informationsmittel für wissenschaftliche Recherchen
wissenschaftliche Recherchestrategien und Suchtechniken
lokale, regionale, nationale und internationale Katalogrecherche
fachübergreifende, fachbezogene und thematische Datenbankrecherche
Metadaten-Suchmaschinen und Informationsmittel für Volltextrecherche
fachspezifische Online-Recherche
virtuelle Fachbibliotheken
Wissenschaftsrecherche 2.0 – fachbezogene Recherche im Social Web
Quellenanalyse, -kritik und -bewertung (Online- und Print-Veröffentlichungen)
Leistungspunkte und -anforderungen
3 LP
Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme bzw. Mitarbeit in den Sitzungen/bei den Rechercheübungen und (b) als Prüfungsleistung das Zusammenstellen eines eigenen „Werkzeugkastens“ für unterschiedliche Recherchen im Bereich einer wissenschaftlichen Fachdisziplin.
Seminar 50.028
Informationskompetenz
Kai Geschuhn
Do 18-20 Uhr
Phil 271
Kurzbeschreibung
Finden wir heute alle Informationen online, oder was gibt es jenseits von Google und Wikipedia? Wie recherchiere ich effizient und woran erkenne ich vertrauenswürdige Quellen?
Das Seminar gibt einen Überblick über die Entstehungs- und Verbreitungswege von Fachinformationen und die verschiedenen Informationseinrichtungen. In praxisnahen Rechercheübungen lernen Sie gezielt und systematisch nach Fakten und komplexen Informationen zu suchen.
Seminarthemen
Wissenschaftliche Informationen
Bibliotheken, Archive, Informationseinrichtungen
Fachdatenbanken & Fachinformationen
Recherchestrategien und -praxis
Internetrecherche
Quellenanalyse und -bewertung
Leistungspunkte, -anforderungen und Prüfung
3 Leistungspunkte
Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme bzw. Mitarbeit im Plenum und in den Onlinephasen des Seminars und (b) eine praktische Prüfung (Test) am Ende des Seminars.
Seminar 50-029
Schreibtechniken
Nils Mohl M.A.
Mo 18 – 20 Uhr
Phil 1263
Kurzbeschreibung
Das Schreibhandwerk ist erlernbar. Mit praktischen Übungen vermittelt das Seminar Grundlagen und Techniken des Schreibens. Vom kreativen und journalistischen Schreiben wird dabei die Brücke zum werblichen Texten und zur geschäftlichen Kommunikation geschlagen.
Es geht dabei nicht um die Vorbereitung auf einen Beruf als Schriftsteller, Journalist oder Werbetexter. Sondern vielmehr darum zu zeigen, wie Textproduktion generell funktioniert – nämlich immer als eine Mischung aus Technik (Bewusstsein für Formen), Stil (Bewusstsein für Sprache) und Kompetenz (Bewusstsein für Inhalte).
Seminarinhalte
Kurzgeschichte
Rezension
Werbetexten
Business-Kommunikation
Leistungspunkte und -anforderungen
3 LP
Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Mitarbeit im Seminar und (b) die regelmäßige, seminarbegleitende Erstellung von Texten.
Seminar 50-030
Schreibwerkstatt: Journalistisches Schreiben
Dipl. Sportwiss. Daniela Stohn
Mi 12 – 14 Uhr
Phil 1263/170
Kurzbeschreibung
Die Teilnehmenden der Lehrveranstaltung „Schreibwerkstatt“ erwerben Grundfertigkeiten im journalistischen Schreiben, differenziert nach den Bereichen Print und Online-Medien. Die journalistischen Darstellungsformen folgen bestimmten Regeln, die der Qualität der Informationsangebote wie der Verständlichkeit bei der Rezeption dienen. Diese Regeln sowie die Fähigkeiten, mediengerecht und verständlich zu schreiben, werden vermittelt, vertieft, trainiert und reflektiert. Ziel ist es, durch theoretische Einführungen und praktische Übungen die Schreibkompetenz der Teilnehmenden so weiterzuentwickeln, dass diese in der Lage sind, in ihren späteren Berufsfeldern selbstständig nichtwissenschaftliche Artikel, Meldungen für Internetseiten, Texte für Kunden- oder Mitarbeitermagazine verständlich und informativ anzufertigen.
Voraussetzung für die Teilnahme ist eine sichere Beherrschung der deutschen Sprache.
Seminarinhalte
journalistische Darstellungsformen (Meldung, Bericht, Feature, Reportage, Interview, Porträt, Kommentar, Glosse)
besondere Anforderungen von Internettexten
Auswertung von Leseproben aus Zeitungen, Magazinen und Internet
Anfertigen einer Reportage oder eines Porträts
Leistungspunkte und -anforderungen
3 LP
Zu den Leistungsanforderungen gehört die regelmäßige Teilnahme am und die aktive Mitarbeit im Seminar, die Abgabe von Probetexten, regelmäßige Lektüre und als Prüfungsleistung die Erarbeitung eines journalistischen Projekts.
Seminar 50-031
Lektorieren, Redigieren
Katharina Gerhardt M.A.
Do 10 – 12 Uhr
Phil 1263
Kurzbeschreibung
"Leidenschaft für den fremden Text"
(Christiane Schmidt, Cheflektorin bei Hoffmann und Campe)
Wer heute als Verlagslektorin oder als freier Lektor arbeitet, muss vieles sein: literarisches Trüffelschwein, Partner der Autoren und Übersetzer, Werbetexter, Hebamme und Produktmanager. Ein gutes Sprachgefühl und die branchenübliche gesunde Halbbildung sind da hilfreich, doch nichts ersetzt die handwerklichen Grundlagen der Lektoratsarbeit. Deshalb will sich dieses Seminar nach einem kurzen Abriss über Zustand und Wandel des Lektorenberufs sowie einer Einführung über Arbeitsabläufe im Buchverlag in erster Linie auf die konkrete Arbeit am fremden Text konzentrieren und dabei sehr unterschiedliche Textsorten analysieren und lektorieren.
