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Arbeitsstelle Studium und Beruf (ABK-Bereich)



Inhalt:

ABK-Modul "Vernetztes Wissen" [ABK-V]


Seminar 07.016, 07.017
Mediation und Grundlagen der Gesprächsführung
Dr. Ulrike Job
DI 14 - 16 Uhr (07.016), DI 16 - 18 Uhr (07.017)
Phil 1263

Kurzbeschreibung 
Das Seminar zeigt Mittel und Wege auf, konstruktiv mit Konflikten umzugehen, dazu gehört neben Einfühlungsvermögen vor allem auch grundlegendes Verständnis der Konfliktentstehung, -wahrnehmung und -analyse. Das Seminar vermittelt Grundlagen der Gesprächsführung und erweitert die Kompetenz zur Deeskalation von Konfliktsituationen.

Mediation als vermittelnde Gesprächsführung in Konflikten durch unparteiische Dritte – ist eine besonders professionelle Konfliktlösungsstrategie.

Seminarinhalt

  • Grundlagen der Gesprächsführung 
  • Formen der professionellen Gesprächsführung
  • Konflikte erkennen 
  • Konflikte analysieren
  • Konflikte lösen 
  • Konfliktsteuerung
  • Mediation  

Leistungspunkte und -anforderungen
3 LP
Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme bzw. Mitarbeit im Seminar und (b) eine schriftliche Dokumentation von günstigen Gesprächsführungs-/Deeskalierungsstrategien.

Literaturempfehlungen

Benien, K. (2003): Schwierige Gespräche führen. Modelle für Beratungs-, Kritik- und Konfliktgespräche im Berufsalltag. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt-Taschenbuch-Verl. [Stabi, Martha-Muchow-Bibliothek] 

Bieger, E.; Mügge, J. (1994): Den Ton treffen. Kompetenz für Gesprächsleitung; Rundgespräch, Diskussion, Konferenz, Fallbesprechung, Konfliktgespräch. Hamburg: EB-Verl. Rissen. [Stabi]

Dahmer, H.; Dahmer, J. (1992): Gesprächsführung. Eine praktische Anleitung. Stuttgart [u.a.]: Thieme. [Martha-Muchow-Bibliothek, Ärztliche Zentralbibliothek] 

Haynes, J. M. (2004): Mediation – vom Konflikt zur Lösung. Stuttgart: Klett-Cotta. [Stabi]

Kreyenberg, J. (2005): Handbuch Konflikt-Management. Konfliktdiagnose, -definition und -analyse; Konfliktebenen, Konflikt- und Führungsstile; Interventions- und Lösungsstrategien, Beherrschung der Folgen. Berlin: Cornelsen. [Stabi] 

Müller, E. (1954): Die Kunst der Gesprächsführung. Ein Weg zum gemeinsamen Denken. Hamburg: Furche-Verl. [SUB, Martha-Muchow-Bibliothek]

Montana, L. ( 2001): Mediation. Lehrbuch für Psychologen und Juristen. Weinheim: Beltz PVU. [Stabi, Martha-Muchow-Bibliothek, Ärztliche Zentralbibliothek] 


Seminar 07.018
„Selbstbezogene“ Kompetenzen
Christoph Fittschen M.A.
MO 12 - 14 Uhr
Phil 1263
 

Kurzbeschreibung
Selbst-, Zeit- und Stressmanagement
 

Seminarinhalt

  • Motivation
  • Ziele und Visionen
  • Was ist Zeit?
  • Wie organisiere ich mich?
  • Zeitfallen
  • Grundlagen des Zeitmanagements
  • Tagesplanung und -leistung
  • Arbeitszeit und Produktivität
  • Was ist Stress?
  • Stressanalyse
  • Stressbewältigung
  • Persönliche Stressbewältigungsstrategien
  • Life-Work-Balance

Leistungspunkte und -anforderungen
3 LP
Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme bzw. Mitarbeit im Seminar, die Bereitschaft zur Selbstreflektion und (b) die Übernahme eines Kurzreferates/einer Präsentation im Seminar.  

