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Arbeitsstelle Studium und Beruf (ABK-Bereich)



Inhalt:

ABK-Einführungsmodul [ABK-E]


1. Seminare Schlüsselqualifikationen I (= Vernetztes Wissen I + II)

Die Lehrveranstaltungen dieses Teilmoduls/Moduls richten sich sowohl an Studienanfänger („Schlüsselqualifikationen I“) als auch an Studierende der höheren Semester („Vernetztes Wissen“).

 


 

Seminar 50-001

EDV für Studium und Beruf

Frank Schätzlein M.A.

Mo 12 – 14 Uhr

Phil 737

 

Kurzbeschreibung

EDV-Grundkenntnisse im Bereich der Nutzung von Online-Plattformen bzw. -diensten, der Textverarbeitung, Bildbearbeitung, computergestützten Präsentation und Bearbeitung von Internetseiten sind immer wiederkehrende Anforderungen mediengestützter Arbeit im Studium und in der geisteswissenschaftlichen Berufspraxis, die sich auch im Anforderungsteil vieler Stellenanzeigen wiederfinden. Das Seminar setzt hier an und bietet eine Einführung in grundlegenden Medien- und Kommunikationstechnologien für Studium und Beruf. Die Themen der Lehrveranstaltung werden dabei jeweils im Wechsel von Lerneinheiten (Tutorials) und Praxiseinheiten (am Computer) behandelt. Während des Semesters bearbeiten alle Teilnehmer/-innen in den genannten Themenbereichen kleine Projekte, in denen sie ihr medienpraktisches Wissen anwenden können.

 

Die Lehrveranstaltung ist als Blended-Learning-Kurs konzipiert, das heißt, dass sich die Arbeit im Plenum, Praxis- und Onlinephasen (mit der Plattform AGORA) abwechseln und gegenseitig ergänzen. Voraussetzung für die Teilnahme sind ein sicherer Umgang mit Computer und Internetsoftware, ein Internetzugang und die Bereitschaft, Software auf dem eigenen Rechner zu installieren, um damit in der praktischen Arbeit Erfahrungen zu sammeln.

 

Seminarinhalt

·         EDV-Ressourcen (Hardware und Software) an der Universität Hamburg

·         Professionelle Nutzung von Groupware, E-Learning-Angeboten und -Plattformen

·         Wissenschaftliches und berufliches Arbeiten mit Microsoft Word/OpenOffice Writer

·         Professionelle Textgestaltung, Layout und Desktop-Publishing

·         Technik und Gestaltung computergestützter Präsentationen, wissenschaftliches und berufliches Arbeiten mit Microsoft PowerPoint/OpenOffice Impress

·         Erstellen, Aufbereiten und Weiterverarbeiten von Bildmaterial (Scannen, OCR)

·         Publizieren im Internet, Erstellen und Bearbeiten von Internetseiten

 

Leistungspunkte und -anforderungen

3 LP

Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme bzw. Mitarbeit im Plenum und in den Onlinephasen des Seminars und (b) die seminarbegleitende Umsetzung eigener Medienprojekte (Layout, PowerPoint-Präsentation o. ä.).

 


 

Seminar 50-002

Recherchetechnik und Informationskompetenz

Frank Schätzlein M.A.

Mo 14 – 16 Uhr

Phil 737

Kurzbeschreibung

Recherche- und Informationskompetenz gehören zu den wichtigen Schlüsselkompetenzen für die unterschiedlichsten geisteswissenschaftlichen Berufsfelder. Im Seminar lernen Sie alle zentralen Techniken für die systematische Recherche in Studium und Beruf kennen, immer anhand konkreter Beispiele aus unterschiedlichen thematischen, fachlichen und beruflichen Zusammenhängen. Während des Semesters können alle Teilnehmer/-innen eigene Rechercheprojekte bearbeiten, in denen sie die erlernten Recherchestrategien anwenden.