Voraussetzung für die Teilnahme ist eine sichere Beherrschung der deutschen Sprache.
Seminarinhalte
Die Werkzeugkiste des Lektorats: Korrekturzeichen, Wörterbücher, Lexika und Nachschlagewerke in gedruckter Form und online; professionelle Recherche
Lesen auf sechs Ebenen: Rechtschreibung, Zeichensetzung, Grammatik, Stil, Form, Inhalt
Sachbuchlektorat: der Lektor als 'fact checker'
Nominalstil, Politikersprache und andere Worthülsen contra schwitzende Verben und ausdrucksstarke Adjektive
Denglisch allerorten: Anglizismen erkennen und vermeiden
Wer spricht denn so? Hölzerne oder lebendige Dialoge?
'Flotte Motte', 'riesige Tussi' und 'heiße Schnitte': Jargon und Zeitindex von Sprache gezielt einsetzen
'Quasi dasselbe mit anderen Worten': die Besonderheiten des Übersetzungslektorats
Literarische Texte lesen und für den Markt beurteilen: das Verlagsgutachten
Der Waschzettel: Vorschau- und Klappentexte schreiben
Der Ton macht die Musik: über die Feinheiten des Belletristiklektorats
Leistungspunkte und -anforderungen
3 LP
Zu den Leistungsanforderungen gehören (a) die aktive Teilnahme an der Textarbeit im Seminar und (b) das eigenständige Lektorieren und Verfassen von Texten.
Seminar 50-032
Redigieren, Publizieren
Stefan Grund M.A.
Di 18 – 20 Uhr
Phil 1263
Kurzbeschreibung
Das Seminar bietet eine praxisnahe Einführung in die schöne Kunst des Schreibens und Bearbeitens von Texten, die zur Veröffentlichung in der Zeitung bzw. in einer Zeitschrift bestimmt sind. Wie entsteht aus einer Pressemitteilung ein Zeitungsartikel? Wie fügt sich aus Beobachtetem und Recherchiertem eine Reportage? Was macht eine Konzertkritik lesenswert? Neben inhaltlichen Kriterien behandelt das Seminar insbesondere formale Aspekte. Im Seminar üben wir das Lesen, Beurteilen, Schreiben und Besserschreiben von Texten.
Seminarinhalte
Stilebenen – Tageszeitung/Zeitschrift/Magazin
Pressemitteilung
Informierende journalistische Darstellungsformen (Meldung/Bericht)
Kommentierende journalistische Darstellungsformen (Rezension/Kommentar)
Bewertungskriterien
Aufbau/Struktur
Stil
Ethik
Punkt, Punkt, Komma, Beistrich: Die Kunst der Zeichensetzung
Bearbeitungskompetenz
Auf Länge bringen (Kürzen/Verlängern)
Korrigieren (Aufbau/Inhalt/Stil/Rechtschreibung)
Gestalten (Überschrift/Anlauf/Vorspann/Fließtext etc.)
Leistungspunkte und -anforderungen
3 LP
Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme am Seminar und (b) wahlweise eine Hausarbeit mit einem Thema nach Absprache oder erfolgreich redigierte Texte.
Seminare 50-033 (A), 50-034 (B)
Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre
50-033 (A) Lars Maack, Betriebswirt (WA)
Blockseminar, Fr 15.15 – 18.15 Uhr, 19.10, 02.11, 16.11, 30.11, 14.12.2012 sowie am 11.01. und 25.01.2013
Phil 1304
50-034 (B) Dipl.-Hdl. Jana Kleen
Di 16 – 18 Uhr
Phil 1304
Kurzbeschreibung
Für die Absolventen geisteswissenschaftlicher Studiengänge hält der Berufseinstieg oft eine unerwartete Begegnung bereit: Den ersten Kontakt mit wirtschaftlichen Fachtermini und ökonomischen Denkprozessen.
Das Seminar "Betriebswirtschaftliche Grundlagen für Geisteswissenschaftler“ soll die Studierenden der sprach-, literatur- und medienwissenschaftlichen Studiengänge auf diese Begegnung vorbereiten und die Grundlagen für das Verständnis der Fachausdrücke sowie grundlegende betriebswirtschaftliche Handlungskompetenzen vermitteln.
Seminarinhalte
Betriebswirtschaftliche Entscheidungsprozesse
Unternehmensgründung
Vertragsrecht
Betriebliches Rechnungswesen
Investition
Finanzierung
Marketing
Organisation
Personalwirtschaft
Leistungspunkte und -anforderungen
3 LP
Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme bzw. Mitarbeit im Seminar und (b) die Erstellung eines fiktiven Business-Plans.
Seminar 50-035
Grundlagen der Statistik für Geisteswissenschaftler/-innen
Dipl. Soz. Uwe Stüve
Di 8 – 10 Uhr
Phil 1263
Kurzbeschreibung
Wie lassen sich Daten lesen? Können wir auch einer Statistik trauen, welche wir nicht selber erstellt haben?
Das Seminar gibt einen Einblick in die deskriptive Statistik. Hierbei wird u.a. anhand von tagesüblichem Tabellenmaterial oder Grafiken ein Blick auf die inhaltliche Interpretation gelegt. Auszugsweise wird dabei auch die schließende Statistik mit ihren stochastischen Modellen berücksichtigt.
Das Seminar umfasst ebenfalls einen praktischen Teil. Hier müssen die Teilnehmer selbständig am PC eine Tabelle mit den notwendigen deskriptiven Statistiken erstellen.
Seminarinhalte
Wie lese ich eine Tabelle?
Welche Aussagekraft haben Grafiken?