Literaturempfehlungen

Stephen R. Covey : Die 7 Wege zur Effektivität, 4. Auflage, Offenbach: Gabal, 2006. [Informatik]

Gerald Echterhoff und Birgit Neumann: Projekt- und Zeitmanagement. Strategien für ein erfolgreiches Studium [Prüfungen, Referate, Hausarbeiten, Praktika, Berufseinstieg], Stuttgart: Klett, 2006. 

Kerstin Friedrich, Lothar J. Seiwert, Edgar Geffroy: Das 1 x 1 der Erfolgsstrategie. EKS Erfolg durch Spezialisierung, 9. Auflage, Offenbach: Gabal, 2006.

Werner Heister: Studieren mit Erfolg. Effizientes Lernen und Selbstmanagement in Bachelor-, Master- und Diplomstudiengängen, Stuttgart: Schäffer-Poeschel, 2007. [Stabi, WiWi]

Richard Koch: Das 80/20-Prinzip. Mehr Erfolg mit weniger Aufwand, Frankfurt am Main: Campus, 1998. 

Werner Tiki Küstenmacher, Lothar J. Seiwert: Simplify your life. Einfacher und glücklicher leben, 15. Auflage, Frankfurt am Main: Campus, 2004. [Stabi]

KexmarkTM-Studie Zeitmanagement im Privat- und Geschäftsleben, Dietzenbach 2001. 

Wolf Schneider: Die Sieger. Wodurch Genies, Phantasten und Verbrecher berühmt geworden sind, Hamburg: Gruner + Jahr, 1992. [Stabi]

Lothar J. Seiwert: Das neue Einmaleins des Zeitmanagement, 4. Auflage, München: Gräfe und Unzer, 2005. [Informatik] 

Lothar J. Seiwert: Wenn du es eilig hast, gehe langsam, Frankfurt am Main: Campus, 2005. [WiWi, Martha-Muchow-Bibliothek, E-Book: http://www.sub.uni-hamburg.de/ebook/ebook.php?act=b&cid=61]

Lothar J. Seiwert: Das Bumerang-Prinzip: Mehr Zeit fürs Glück, München: Dtv, 2004. 

Lothar J. Seiwert, Friedbert Gay: Das 1 x 1 der Persönlichkeit, Offenbach: Gräfe & Unzer 2004.

Nicole Truckenbrodt: Kein Stress. Wie Sie Ihre Arbeit effektiv organisieren und Stress vermeiden, Frankfurt am Main: Eichborn, 2002.

Robert J. Zaugg (Hrsg.): Handbuch Kompetenzmanagement. Durch Kompetenz nachhaltig Werte schaffen, Bern: Haupt, 2006. [Stabi]

 

Seminar 07.019, 07.020
Medienkompetenz I
Frank Schätzlein M.A.
DO 12 – 14 Uhr (07.019), DO 14 – 16 Uhr (07.020)
Phil 1263
 

Kurzbeschreibung
Das Seminar "Medienkompetenz" (Teil I) bietet eine Einführung in grundlegenden Medien- und Kommunikationstechnologien für den Beruf. In Form von Lern- und Praxiseinheiten werden unterschiedliche Themengebiete bearbeitet: Textgestaltung und -layout, Desktop-Publishing, Onlinedienste und professionelle Internetnutzung, Gestaltung und Erstellung von Internetangeboten, Bildbearbeitung und Präsentationstechnik. Während des Semesters bearbeiten alle Teilnehmer/-innen ein selbstgewähltes Projekt aus einem der Themenbereiche, in dem Sie das medienpraktische Wissen anwenden können.

Die Lehrveranstaltung ist als Blended-Learning-Kurs (ABK-online-Modul) konzipiert, das heißt, dass sich Plenum und Computer- bzw. Onlinearbeit (im Computerpool und mit AGORA) gegenseitig ergänzen.

Voraussetzung für die Teilnahme sind ein sicherer Umgang mit Computer und Internetsoftware, ein Internetzugang und die Bereitschaft, Software auf dem eigenen Rechner zu installieren, um damit in der praktischen Arbeit Erfahrungen zu sammeln. 