 

Die Lehrveranstaltung ist als Blended-Learning-Kurs konzipiert, das heißt, dass sich die Arbeit im Plenum und Praxis- bzw. Onlinephasen (mit der Plattform AGORA) abwechseln und gegenseitig ergänzen. Um die Übungen und Praxiseinheiten vorzubereiten und zu begleiten werden Tutorials, ein Wiki und eine Social-Bookmarking-Plattform eingesetzt. Voraussetzung für die Teilnahme sind ein sicherer Umgang mit Computer und Internetsoftware, ein Internetzugang und die Bereitschaft, Recherchetools und -software auf dem eigenen Computer zu installieren, um damit in der praktischen Arbeit Erfahrungen zu sammeln.

 

Seminarinhalt

  • Ebenen der Informationskompetenz
  • Grundlagen und Kontexte der Recherche
  • Berufliche und fachbezogene Recherchestrategien
  • Fachbezogene und fachübergreifende Datenbanken
  • Virtuelle (Fach-)Bibliotheken
  • Recherche im Pressebereich
  • Professionelle Internetrecherche
  • Quellenanalyse, -bewertung und –auswertung
  • Software für Recherche und Informationsverarbeitung
  • Onlinedienste für Recherche und Informationsverarbeitung

Leistungspunkte und -anforderungen

3 LP

Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme bzw. Mitarbeit im Plenum und in den Onlinephasen des Seminars und (b) wahlweise entweder eine praktische Prüfung (das Bearbeiten und Lösen von Rechercheaufgaben aus den in der Lehrveranstaltung vorgestellten Bereichen) oder die seminarbegleitende Umsetzung eines eigenen Rechercheprojekts (z. B. eine berufliche, journalistische oder fachbezogene Recherche) mit einer kurzen schriftlichen Dokumentation.

 


 

Seminar 50-003

„Selbstbezogene“ Kompetenzen

Nadia Chakroun M.A.

Di 10 - 12 Uhr

Phil 1263 

 

Kurzbeschreibung

Unter „selbstbezogenen Kompetenzen“ (oder kurz: „Selbstkompetenz“) versteht man die grundlegenden persönlichen Fähigkeiten, die es ermöglichen, das eigene berufliche und private Leben aktiv selbst zu gestalten. Konkret meint das beispielsweise die Fähigkeit zum Zeitmanagement, zur Stressbewältigung und zur Selbstmotivation. Das Seminar vermittelt die Grundlagen dieser Kompetenzen und leitet die TeilnehmerInnen dazu an, die eigenen Stärken und Schwächen zu entdecken und sich mit ihnen auseinander zu setzen. So erlangen die Studierenden die Fähigkeit, ihre Selbstkompetenz im Studium und später im Beruf kritisch zu reflektieren und kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Voraussetzung für die Teilnahme ist die Bereitschaft, die eigenen Fähigkeiten, Einstellungen und Handlungen zu reflektieren und sich darüber mit den anderen Studierenden auszutauschen.

 

Seminarinhalt

Selbstreflexion

  • Den persönlichen Denk- und Arbeitsstil erkunden
  • Stärken und Schwächen identifizieren
  • Die eigene Kreativität entdecken

Selbstmotivation

  • Die Lust am Arbeiten und Lernen finden
  • Widerstände und Blockaden abbauen
  • Leitbilder und Ziele entwickeln

Zeitkompetenz

  • Zeitprobleme analysieren und bewältigen
  • Den eigenen Arbeitsrhythmus finden
  • Tage, Wochen, Jahre planen

Stresskompetenz

  • Die Ursachen von Stress erkennen und ihnen entgegenwirken
  • Mit Stresssituationen umgehen: Prüfungen, Bewerbungsgespräche, Konflikte
  • Richtig entspannen und regenerieren

Leistungspunkte und -anforderungen

3 LP

Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme bzw. Mitarbeit im Seminar, die Bereitschaft zur Selbstreflexion und (b) die schriftliche Ausarbeitung eines selbst gewählten Aspektes aus dem Bereich der Selbstkompetenz, in der die eigenen Fähigkeiten reflektiert und persönliche Entwicklungsmöglichkeiten skizziert werden.

 


 

Seminar 50-004

Vortragen in Studium und Beruf

Dr. Ulrike Job

Do 10 – 12 Uhr

Phil 1263

 

Kurzbeschreibung

In einem guten Vortrag, in einer überzeugenden Präsentation tritt ein Redner/eine Rednerin mit Ideen und Gedanken in direkten Kontakt zum Zuhörer. Damit eine solche Vortrags-Kommunikation gelingt, bedarf sie guter Vorbereitung und Übung. Im Seminar wird theoretisch erörtert und praktisch an eigenen Kurzvorträgen zu (frei) gewählten Themen ermittelt, was das „Unsichtbare“ guter Vorträge ausmacht und wie sie gelingen.