Welche deskriptiven Statistiken benötige ich für meine Hypothese?
Streifzug über/durch einige relevante Statistikprogramme und praktische Übungen mit Excel und/oder GESStabs
Grundtenor: Was ist die Geschichte hinter der Zahl?
Leistungspunkte und -anforderungen
3 LP
Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme bzw. Mitarbeit im Plenum und in den Onlinephasen des Seminars und (b) eine praktische Prüfung (Test/Hausarbeit) am Ende des Seminars.
Seminar 50-036
Grundlagen der Öffentlichkeitsarbeit
Friederike Schneider M.A.
Fr 10 – 12 Uhr
Phil 1304
Kurzbeschreibung
Wer Menschen von seinen Ideen, Angeboten oder Produkten überzeugen will, muss sie erreichen. Die Medien sind dabei der Schlüssel zum breiten Publikum. Für Wirtschaftsunternehmen, Kulturinstitution und den Dritten Sektor gehört Öffentlichkeitsarbeit daher inzwischen zum festen Repertoire. Hier bietet sich ein großes und spannendes Berufsfeld gerade für Geisteswissenschaftler. Ziel des Seminars ist es, anhand von Praxisbeispielen und mit vielen Übungen grundlegendes Handwerkszeug der praktischen Öffentlichkeitsarbeit zu vermitteln. Am Ende der Veranstaltung erarbeiten die Studierenden eigene PR-Konzepte.
Seminarinhalte
Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit
PR-Konzeption
Vorbereitung der PR (Überblick Medienlandschaft, Wie arbeitet eine Redaktion?, Aufbau Medienverteiler)
Kriterien journalistischer Berichterstattung
Wie schreibt man Pressemitteilungen?
Medienveranstaltungen (Pressekonferenz, Pressereise, Hintergrundgespräch u. a.)
Einige Spezialfälle: Buch-PR, Krisen-PR
Leistungspunkte und -anforderungen
3 LP
Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme bzw. Mitarbeit im Seminar und (b) die Präsentation eines eigenen PR-Konzeptes.
Seminar 50-037
Projektmanagement in Kultur und Bildung
Dipl. Sozialwirtin Steph Klinkenborg
Do 14 – 16 Uhr
Phil 1263
Kurzbeschreibung
Das Seminar vermittelt Grundlagen des Projektmanagements am Beispiel von Kultur und Bildungsprojekten. Die im Seminar erworbenen Methoden und Kompetenzen sind auch auf andere Bereiche außerhalb des Kultur- und Bildungsmanagements übertragbar. Im Fokus stehen die verschiedenen Phasen eines Projektes und deren Steuerbarkeit: von der Idee zum Konzept, über die Planung zur Durchführung bis hin zur Erfolgskontrolle. An konkreten Beispielen aus Kultur und Bildung werden die theoretischen Grundlagen praktisch umgesetzt und erprobt.
Seminarinhalte
Was kann Projektmanagement leisten?
Ideenfindung, Zielsetzung, Konzeption
SRS (Social Reporting Standard)
Finanzierung von Kultur- und Bildungsprojekten (Fundraising)
SWOT-Analyse (Strengths/Weaknesses/Opportunities/Threats)
Bestimmung strategischer Parameter
Team, Kommunikation und Führung
Marketing und Öffentlichkeitsarbeit
Budgetierung und Controlling
Erstellung eines Projektstrukturplanes
Erfolgskontrolle und Evaluation
Leistungspunkte und -anforderungen
3 LP
Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme bzw. Mitarbeit im Seminar und (b) sowie die schriftliche Erstellung eines Projektstrukturplans anhand der erlernten Theorie.
Seminar 50-038
Marketingkommunikation
Alexander Malter M.A.
Mi 12 – 14 Uhr
Phil 206
Kurzbeschreibung
Es gibt kaum noch Berufsfelder, in denen grundlegende Kenntnisse des Marketings keine Rolle mehr spielen. Gerade für GeisteswissenschaftlerInnen sind „Marketing-Skills“ häufig unerlässlich, um in die engere Bewerberrunde bei Ausschreibungen in Industrie- und Dienstleistungsgewerbe vorgelassen zu werden.
Im Seminar sollen Marketing-Kenntnisse anhand der virtuellen Entwicklung eines neuen, innovativen Produktes erworben werden. Der Bogen wird von der Marktanalyse über Produktpositionierung, Marke, Pricing, Distribution etc. bis hin zur Kommunikation geschlagen. Während des Seminars übernehmen die Seminar-Teilnehmer bestimmte Einzeldisziplinen des Marketing-Mix wie „Marke“ „Preis“ oder „Werbung“, für die sie sich im Laufe des Seminarzyklus als „Spezialisten“ entwickeln und immer wieder ihren Blickwinkel bei der Entwicklung des neuen Produktes zusteuern.
Leistungspunkte und -anforderungen
3 LP
Zu den Leistungsanforderungen gehört die aktive Teilnahme am Seminar, Mitdenken, Mitdiskutieren, Mitentwickeln. Neugierde, Lust am Entwickeln, Querdenken können. Kurz: Blick aufs Projekt statt Blick auf die Uhr. Jeder sollte daher einen aktiven Beitrag leisten: d.h. Einarbeitung in eine Einzeldisziplin, Vorstellung der Einzeldisziplin im Plenum (Kurzreferat), Teilnahme an der Schlusspräsentation und schriftliche Dokumentation der Einzeldisziplin (ca. 5 Seiten) am Ende des Seminars.
Seminare 50-039
Konzepte des Zeit-, Stress- und Selbstmanagements
Evi Minkus M.A.