Seminarinhalt

  • Textgestaltung, Layout, Desktop-Publishing 
  • Professioneller Umgang mit Internet und Internetsoftware, berufliche Nutzung von Onlinediensten
  • Grundlagen der Website-Gestaltung
  • Einführung in die Erstellung von Websites mit einem Editor und einem CMS
  • Digitale Bildgestaltung, -bearbeitung und -verarbeitung
  • Technik und Gestaltung computergestützter Präsentationen

Leistungspunkte und -anforderungen
3 LP
Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme bzw. Mitarbeit im Plenum und in den Onlinephasen des Seminars und (b) die seminarbegleitende Umsetzung eines eigenen Medienprojekts (Website, Bildbearbeitung, PowerPoint o. ä.) mit einer kurzen schriftlichen Dokumentation. 

Literaturempfehlungen

Jaros-Sturhahn, Anke: Business Computing mit MS-Office 2003 und Internet. Eine Einführung an praktischen Beispielen. 3., verb. u. erw. Aufl. Berlin: Springer 2004. [WiWi]

Koschorreck, Michael und Frank Suppanz: Geisteswissenschaften studieren mit dem Computer. Eine praxisorientierte Einführung. Stuttgart 2003. [IfG II]

Regionales Rechenzentrum für Niedersachsen (Hrsg.): [RRZN-Handbücher]. Hannover: RRZN 1982 ff. Siehe: http://www.rrzn.uni-hannover.de/buecher.html (Stand: 25.7.2007).

Reimann, Bernd: Internet für geisteswissenschaftliche Berufe: Auffinden, Auswahl, Gestaltung und Darbietung von Informationen im World-Wide-Web. Neuwied: Luchterhand 1999. [ABK]

Schätzlein, Frank: Software-Links. (9.3.2006) URL: http://www.frank-schaetzlein.de/links/software-links.htm (Stand: 25.7.2007).

Steiner, Peter M.: Effektiv arbeiten mit dem Internet. Darmstadt: Wissenschaftl. Buchges. 2006. [IfG II, Stabi]

 

Seminar 07.021
Recherchetechnik und Informationskompetenz
Frank Schätzlein M.A.
DI 12 – 14 Uhr
Phil 1263

Kurzbeschreibung
Recherche- und Informationskompetenz gehören zu den wichtigen Schlüsselkompetenzen für die unterschiedlichsten geisteswissenschaftlichen Berufsfelder. Im Seminar lernen Sie alle zentralen Techniken für die systematische Recherche im Beruf kennen, immer anhand konkreter Beispiele aus unterschiedlichen thematischen und fachlichen Zusammenhängen. Während des Semesters bearbeiten alle Teilnehmer/-innen ein selbstgewähltes Rechercheprojekt, in dem Sie die erlernten Recherchestrategien anwenden können. 

Die Lehrveranstaltung ist als Blended-Learning-Kurs konzipiert, das heißt, dass sich Plenum und Onlinearbeit (im Computerpool und mit AGORA) gegenseitig ergänzen. Ein Teil des Seminars wird in Kooperation mit Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen des Projekts „Vermittlung von Informationskompetenz“ der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg realisiert.

Voraussetzung für die Teilnahme sind ein sicherer Umgang mit Computer und Internetsoftware, ein Internetzugang und die Bereitschaft, Recherchetools und -software auf dem eigenen Rechner zu installieren, um damit in der praktischen Arbeit Erfahrungen zu sammeln. 

Seminarinhalt

  • Informationskompetenz
  • Grundlagen und Kontexte der Recherche
  • Recherchestrategien
  • Berufliche und fachbezogene Recherchearbeit
  • Journalistische Recherche
  • Professionelle Internetrecherche, Nutzung von Datenbanken
  • Quellenanalyse, -bewertung und -auswertung
  • Software und Onlinedienste für die Recherche und Informationsverarbeitung

Leistungspunkte und -anforderungen
3 LP
Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme bzw. Mitarbeit im Plenum und in den Onlinephasen des Seminars und (b) die seminarbegleitende Umsetzung eines eigenen Rechercheprojekts (z. B. eine berufliche, journalistische oder fachbezogene Recherche) mit einer kurzen schriftlichen Dokumentation. 