 

Seminarinhalte

  • Wie können Vorträge vorbereitet werden?
  • Wie sieht eine hilfreiche Stoffsammlung aus?
  • Wie können Inhalte angeordnet werden?
  • Wie gelingt ein hilfreicher Stichwortzettel, der beim freien Vortrag unterstützt?
  • Welche Medien und Visualisierungsmöglichkeiten nutze ich?
  • Sprech- und Stimmtechnik, Körpersprache: Worauf kommt es dabei an?
  • Umgang mit Aufregung und Lampenfieber

Leistungspunkte und –anforderungen

3 LP

Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme am Seminar und (b) Kurzvorträge, die gemeinsam im Seminar unter Einsatz einer Videokamera ausgewertet werden.

 


 

Seminar 50-005

Kooperation im Team und Arbeit mit Gruppen

Dr. Ulrike Job

Do 16 - 18 Uhr

Phil 1263

 

Kurzbeschreibung

Im Berufsleben spielt Teamarbeit eine zentrale Rolle. Das Seminar bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Kompetenzen in Gruppenarbeit weiterzuentwickeln, um in Gruppen/im Team aktiv und ergebnisorientiert zusammenzuarbeiten und auch mit schwierigen Gruppenkonstellationen souverän umzugehen. Dazu werden neben theoretischen Wissensinputs  in erlebnisorientierten Gruppenübungen eigene Ressourcen, Einstellungen und Verhaltensstrategien erfahrbar gemacht.

 

Seminarinhalte

  • vom ICH zum WIR
  • Team oder Gruppe?
  • Teambildungsprozess
  • Teamentwicklungsphasen
  • Kommunikation in Gruppen: TZI, Kommunikationsregeln
  • Teamkommunikation
  • Konflikte im Team
  • Führungsrollen und –stile
  • Organisationsmodelle

Leistungspunkte und –anforderungen

3 LP

Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme am Seminar und (b) eine Hausarbeit (ca.  5 Seiten) mit einem Thema nach Absprache.

 


 

Seminar 50-006

Gesprächsführung und Konfliktmanagement

Alexander Kananis M.A.

Mi 10 – 12 Uhr

Phil 1304

 

Kurzbeschreibung

In diesem Seminar werden wichtige Grundlagen von Gesprächsführung (Kommunikation) und Konfliktmanagement (Umgang mit Konflikten) thematisiert, bearbeitet und vermittelt. Ziel des Seminars ist es, a) das Verständnis für zentrale Aspekte von Kommunikation zu entwickeln, die eigene Kommunikation bewusst zu machen und ein (selbst-)bewusstes Handeln in Kommunikationssituationen zu fördern; b)  für die Entstehung und Eskalation von Konflikten zu sensibilisieren, Möglichkeiten und Wege der De-eskalierung zu verdeutlichen und Handlungsinstrumente für den eigenen konstruktiven Umgang mit Konflikten zu entwickeln. Dabei wird Bezug genommen auf grundlegende Modelle der Kommunikation und zentrale Verfahren des Konfliktmanagements. Das Seminar wird daher sowohl theoretische Anteile als auch praktische Übungen enthalten.

 

Seminarinhalte

I. Grundlagen der Gesprächsführung – Merkmale zwischenmenschlicher Kommunikation

Theorien und Modelle zwischenmenschlicher Kommunikation - wesentliche Merkmale und Potenziale:

Carl Rogers: Begegnung - Einschluss der emotionalen Ebene, Empathie, verstehendes Zuhören, grundlegende Annahmen

Ruth Cohn: Themenzentrierte Interaktion (TZI) - vier Faktoren, Axiome, Postulate, Hilfsregeln

Paul Watzlawick: fünf pragmatische Kommunikationsaxiome, Störungen, Regeln für eine funktionierende Kommunikation