Mo 16 – 18 Uhr
Phil 1263
Kurzbeschreibung
Im Zuge der eigenen Entwicklung und in den Auseinandersetzungen mit der Umwelt befindet sich der Mensch auch immer in der Selbstreflexion, sei es mit den eigenen Wünschen oder von außen herangetragenen Erwartungen. Neben der allgemeinen Frage des Umgangs mit sich selbst werden dabei insbesondere auch der Umgang mit der Zeit und dem Stress oft genannt. Basierend auf wissenschaftlichen Theorien und Konzepten sollen diese Inhalte auf ihre Verwertbarkeit in der Praxis überprüft werden.
Die Bereitschaft, sich mit den eigenen Haltungen, Fähigkeiten und Handlungsmustern auseinanderzusetzen und im Plenum auszutauschen, wird für eine sinnvolle Teilnahme vorausgesetzt.
Seminarinhalte
Zeitkompetenz, Zeitnot und Gegenstrategien
Selbstmotivation, Blockaden, Ziele und Visionen
Stress, seine Ursachen und seine Bewältigung
Leistungspunkte und -anforderungen
3 LP
Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme bzw. Mitarbeit im Seminar, die Bereitschaft zur Selbstreflexion und (b) die schriftliche Ausarbeitung eines selbst gewählten Aspektes aus dem Bereich der Selbstkompetenz, in der die eigenen Fähigkeiten reflektiert und persönliche Entwicklungsmöglichkeiten skizziert werden.
Seminare 50-040
Bachelor … und dann? Strategien für den Übergang vom Bachelor in den Beruf oder in ein Masterstudium
Dr. Ulrike Job
Di 10 – 12 Uhr
Phil 1304
Kurzbeschreibung
Der Abschluss eines Bachelor-Studiums markiert den Übergang in eine neue Lebensphase: Schließen Sie ein Masterstudium an? Möchten Sie direkt in den Beruf einsteigen? Dieses Seminar bietet Ihnen Reflexionsmöglichkeiten in der Endphase des Studiums, welche Wünsche und Ziele Sie mit der Zeit nach dem Bachelor verbinden. Im ersten Teil des Seminars erhalten Sie die Möglichkeit, sich über eigene Stärken und Interessen klar zu werden und nach weiterführenden Studienangeboten oder Berufseinstiegsmöglichkeiten zu recherchieren. In der zweiten Seminarhälfte werden persönliche Motivationen schriftlich verfasst. Nach dem Seminar verfügen Sie somit über eine persönliche Strategie für die Zeit nach dem Bachelor, haben Adressen und Informationen zu weiterführenden Studienangeboten, Berufsfeldern und Einsteigerstellen gesammelt sowie überzeugende Formen für die Präsentation Ihrer Wünsche und Ziele erstellt.
Seminarinhalte
Wege nach dem Bachelor: Masterstudium, Traineeprogramm, Volontariat, Berufseinstieg
Recherchestrategien
Klärung der eigenen Fähigkeiten, Wünsche und Ziele im Berufsleben
Persönliches Profil
Erstellen von „alternativen“ Bewerbungsunterlagen
Übungen zur Selbstpräsentation in Vorstellungsgesprächen und Assessment Centern
Leistungspunkte und -anforderungen
3 LP
Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme am Seminar (u. a. Übungen zur Selbstreflexion, Gruppenarbeiten zur Lebens- und Berufsplanung sowie die Übernahme von Kurzpräsentationen) und (b) das Bearbeiten mehrerer schriftlicher Aufgaben im Semester (Stärken-Schwächen-Analyse; Rechercheergebnisse für Masterstudiengänge oder interessante Berufseinstiege in konkrete Unternehmen; Motivationsschreiben für die Bewerbung um ein Masterstudium oder eine Stelle; schriftliche Fixierung (2-3 Seiten) der Strategie für den Übergang vom Bachelor in die nächste Studien- oder Berufsphase).
Seminar 50-041
Einführung n die Gruppenpsychologie
Nele Süß M.A.
Do 14 – 16 Uhr
Phil 1304
Kurzbeschreibung
Die Gruppenpsychologie beschäftigt sich als Teilgebiet der Psychologie mit den Wechselbeziehungen zwischen Individuum und Gruppe und den damit zusammenhängenden psychischen Verläufen. Hauptaugenmerk liegt in diesem Seminar auf der genauen Betrachtung dieser Prozesse und deren Bedeutung für die Gruppendynamik und die Entwicklung sozialer Kompetenzen. Anhand verschiedener Modelle und Theorien werden auch Themen wie Konfliktmanagement, Rollenverhalten und Kommunikation erläutert.
Seminarinhalte
Merkmale von Gruppen und Teams
Entwicklungsphasen von Gruppen
Rollenverhalten/Teampersönlichkeiten
Kommunikation in Gruppen und in Teams
Soziogramme
Organisationsmodelle
Themenzentrierte Interaktion
GfK nach Marshall Rosenberg
Konfliktmanagement
Leistungspunkte und -anforderungen
3 LP
Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme und Mitarbeit im Seminar und (b) das Anfertigen eines schriftlichen Reflexionsberichts.
Seminar 50-042
Theorien und Modelle der Kommunikationspsychologie
Evi Minkus M.A.
Mi 12 – 14 Uhr
Phil 1304
Kurzbeschreibung
In dem Seminar wird ein Grundlagenwissen zum Thema Kommunikationspsychologie erarbeitet, wobei auch ausgewählte Aspekte damit zusammenhängender Themengebiete (Wahrnehmung, Stimme und Stimmwirkung, Selbstklärung etc.) einbezogen werden sollen. Es geht im Wesentlichen darum, sich anhand ausgewählter Modelle und Theorien der Kommunikationspsychologie mit den unterschiedlichen Faktoren auseinander zu setzen, die in Kommunikationsprozessen eine Rolle spielen.
Neben der theoretischen Auseinandersetzung wird auch der Transfer der Inhalte auf konkrete Situationen thematisiert. Für eine sinnvolle Teilnahme am Seminar sollte daher grundsätzlich die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit und zur Selbstreflexion vorhanden sein.