Literaturempfehlungen und Links

Baasner, Rainer; Kristina Koebe: Wozu.was.wie. Literaturrecherche und Internet. Stuttgart: Reclam 2000. [IfG II, Stabi]

Haller, Michael: Recherchieren. 6. überarb. Aufl. Konstanz: UVK 2004 (= Praktischer Journalismus. Bd. 7). [Stabi, SoWi]

Hartges, Hans-Dieter (Red.): Bibliographischer Werkzeugkasten. Hrsg. vom Hochschulbibliothekszentrum NRW (12.9.2006) URL: http://digilink.digibib.net/wk/links.pl (Stand: 25.7.2007).

Karzauninkat, Stefan: Die Suchfibel. 3. Aufl. Leipzig: Klett 2002 [SoWi]. Onlineversion (23.3.2007): http://www.suchfibel.de (Stand: 25.7.2007).

Reimann, Bernd: Internet für geisteswissenschaftliche Berufe: Auffinden, Auswahl, Gestaltung und Darbietung von Informationen im World-Wide-Web. Neuwied: Luchterhand 1999. [ABK]

Schöfthaler, Ele: Die Recherche. Ein Handbuch für Ausbildung und Praxis. Berlin: Econ 2006 (= Journalistische Praxis). [Stabi]

Steiner, Peter M.: Effektiv arbeiten mit dem Internet. Darmstadt: Wissenschaftl. Buchges. 2006. [IfG II, Stabi]

Weilenmann, Anne-Katharina: Fachspezifische Internetrecherche. Für Bibliothekare, Informationsspezialisten und Wissenschaftler. München: Saur 2006 (= Bibliothekspraxis. Bd. 38). [Ärztliche Zentralbibliothek/Information]

 

Seminar 07.022
Schreibtechniken
Nils Mohl M.A.
MO 18 - 20 Uhr
Phil 206

Kurzbeschreibung
Ist das Schreibhandwerk lernbar? Ja. Es kann trainiert werden. Das Seminar vermittelt den Studierenden Grundlagen und Techniken des Schreibens. Wichtiger noch:  Es leitet gezielt zum Experimentieren an. Praktische Übungen, die das Verständnis für Texte allgemein vertiefen und den kritischen Umgang speziell mit den eigenen Schreibversuchen fördern, stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Über die Schritte Notieren, Skizzieren, Entwerfen, Planen, Schreiben und Verbessern entstehen auf diese Weise Kurzgeschichten, Rezensionen, Anzeigen und Anschreiben. Vom kreativen und journalistischen Schreiben wird so die Brücke zum werblichen Texten und zur geschäftlichen Kommunikation geschlagen. Präsentiert werden die entstehenden Arbeiten abschließend auf einer eigenen Plattform im Internet.

Das Seminar orientiert sich an klassischen „Creative Writing“-Angeboten und geht doch darüber hinaus, indem es auf innovative Weise die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von kreativem Schreiben einerseits und dem Erstellen von  Gebrauchstexten andererseits verdeutlichen soll. Es will die Studierenden in die Lage versetzen, ihr eigenes Talent in Hinblick auf das Schreiben von nicht-wissenschaftlichen Texten zu entdecken und zu fördern. Entsprechende Übungen helfen, die Möglichkeiten der textlichen Gestaltung in großer Bandbreite kennen zu lernen und auszuprobieren. 

Seminarinhalt

Die Seminarsitzungen werden vor allem zur intensiven Textarbeit genutzt. Die Texte, die von den

Studierenden vorgestellt werden, basieren dabei auf Übungen, die jeweils in der Vorwoche von der Seminarleitung unter entsprechender theoretischer Anleitung gestellt wurden.