F. Schulz von Thun: Kommunikationsquadrat, Inneres Team, Teufelskreis, Werte- und Entwicklungsquadrat

Riemann-Thomann-Modell

Grundlagen und Muster der eigenen Kommunikation erkennen und analysieren

Selbstkundgabe: Bedeutung von Ich-Botschaften für eine wertschätzende, konstruktive Kommunikation

 

II. Grundlagen des Konfliktmanagements – Konflikte wahrnehmen, erkennen, analysieren, steuern und lösen

Begriffsbestimmung "Konflikt" und Konfliktmodelle

Konfliktprozess: Phasen/Stufen der Konflikteskalation (Friedrich Glasl)

Grundlagen für eine konstruktive Konfliktregelung: Wahrnehmen, Erkennen und Analysieren von Konflikten

Mögliche Interventionen und de-eskalierende Maßnahmen

Harvard-Konzept (win-win-Situationen)

Kommunikative Voraussetzungen für einen konstruktiven Umgang mit Konflikten

Grundlagen und die vier Schritte der Gewaltfreien Kommunikation (Marshall Rosenberg)

Mediation: Grundlagen, Ziele und Anwendungsfelder; Voraussetzungen für eine erfolgreiche Mediation; Potenziale und Grenzen

 

Leistungspunkte und -anforderungen

Die teilnehmenden Studierenden können 3 Leistungspunkte (3 LP/CP) erwerben, sofern diese Leistungsanforderungen erfüllt sind:

(a) eine aktive Teilnahme bzw. Mitarbeit im Seminar UND

(b) eine schriftliche Dokumentation bzw. Analyse einer Gesprächsführungs-/Deeskalierungssituation (Details dazu im Seminar)

 


 

Seminar 50-007

Interkulturelle Kompetenz

Frauke Schmidt M.A.

Mi 16 – 18 Uhr

Phil 1263

 

Kurzbeschreibung

Die Verständigung über kulturelle Schranken hinweg gehört in unserem Kulturkreis nahezu zum Alltag. Die Anlässe sind vielfältig: durch Migration, Auslandspraktika und– studium, Geschäftsbeziehungen sowie Reisen ergeben sich zahlreiche internationale Kontakte. Dabei sehen sich Menschen mit unterschiedlichen soziokulturellen Hintergründen häufig mit Problemen konfrontiert, die aus Missverständnissen oder Unkenntnis von kulturellen Unterschieden entstehen. Interkulturelle Kompetenzen sind daher eine wichtige Ressource für gelingende Kommunikation und Interaktion.

Im Seminar setzen wir uns theoretisch und praktisch mit dem Thema Interkulturalität auseinander. Mit dem Ziel interkulturelle Interaktionen zu intensivieren, Konflikte zu verstehen und zu lösen, ferner Irritationen in Begegnungen mit dem „Fremden“ zu mildern, werden im Seminar die Besonderheiten und Chancen von interkultureller Kommunikation thematisiert.

Neben theoretischen Wissensinputs und Textarbeit werden in Rollenspielen und erlebnisorientierten Übungen eigene Ressourcen, Einstellungen und Verhaltensstrategien erforscht und neue Kommunikationsstrategien geübt.

 

Seminarinhalte

  • Kennenlernen von unterschiedlichen Kommunikationsstilen im Alltag und Beruf
  • Erkennen, Entschärfen und Lösen von Störungen und Konflikten im interkulturellen Kontext
  • Umgang mit Irritationen und Fremdheitserfahrungen
  • Definition und Analyse des Kulturbegriffs, Auseinandersetzung mit allgemeinen Kulturunterschieden, Machtstrukturen und den Besonderheiten der eigenen Kultur
  • Erweiterung der Kenntnisse über die Eigenheiten fremder Kulturen, wie z.B. Werte, Normen und Konventionen im Arbeits- und Studienkontext
  • Erkennen von und Umgang mit eigenen Stereotypen und Vorurteilen

Leistungspunkte und –anforderungen

3 LP

Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme bzw. Mitarbeit im Seminar und (b) die Gestaltung und Präsentation eines wissenschaftlichen Posters oder die Erstellung eines Portfolios.

 


 

Seminar 50-008, 50-009

Schreibtechniken (A), (B)

Nils Mohl M.A.