Seminarinhalte
Theorien der Kommunikationspsychologie, Kommunikationsmodelle
Techniken der Gesprächsführung
Methoden der Selbstklärung
Wahrnehmungspsychologie/Selbst- und Fremdwahrnehmung
Feedback
Non-verbale und para-verbale Kommunikation, Körpersprache
Atmung und Stimme im Kontext der Sprechwissenschaft
Transfer-Übungen/Auseinandersetzung mit dem eigenen Kommunikationsverhalten
Leistungspunkte und -anforderungen
3 LP
Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Mitarbeit im Seminar (Bereitschaft zur Selbstreflexion bzw. Durchführungen von Übungen) und (b) die seminarbegleitende Bearbeitung schriftlicher Aufgaben/ Übungen zu ausgewählten Inhalten des Seminars.
Seminar 50-043
Vortragen in Studium und Beruf
Dr. Ulrike Job
Do 10 – 12 Uhr
Phil 206
Kurzbeschreibung
In einem guten Vortrag, in einer überzeugenden Präsentation tritt ein Redner/eine Rednerin mit Ideen und Gedanken in direkten Kontakt zum Zuhörer. Damit eine solche Vortrags-Kommunikation gelingt, bedarf sie guter Vorbereitung und Übung. Im Seminar wird theoretisch erörtert und praktisch an eigenen Kurzvorträgen zu (frei) gewählten Themen ermittelt, was das „Unsichtbare“ guter Vorträge ausmacht und wie sie gelingen. Gemeinsames Feedback aus dem Plenum und Videomittschnitte unterstreichen Gelungenes und zeigen Veränderungsmöglichkeiten auf.
Seminarinhalte
Vortragsvorbereitung
Vortragsstruktur
Visualisierungsmöglichkeiten
Hilfsmittel bei freien Vorträgen
Sprech- und Stimmtechnik
Körpersprache
Umgang mit Aufregung und Lampenfieber
Feedback geben und nehmen (JOHARI-Fenster)
Leistungspunkte und -anforderungen
3 LP
Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme und Mitarbeit am Seminar, (b) Kurzvorträge, die mit einer Videokamera aufgezeichnet und jedem Vortragenden als Mitschnitt zur Verfügung gestellt werden. In einer schriftlichen Reflexion setzt sich jeder Vortragende mit den eigenen Erwartungen, dem Seminarfeedback und den persönlichen Eindrücken aus dem Videomitschnitt auseinander.
Seminar 50-044
Umgang mit Vielfalt und Verschiedenheit
Alexander Kananis M.A.
Mi 14 – 16 Uhr
Phil 1304
Kurzbeschreibung
In diesem Seminar geht es um die Erscheinungsformen von gesellschaftlicher Vielfalt, um den Umgang mit sozialen Unterschieden und Konflikten, um Vorurteile, Stereotypen und Diskriminierung sowie um die Grund-lagen der Antidiskriminierungspolitik, d.h. die rechtlichen Bestimmungen zur Gleichbehandlung.
Thematisiert werden daher einerseits die Wahrnehmung, die Funktionsweise, die Ursachen und die Auswirkungen von gesellschaftlicher Vielfalt, von Stereotypen und Vorurteilen sowie von diskriminierendem Verhalten; und andererseits die rechtlichen Grundlagen und Rahmenbedingungen der Bekämpfung von Diskriminierung bzw. zur Schaffung von Gleichbehandlung.
Ziel des Seminars ist es, Formen von Vielfalt und Verschiedenheit in der Gesellschaft zu erkennen und zu differenzieren, Sensibilität zu entwickeln für die Entstehung, die Funktionsweise und den möglichen Abbau von Vorurteilen und diskriminierendem Verhalten, grundsätzliche und persönliche Handlungsoptionen zu erkennen und die Bedeutung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes in Alltag und Arbeitswelt einzuschätzen.
Methoden: Input/Präsentationen, Einzel-, Partner- und Kleingruppenarbeit, Diskussionen, Übungen, Analyse von Fallbeispielen.
Seminarinhalte
Gesellschaftliche Vielfalt und Verschiedenheit: Erscheinungsformen, Wahrnehmung, Interpretation, Assoziationen, Werte bzw. Werten (Urteilen/Beurteilen/Verurteilen)
Konflikte: Eskalationsstufen, Umgang mit Konflikten; Toleranz – scheinbare Toleranz – Intoleranz
Vorurteile, Stereotypen und Klischees: Funktion, Ursachen, Auswirkungen; Möglichkeiten des Umgangs damit, mögliche Wege ihrer Bearbeitung und ihres Abbaus
Diskriminierung: Formen und Auswirkungen, Erkennen von diskriminierendem Verhalten, präventive Maßnahmen, mögliche Interventionen
Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz: Ziele, Anwendungsbereiche, Differenzierung von (un)gerecht-fertigter Benachteiligung, Belästigung, Diskriminierungsmerkmale und -formen, Handlungsoptionen und Anlaufstellen im Diskriminierungsfall
Leistungspunkte und -anforderungen
3 LP
Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) aktive Teilnahme bzw. Mitarbeit im Seminar und (b) schriftliche Auseinandersetzung mit einem der zahlreichen Einzelthemen aus dem Seminar.
Seminar 50-045
Interkulturelle Kompetenz
Naida Mehmedbegović Dreilich M.A.
Mo 10 – 12 Uhr
Phil 206
Kurzbeschreibung
Die Verständigung über kulturelle Schranken hinweg gehört in unserem Kulturkreis nahezu zum Alltag. Die Anlässe sind vielfältig: durch Migration, Auslandspraktika und– studium, Geschäftsbeziehungen sowie Reisen ergeben sich zahlreiche internationale Kontakte. Dabei sehen sich Menschen mit unterschiedlichen soziokulturellen Hintergründen häufig mit Problemen konfrontiert, die aus Missverständnissen oder Unkenntnis von kulturellen Unterschieden entstehen. Interkulturelle Kompetenzen sind daher eine wichtige Ressource für gelingende Kommunikation und Interaktion.