  • Überblick über die unterschiedlichen Textsorten
  • Kreatives Schreiben: Die Kurzgeschichte
  • Journalistisches Schreiben: Die Rezension
  • Werbliches Texten: Die Anzeige
  • Business-Kommunikation: Das Anschreiben

Leistungspunkte und -anforderungen
3 LP
Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme bzw. Mitarbeit im Seminar und (b) die Anfertigung eigener Texte für jede Sitzung. Ein längerer Text wird so im Laufe des Semesters entstehen, mehrfach überarbeitet werden und soll am Ende auf einer gemeinsam von den Studierenden entworfenen Internet-Plattform präsentiert werden. Die Texte werden begutachtet und bewertet.

Literaturempfehlungen

Steele, Alexander: Creative Writing. Romane und Kurzgeschichten schreiben, 1. Auflage, Berlin: Autorenhaus Verlag, 2004.

Porombka, Stephan: Kritiken schreiben. Ein Trainingsbuch, 1. Auflage, Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft mbH, 2006 [ABK, Stabi]

Gottschling, Stefan: Stark texten, mehr verkaufen. Kunden finden, Kunden binden mit Mailing, Web & Co., 2., erweiterte Auflage, Wiesbaden: Gabler, 2006.

Schneider, Wolf: Deutsch für Profis. Wege zum guten Stil. 12. Auflage, München: Goldmann, 2001. [IfG I, Stabi, SoWi, Kunstgeschichte, Informatik]


Seminar 07.023
Präsentation und Moderation
Matthias Neyer M.A. und Thomas Vielhauer M.A.
DI 18 – 20 Uhr
Phil 1331 

Kurzbeschreibung
Ob in Projekten oder in Meetings, in der internationalen Zusammenarbeit, im Gespräch mit Kunden oder Klienten, in der Mitarbeiterführung oder in der Teamarbeit: Kommunikation entscheidet häufig über Erfolg und Misserfolg im beruflichen Kontext. Vor diesem Hintergrund sind praktisches „Handwerkszeug“ aus dem Werkzeugkoffer der Präsentations- und Moderationstechniken ebenso wichtige Erfolgsfaktoren für den Einstieg in das Berufsleben wie Sensibilität für die Fallstricke zwischenmenschlicher Kommunikation. „Denn wie sprechen Menschen mit Menschen: Aneinander vorbei.“ (Kurt Tucholsky).

Im Seminar eignen Sie sich Präsentationskompetenz an und erwerben praxisorientierte Kenntnisse zu Moderationsmethoden sowie Überblicks- und Grundlagenwissen zu unterschiedlichen Aspekten der Kommunikation in Gruppen. Zu diesem Zweck verknüpft das Seminar die Vermittlung von Techniken, Methoden und Grundlagen der Kommunikation mit praktischen Präsentations- bzw. Moderationsübungen. 

Seminarinhalt

  • Präsentationstechniken und Präsentationsmedien
  • Moderationsmethoden
  • Präsentations-/Moderationsthemen:

    „Verständlich präsentieren“
    „Mit Präsentationen überzeugen“
    „Aspekte nonverbaler Kommunikation“
    „Vierseitig kommunizieren: Das Kommunikationsquadrat nach Schulz von Thun“
    „Themenzentrierte Interaktion (TZI)“
    „Frage- und Visualisierungstechniken in der Moderation“
    „Moderation und Gruppenprozesse“
    „Moderation und Kleingruppenarbeit“
    „Der Moderationszyklus in der Praxis I und II“

Leistungspunkte und -anforderungen
3 LP
Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme bzw. Mitarbeit im Seminar und (b) die Übernahme einer Präsentation/Moderation zu thematischen Schwerpunkten der jeweiligen Seminarsitzung. 

Literaturempfehlungen

Bischoff, Irena (2007): Körpersprache und Gestik trainieren. Auftreten in beruflichen Situationen. Ein Arbeitsbuch. Weinheim, Basel.

Hartmann, Martin/Jacobs-Strack, Doris/Ulbrich, Bernhard (2004): Gekonnt vortragen und präsentieren. Weinheim, Basel. 