Kurs A (50-008): Mo 16 – 18 Uhr

Kurs B (50-009): Mo 18 – 20 Uhr

Phil 1263

 

Kurzbeschreibung

Das Schreibhandwerk ist erlernbar. Mit praktischen Übungen vermittelt das Seminar Grundlagen und Techniken des Schreibens. Vom kreativen und journalistischen Schreiben wird dabei die Brücke zum werblichen Texten und zur geschäftlichen Kommunikation geschlagen.

 

Es geht dabei nicht um die Vorbereitung auf einen Beruf als Schriftsteller, Journalisten oder Werbetexter. Sondern vielmehr darum zu zeigen, wie Textproduktion generell funktioniert – nämlich immer als eine Mischung aus Technik (Bewusstsein für Formen), Stil (Bewusstsein für Sprache) und Kompetenz (Bewusstsein für Inhalte). 

 

Seminarinhalt

Die Seminarsitzungen werden vor allem zur intensiven Textarbeit genutzt. Die Texte, die von den Studierenden vorgestellt werden, basieren dabei auf Übungen, die jeweils in der Vorwoche von der Seminarleitung unter entsprechender theoretischer Anleitung gestellt wurden.

 

  • Technik-, Stil- und Kompetenzschulung durch praktische Übungen
  • Kreatives Schreiben: Die Kurzgeschichte
  • Journalistisches Schreiben: Die Rezension
  • Werbliches Texten: Die Anzeige
  • Business-Kommunikation: Das Anschreiben

Leistungspunkte und -anforderungen

3 LP

Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme bzw. Mitarbeit im Seminar und (b) die Anfertigung eigener Texte für jede Sitzung. Ein längerer Text wird so im Laufe des Semesters entstehen, der am Ende im Internet veröffentlicht werden kann.

 


 

Seminar 50-010

Lektorieren, Redigieren

Olaf Irlenkäuser M.A.

Mi 16 – 18 Uhr

Phil 1263

 

Kurzbeschreibung 

Das Seminar dient dem Erwerb von Fähigkeiten im weiteren Bereich von Schreiben und Publizieren. Außer der wissenschaftlichen Arbeit wird der berufliche Weg von Geisteswissenschaftlern in der Regel eng mit dem Thema „Text“ zusammenhängen. Es soll untersucht werden: Wie finde ich eine gute Idee zur Publikation? Welche Techniken zur Marktbeobachtung gibt es? Wie findet man einen Publikationsort für seinen Text? Wie kann man Texte verbessern oder Wie macht man aus einem guten Text einen sehr guten Text? Wie ist das Zusammenspiel von Autor und Lektor? Der Weg eines Texts von der Idee bis zur Veröffentlichung wird nachvollzogen, wobei das besondere Augenmerk auf der Redaktion bzw. dem Lektorat liegen wird.

 

Leistungspunkte und -anforderungen

3 LP

Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme bzw. Mitarbeit im Seminar und (b)  Referate oder praktische Arbeiten wie Recherche, Texte verfassen, Lektorate.

 


 

Seminar 50-011

Redigieren, Publizieren

Stefan Grund M.A.

Di 18 – 20 Uhr

Phil 1263

 

Kurzbeschreibung

Das Seminar vermittelt Grundfertigkeiten zur formalen und inhaltlichen Optimierung von Texten, die zur Veröffentlichung bestimmt sind. Das Spektrum reicht dabei von der

Pressemitteilung über nachrichtliche bis zu kommentierenden journalistischen Darstellungsformen. Ausgehend vom Verwendungszweck werden Texte zunächst nach bewährten Kriterien auf ihre Qualität hin überprüft und anschließend verbessert, bis sie druckreif sind. Das geschieht nach einer Einführung ins Thema jeweils in praktischen Übungen.

 

Seminarinhalte

Darstellungsformen

  • Pressemitteilung
  • Informierende journalistische Darstellungsformen (Meldung / Bericht)
  • Kommentierende journalistische Darstellungsformen (Rezension / Kommentar) 

Bewertungskriterien

  • Aufbau / Struktur
  • Stil
  • Ethik
  • Presserecht

Bearbeitungskompetenz

  • Auf Länge bringen (Kürzen / Verlängern)
  • Korrigieren (Aufbau / Inhalt / Stil / Rechtschreibung)
  • Gestalten (Überschrift  / Anlauf / Vorspann / Fließtext etc.) 