Im Seminar setzen wir uns theoretisch und praktisch mit dem Thema Interkulturalität auseinander. Mit dem Ziel interkulturelle Interaktionen zu intensivieren, Konflikte zu verstehen und zu lösen, ferner Irritationen in Begegnungen mit dem „Fremden“ zu mildern, werden im Seminar die Besonderheiten und Chancen von interkultureller Kommunikation thematisiert.
Neben theoretischen Wissensinputs und Textarbeit werden in Rollenspielen und erlebnisorientierten Übungen eigene Ressourcen, Einstellungen und Verhaltensstrategien erforscht und neue Kommunikationsstrategien geübt.
Seminarinhalte
Kennenlernen von unterschiedlichen Kommunikationsstilen im Alltag und Beruf
Erkennen, Entschärfen und Lösen von Störungen und Konflikten im interkulturellen Kontext
Umgang mit Irritationen und Fremdheitserfahrungen
Definition und Analyse des Kulturbegriffs, Auseinandersetzung mit allgemeinen Kulturunterschieden, Machtstrukturen und den Besonderheiten der eigenen Kultur
Erweiterung der Kenntnisse über die Eigenheiten fremder Kulturen, wie z.B. Werte, Normen und Konventionen im Arbeits- und Studienkontext
Erkennen von und Umgang mit eigenen Stereotypen und Vorurteilen
Leistungspunkte und -anforderungen
3 LP
Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme bzw. Mitarbeit im Seminar und (b) die Gestaltung und Präsentation eines wissenschaftlichen Posters oder die Erstellung eines Portfolios.
Seminar 50-046
Europakompetenzen: Arbeiten im europäischen Kontext
Felix Lorenzen M.A.
Fr 10 – 15 Uhr, am 26.10., 09.11., 30.11. 2012 sowie am 11.01., 25.01. und 08.02.2013
Phil 206
Kurzbeschreibung
Immer mehr Menschen arbeiten in europäischen Kontexten: Kulturprojekte werden in mehreren europäischen Städten gezeigt, Wissenschaftler arbeiten in europäischen Forschungsgruppen, die Europäische Union beschäftigt zehntausende Mitarbeiter und schon seit Jahrzehnten wird bei innovativen Produktideen an den gesamten EU-Markt gedacht. In vielen Berufsfeldern stellen Fördermittel der EU zudem eine große Chance dar. Und: Durch die interkulturellen Erfahrungen sind europabezogene Tätigkeiten persönlich bereichernd.
Ziel des Seminars ist es, Kompetenzen zu vermitteln, die eine erfolgreiche, effiziente und konfliktarme Arbeit in europäischen Kontexten gewährleisten: Basiswissen über das politische und wirtschaftliche System der EU, auf Europa bezogene interkulturelle Kompetenzen sowie Wissen über EU-Förderprogramme. Darüber hinaus sollen Beschäftigungsmöglichkeiten in europabezogenen Berufen aufgezeigt werden.
Neben Präsentationen des Seminarleiters und der Studierenden wird im Rahmen des Seminars intensiv mit interaktiven Methoden gearbeitet.
Seminarinhalte
Was ist ein globaler Kontext? Was ist ein europäischer Kontext? Was ist ein EU-Kontext?
Basiswissen über das politische System der Europäischen Union
Gespräche mit Insidern aus EU-Verwaltung, europäischen Kulturprojekten, Nichtregierungsorganisationen u.v.a.
Projektarbeit im europäischen Kontext
interkulturelle Kompetenzen
Tools in der Zusammenarbeit über Distanzen (Teamviewer, Dropbox und andere Apps)
Übersicht über (Förder-)Programme der EU (auch für das Studium)
Beschäftigungsmöglichkeiten in europabezogenen Berufen.
Leistungspunkte und -anforderungen
3 LP
Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme und Mitarbeit am Seminar und (b) eine Gruppenarbeit in Form der Konzeptionierung eines von der EU geförderten Projektes.
Seminar 50.047
Dr. Friederike Habermann
Gender in Alltag, Beruf und in den Geisteswissenschaften
Fr 10-16.30 Uhr, am 26.10., 09.11., 23.11. und 07.12.2012
Kurzbeschreibung
'Gender' ist out, 'post-gender' ist in: Denn sagten nicht auch die Feministinnen, unsere Identitäten seien nur konstruiert – und bedeutet das nicht, wir können auch anders? Mädchen könnten sich heute entscheiden, ob sie Friseuse oder Bundeskanzlerin werden wollten, frohlockte Alice Schwarzer nach der Wahl Angela Merkels – das Geschlecht scheint heute in keinem Widerspruch mehr zur Karriere zu stehen. Doch während die Möglichkeiten für Frauen zunehmen, verstärkt sich auch der Druck, erfolgreich und schön zu sein, und es ist sicher keine Emanzipation, dass dies immer mehr auch für Männer gilt. Genauso wenig wie die Tatsache, dass es heute oft die Jungen sind, die im Bildungswettkampf unterliegen. Was also feministische Theorien – jenseits von Alice Schwarzer – wirklich besagen, und wie dies im eigenen (Berufs-)Leben eine Rolle spielt, ist das eine Thema dieses Seminars.
Das andere ist hiervon nicht zu trennen, doch auf einer anderen Ebene angesiedelt: die Herausforderung geisteswissenschaftlicher Fächer durch Feminismus und andere Identitätstheorien. Denn wenn unsere Identitäten konstruiert sind, sollte jede historische, jede politische, jede soziologische etc. Situation untersucht werden als Ort der Produktion von Subjektivitäten – welche umgekehrt wiederum diese Situationen (unter bestimmten historischen, politischen, soziologischen etc. Bedingungen) herstellen.
Seminarinhalte
Überblick über die unterschiedlichen Ansätze feministischer Theorie
diese auf ihren erkenntnistheoretischen Gewinn als auch auf Leerstellen befragen
Ergänzung durch intersektionale Aspekte
Bedeutung für die eigene Subjektivität – nicht zuletzt mit Blick auf das Berufsleben
sich aus den Erkenntnissen ergebende Konsequenzen für eigene geisteswissenschaftliche Arbeiten.
Leistungspunkte und -anforderungen
3 LP
Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme und Beteiligung am Seminar; (b) das Lesen der Literatur sowie c) die seminarbegleitende Bearbeitung schriftlicher Aufgaben zu ausgewählten Inhalten des Seminars.
Seminar 50.048
Dr. Andreas Hieronymus
Whiteness und Diversity: Kritische Reflexion aktueller Diskurse und Praktiken des Diversity-Managements in institutionellen Gefügen
Di 14-16 Uhr
Phil 1263
Kurzbeschreibung
Das Seminar beschäftigt sich mit aktuellen Diskursen des Diversity-Managements. Nicht nur Großunternehmen, sondern auch Verwaltungen, Kinder-Horte, Rechtsanwälte, etc. beschäftigten sich mit Diversity-Management und diskutieren dies bezüglich der eigenen Organisation. Was verbirgt sich dahinter? Ist dies nur einen neue Mode oder ein zukunftsweisender Ansatz? Wie wird das eigene Weiß Sein, das eigene Geschlecht und das soziale Milieu in den Diversity-Trainings reflektiert? Wie ist Macht in Organisationen verteilt und welche Rolle darin spielt meine Hautfarbe? Zunächst werden verschiedenen Begrifflichkeiten wie Rassismus, Menschenrechte, Diskriminierung, Kultur, interkulturelle Kompetenz, interkulturelle Kommunikation, Diversity-Kompetenz, Change Management geklärt und kritisch reflektiert. Neben den theoretischen, rechtlichen und praktischen Hintergründen von Diversity-Konzepten in Unternehmen und Verwaltungen werden methodische Herangehensweisen, Qualitätskriterien und Rahmung von Diversity-Ansätzen auf verschiedenen Handlungsebenen (individuelle, organisatorisch, institutionell) daraufhin analysiert, wie sich Weißheit in diesem Kontext herstellt. In Gruppenarbeiten sollen dann konkrete Konzepte zur kritischen Reflexion der eigenen, vielschichten gesellschaftlichen Positionierung erarbeitet werden.
Leistungspunkte und -anforderungen
Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme und Beteiligung am Seminar und (b) die Anfertigung einer reflexiven Hausarbeit (8 Seiten).
Seminare 50.049 (A) und 50.050 (B)
Nadia Chakroun
Fit für die Lehre: Didaktische Qualifizierung für Tutoren und Tutorinnen
Seminar A: Fr 05.10. und Sa 06.10.2012 10-18 Uhr, Reflexionstreffen Fr 16.11.2012 und Fr 01.02.2013 17-19 Uhr
Seminar B: Fr 12.10. und Sa 13.10.2012 10-18 Uhr, Reflexionstreffen Mo 19.11.2012 und Mo 04.02.2013 17-19 Uhr
Kurzbeschreibung
Studentische Tutor/innen sind mit vielen Herausforderungen konfrontiert: Einerseits sollen sie ihre Tutorien eigenständig leiten und den Studierenden bei fachlichen Fragen und Problemen helfen, andererseits studieren sie selbst noch und werden meist nicht didaktisch auf ihre Aufgabe vorbereitet. Wenn Sie im Wintersemester 2012/2013 ein Tutorium leiten, erhalten Sie in diesem Seminar noch vor dem Semesterstart die didaktischen Grundlagen für Ihren Start in die Lehre. Während des Semesters ermöglichen die Reflexionstreffen sowie eine Tandemhospitation den Austausch mit anderen Tutor/innen sowie die weitere Entwicklung Ihrer Lehrkompetenz – für einen erfolgreichen Start in die Lehre!
Seminarinhalte
Was ist meine Rolle, was sind meine Aufgaben als Tutor/in? Was muss ich leisten, was kann ich leisten?
Wie formuliere ich Lehr- und Lernziele für mein Tutorium?
Wie baue ich die Sitzungen sinnvoll auf und welche Methoden kann ich einsetzen?
Wie motiviere ich die Teilnehmer/innen und wie gehe ich mit schwierigen Situationen um?
Leistungspunkte und -anforderungen
3 LP (+ 3 LP, wenn zeitgleich ein Tutorium geleitet wird)
Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme und Beteiligung am Seminar und (b) die Durchführung einer Tandemhospitation sowie deren schriftliche Auswertung, um die Entwicklung der eigenen Lehrkompetenz zu dokumentieren.
Seminar 50-051
Virtuelle Kompetenzen - Vom E-Learner zum E-Tutor
Dr. Angela Peetz
RRZ, Schlüterstr. 70, Seminar 1/Sitzungsraum 304
Mi, 17. Okt. 2012 16:30 17:30 Präsenztermin im RRZ
Sa, 20. Okt. 2012 10:00 17:00 Präsenztermin im RRZ
Mo, 12. Nov. 2012 20:00 – 21:30 Online-Termin
Do, 15. Nov. 2012 20:00 – 21:30 Online-Termin
Fr, 1. Feb. 2013 16:00 20:00 Präsenztermin im RRZ
Kurzbeschreibung
In den meisten Organisationen gibt es eine Entwicklung hin zu computergestützten Lern- und Arbeitsformen und virtuellen Teams, die über fachliche, nationale und kulturelle Grenzen sowie Zeitzonen hinweg zusammenarbeiten. Um diese Prozesse effektiv zu gestalten und effektiv zu nutzen, benötigen Hochschulabsolventinnen und -absolventen fachunabhängige Kompetenzen in diesem Bereich.