Leistungspunkte und –anforderungen

3 LP

Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme am Seminar und (b) wahlweise eine Hausarbeit mit einem Thema nach Absprache oder erfolgreich redigierte Texte.

  


 

Seminar 50-012

Projektmanagement

Dipl. Kulturmanagerin Agnieszka Harmanci

Do 12 – 14 Uhr

Phil 1304 

 

Kurzbeschreibung

Das Seminar vermittelt Grundlagen des Projektmanagements im Kulturbetrieb: Die TeilnehmerInnen erhalten einen Einblick in das Know-how zur zielorientierten Projektentwicklung, Planung und Durchführung. Im Fokus des Seminars stehen die Fragen: Was bedeutet es, Projekte professionell zu planen und zu organisieren. Worauf achten erfolgreiche Projektplaner? Über welche Kompetenzen und Fähigkeiten verfügen sie? Welche Methoden und Instrumente sind für ergebnisorientierte Projektdurchführung notwendig? Wie organisiert und führt man ein Projektteam? Wie organisiert man die Projektabläufe? Wie erstellt man einen Finanzierungsplan? Wie erreicht man das Publikum? Und wie bringt man ein Projekt zum erfolgreichen Abschluss? Anhand von Beispielen aus Film, Theater, Kunst und dem Literaturbereich soll der Unterschied zwischen der Arbeit im laufenden Betrieb und der Projektarbeit transparent werden.

 

Seminarinhalt

  • Einführung in das Projektmanagement im Kulturbetrieb
  • Phasen eines Kulturprojektes
  • Logische Grundlage des Gesamtprojektes
  • Kompetenzen und Qualifikationen
  • Interne Struktur eines Teams
  • Marketing und Öffentlichkeitsarbeit eines Kulturprojektes
  • Budgetierung und Controlling eines Kulturprojektes
  • Fundraising eines Kulturprojekts

Leistungspunkte und -anforderungen

3 LP

Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme bzw. Mitarbeit im Seminar und (b) die Übernahme von Einzel- oder Gruppenreferaten, sowie die schriftliche Erstellung eines Projektmanagementplans anhand der erlernten Theorie.

In der ersten Sitzung werden Themen an die SeminarteilnehmerInnen vergeben. Im Laufe des Semesters sollen die StudentInnen zu Spezialisten des von ihnen ausgewählten Themas werden und inhaltlich vertiefen. Die Idee ist, interessierte StudentInnen und Dozenten zu acht kleinen Vorträgen mit professionellen Präsentationstechniken  einzuladen.

  


 

Seminar 50-013

Grundlagen BWL für Geisteswissenschaftler/-innen (A)

Dipl. Hdl. Marko Golder

Fr 14 – 18 Uhr (07.11., 21.11., 05.12., 12.12.2008, 09.01., 06.02.2009)

Phil 1263

 

Kurzbeschreibung

Für die Absolventen geisteswissenschaftlicher Studiengänge hält der Berufseinstieg oft eine unerwartete Begegnung bereit: Den ersten Kontakt mit wirtschaftlichen Fachtermini und ökonomischen Denkprozessen.

Das Seminar "Betriebswirtschaftliche Grundlagen für Geisteswissenschaftler“ soll die Studierenden der sprach-, literatur- und medienwissenschaftlichen Studiengänge auf diese Begegnung vorbereiten und die Grundlagen für das Verständnis der Fachausdrücke sowie grundlegende betriebswirtschaftliche Handlungskompetenzen vermitteln.

 

Seminarinhalt

  • Betriebswirtschaftliche Entscheidungsprozesse
  • Unternehmensgründung
  • Vertragsrecht
  • Betriebliches Rechnungswesen
  • Investition
  • Finanzierung
  • Marketing
  • Organisation

Leistungspunkte und -anforderungen

3 LP

Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme bzw. Mitarbeit im Seminar und (b) die Erstellung eines fiktiven Business-Plans. 