Seminarinhalte
Virtuelle Teamarbeit: Wie funktioniert sie, was ist zu beachten?
Was ist E-Learning? Vor- und Nachteile von E-Learning, E-Learning-Szenarien im Einsatz
Was sind E-Learning-Methoden? Welche Methoden gibt es und wie wendet man sie an?
Wie schreibe ich ein Drehbuch für E-Learning?
Welche Lernstile und Lerntypen gibt es und wie wirken sich Lernstile auf die Gestaltung der Lernprozesse aus?
Welche Besonderheiten gibt es bei der Onlinekommunikation und -moderation?
Welche Feedback- und Motivationselemente können im eLearning eingesetzt werden und wann ist ihr Einsatz sinnvoll?
Leistungspunkte und -anforderungen
3 LP
Teilnahme an allen drei Präsenzterminen; computergestütztes Selbststudium und virtuelle Kollaboration ("online") von ca. 70 Stunden.
Portfolioprüfung: Prüfungsinhalt ist die Konzepterstellung und Durchführung der eigenen Lerneinheit mit dem Team. Die Lerneinheit wird sukzessiv während des Semesters erarbeitet. Außerdem wird als Einzelarbeit am Ende eine Reflektion des eigenen Lernerfolgs eingereicht.
Zum Abschluss erhalten die Teilnehmenden ein gesondertes E-Tutor-Zertifikat.
ÄquivalenzeN für ABK-Lehrveranstaltungen
Anstelle des Besuchs der Seminare "Schlüsselkompetenzen" im ABK-Einführungs-, Aufbau- oder Vertiefungsmodul (Studierende, die ab WiSe 2008/09 mit dem Studium begonnen haben) bzw. im Vertiefungsmodul "Vernetztes Wissen" (Studierende, die bereits vor dem WiSe 2008/09 immatrikuliert waren) können Sie auch folgende Alternativen wählen:
1. Zertifizierte Sprachkurse aus der Fakultät für Geisteswissenschaften, des Fachsprachenzentrums und Sprachkurse der Universität Hamburg in Kooperation mit der Volkshochschule, Seminare des Bereichs Deutsch als Fremdsprache werden anerkannt, sofern Sie die dort erworbene Fremdsprache nicht bereits als Haupt- oder Nebenfach studieren und der Kurs mit Prüfung/Note und Leistungspunkten erfolgreich abgeschlossen wurde.
2. Für ein Auslandssemester innerhalb des Bachelor-Studiums können 3 LP angerechnet werden, wenn im Anschluss an das Auslandssemester darüber ein ca. 10-seitiger Bericht angefertigt wird, der sich sowohl theoretisch wie auch erfahrungspraktisch mit dem Thema „Interkulturelle Kompetenz“ auseinandersetzt. Für Auslandssemester und Bericht bekommen Sie zusammen insgesamt 3 LP. Ein Leitfaden zur Erstellung eines solchen Berichts findet sich in der Rubrik "Leitfäden und Formulare".
Hinweis: "Certificate Intercultural Competence"
Im Wintersemester 2011/12 startete im Rahmen des PROFIN-Modellprojekts ein Pilotprojekt zum Erwerb des "Certificate Intercultural Competence". Initiiert von PIASTA, der Arbeitsstelle Studium und Beruf (SLM I + II), dem ABK-Bereich der Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft (EPB), dem Referat für Internationalisierung und dem International Office der Universität Hamburg werden Studierende erstmals die Möglichkeit erhalten, ihre im Rahmen des Studiums erworbene interkulturelle Kompetenz gesondert zertifiziert nachzuweisen. Für den Erwerb des Zertifikats müssen Studierende entsprechende Bausteine absolvieren, eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema sowie eigene interkulturelle Erfahrungen nachweisen. In der Pilotphase kann das Zertifikat zunächst von Bachelor-Studierenden der Fachbereiche Sprache, Literatur, Medien I + II und Bachelor-Studierenden der Fakultät EPB erworben werden: http://www.uni-hamburg.de/cic
3. Teilnahme am Hamburger Tutorienprogramm: Das Zentrum für Hochschul- und Weiterbildung der Universität Hamburg (ZHW) führt Schulungen für zukünftige Tutoren durch. Die Teilnahme an diesem Schulungsprogramm wird im ABK-Bereich mit 3 LP anerkannt. Und auch ein sich daran anschließendes Tutorium kann mit 3 LP als Äquivalenz in den ABK-Bereich eingebracht werden.
4. Anerkannt wird auch die zertifizierte Teilnahme am Projekt Hanseatic Model United Nations (HanseMUN e. V.): In englischsprachigen Diskussionen und Workshops werden rhetorische Fähigkeiten, diplomatisches Geschick und das Verständnis für globale Zusammenhänge gefördert. In internationalen Konferenzen wird die Arbeitsweise der Weltorganisation der Vereinten Nationen simuliert.
5. Auch kreditierte, kompetenzorientierte Seminare (mind. 3 LP) mit überfachlichen/interdisziplinären Inhalten anderer Fachbereiche und Fakultäten können anerkannt werden, etwa Formale Logik, Wissenschaftstheorie, Statistik, Grundlagen BWL, Beratungstheorien, Friedensforschung etc., sofern diese nicht zu den wissenschaftlichen Inhalten Ihres Haupt- oder Nebenfachs gehören.
6. Zertifizierte Kurse des Regionalen Rechenzentrums können anerkannt werden, wenn ein Schein mit Angaben zur Prüfungsleistung, zum zeitlichen Umfang und zu den erworbenen Leistungspunkten vorliegt.