  


 

Seminar 50-014

Grundlagen BWL für Geisteswissenschaftler/-innen (B)

Dipl.-Hdl. Dipl. Wirtschaftsinform. Andrea Amirgholi

Do 10 12 Uhr

Phil 1304

 

Kurzbeschreibung

Für die Absolventen geisteswissenschaftlicher Studiengänge hält der Berufseinstieg oft eine unerwartete Begegnung bereit: Den ersten Kontakt mit wirtschaftlichen Fachtermini und ökonomischen Denkprozessen.

Das Seminar "Betriebswirtschaftliche Grundlagen für Geisteswissenschaftler“ soll die Studierenden der sprach-, literatur- und medienwissenschaftlichen Studiengänge auf diese Begegnung vorbereiten und die Grundlagen für das Verständnis der Fachausdrücke sowie grundlegende betriebswirtschaftliche Handlungskompetenzen vermitteln.

 

Seminarinhalt

  • Betriebswirtschaftliche Entscheidungsprozesse
  • Unternehmensgründung
  • Vertragsrecht
  • Betriebliches Rechnungswesen
  • Investition + Finanzierung
  • Personalwirtschaft
  • Marketing
  • Organisation 

Leistungspunkte und -anforderungen

3 LP

Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme bzw. Mitarbeit im Seminar und (b) die Erstellung eines fiktiven Business-Plans.

  


 

Seminar 50-015

Grundlagen der Öffentlichkeitsarbeit

Friederike Schneider M.A.

Fr 10 -12 Uhr

Phil 1304

 

Kurzbeschreibung

Wer Menschen von seinen Ideen, Angeboten oder Produkten überzeugen will, muss sie erreichen. Die Medien sind dabei der Schlüssel zum breiten Publikum. Für Wirtschaftsunternehmen, Kulturinstitution und den Dritten Sektor gehört Öffentlichkeitsarbeit daher inzwischen zum festen Repertoire. Hier bietet sich ein großes und spannendes Berufsfeld gerade für Geisteswissenschaftler. Ziel des Seminars ist es, anhand von Praxisbeispielen und mit vielen Übungen grundlegendes Handwerkszeug der praktischen Öffentlichkeitsarbeit zu vermitteln. Am Ende der Veranstaltung erarbeiten die Studierenden eigene PR-Konzepte.

 

Seminarinhalt

  • Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit
  • PR-Konzeption
  • Vorbereitung der PR (Überblick Medienlandschaft, Wie arbeitet eine Redaktion?, Aufbau Medienverteiler)
  • Kriterien journalistischer Berichterstattung
  • Wie schreibt man Pressemitteilungen?
  • Medienveranstaltungen (Pressekonferenz, Pressereise, Hintergrundgespräch u. a.)
  • Einige Spezialfälle: Buch-PR, Krisen-PR

Leistungspunkte und -anforderungen

3 LP

Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme bzw. Mitarbeit im Seminar und (b) die Präsentation eines eigenen PR-Konzeptes.

 


 

Äquivalenzen

 

Für den Besuch der Seminare "Schlüsselqualifikationen I-III" im ABK-Einführungs-, Aufbau- und Vertiefungsmodul (Studierende ab WS 08/09) bzw. im Modul "Vernetztes Wissen" (Studierende vor dem WS 08/09) gibt es folgende Äquivalenzen:

 

1. Sprachkurse des Fachsprachenzentrums und Sprachkurse der Universität Hamburg in Kooperation mit der Volkshochschule werden anerkannt, sofern der Erwerb der dort erworbenen Fremdsprache(n) nicht ohnehin in die Sprachfamilie der Studienfächer gehört.

 

2. Für ein Auslandssemester innerhalb des Bachelorstudiums können 3 LP angerechnet werden. Im Anschluss an das Auslandssemesters wird ein ca. 10-seitiger Bericht angefertigt, der sich sowohl theoretisch wie auch erfahrungspraktisch mit dem Thema „Interkulturelle Kompetenz“ auseinandersetzt.

 

3. Kreditierte, kompetenzorientierte Seminare (mind. 3 LP) mit überfachlichen/interdisziplinären Inhalten anderer Fachbereiche und Fakultäten werden  anerkannt, etwa Formale Logik, Wissenschaftstheorie, Statistik, Grundlagen der BWL, Beratungstheorien etc.

 

 

 

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