Hertlein, Margit (2003): Präsentieren – vom Text zum Bild. Reinbek. [Stabi: A2003/9410; WiWi: 4/1392]

Klebert, Karin/Schrader, Einhard/Straub, Walter G. (2006) ModerationsMethode. Das Standardwerk. Hamburg. [Stabi: A/454903] 

Klebert, Karin/Schrader, Einhard/Straub, Walter G. (2003); KurzModeration. Anwendung der ModerationsMethode in Betrieb, Schule, Kirche, Politik, Sozialbereich und Familie, bei Besprechungen und Präsentationen. Hamburg. [Martha Muchow: 844-235/2 B]

Knoll, Jörg (1997): Effektive Gruppenarbeit in Kursen, Seminaren, Trainings und Tagungen. Weinheim, Basel. [Martha Muchow: ZHW 27/133]

Langer, Inghard/Schulz von Thun, Friedemann/Tausch, Reinhard (2002): Sich verständlich ausdrücken. München, Basel. [Stabi: A 1981/8411; Marhta-Muchow: 560-152/7]

Langmaack, Barbara (2004): Einführung in die Themenzentrierte Interaktion (TZI). Leben rund ums Dreieck. Weinheim, Basel. [WiWi: 5/908; Martha-Muchow: 460-091] 

Lipp, Ulrich/Will, Hermann (2004): Das große Workshop-Buch. Konzeption, Inszenierung und Moderation von Klausuren, Besprechungen und Seminaren, Weinheim. [Soz: R Päd CA 1; Martha-Muchow: ZHW 27-165]

Schulz von Thun, Friedemann (2003): Miteinander reden 1. Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation. Reinbek. [Stabi: A 2006/10195] 

Seifert, Josef W. (2004): Visualisieren, Präsentieren, Moderieren. Das Standardwerk. Offenbach. [WiWi: 4/1394; ABK A 19/5

Simon, Walter (2004): GABALs großer Methodenkoffer. Grundlagen der Kommunikation. Offenbach. [Stabi: online] 

Stahl, Eberhard (2002): Dynamik in Gruppen. Handbuch der Gruppenleitung. Weinheim, Basel. [Martha-Muchow 550/168 und ZHW 49/294; Stabi: H Psych 60/28]


Seminar 07.024
Präsentation und Moderation
Günther Domes M.A.
MO 10 - 12 Uhr, nicht am 14.01.2008
Phil 1263 

Kurzbeschreibung
Ziel der Veranstaltung ist es, die Studierenden mit grundlegenden Kenntnissen und Fähigkeiten der wichtigsten Präsentations- und Moderationstechniken vertraut zu machen. Sie sind nach Besuch des Seminars in der Lage, Präsentationen überzeugend zu gestalten und Gruppen bei Entscheidungs- und Lösungsfindungsprozessen zielgerichtet zu leiten.

Ein hoher Praxisanteil sorgt dafür, dass wir bereits im Seminar mit bewährten, wirkungsvollen Methoden zur Aufbereitung und Visualisierung auch komplexer Sachverhalte arbeiten und lernen, Konzepte und Ideen überzeugend darzustellen.

Wir befassen uns darüber hinaus mit Selbstverständnis und Aufgaben eines Moderators und mit den Phasen des Moderationsprozesses. Klassische Instrumente der Moderation werden nicht nur vorgestellt, sondern kommen direkt im Seminar zur Anwendung.

Seminarinhalt

1. Präsentation
Persönliche Wirkung des Präsentierenden
Stimme und Sprache: Tipps und Tabus
Die „Ausstrahlung“ des Referenten: Gestik, Mimik, Atmung und sicheres Auftreten
Kontakt zum Publikum aktiv gestalten
Umgang mit Nervosität und Lampenfieber
Vorbereitung und Durchführung einer Präsentation
Die Dramaturgie einer Präsentation
Zielbestimmung: Informieren oder Überzeugen?
Methoden der Visualisierung: Tipps und Tricks
Klassische Präsentationsmedien: Hinweise zur Gestaltung 
Rhetorik: verständlich und anregend vortragen, sicheres Reagieren auf Fragen und Einwände
Notfallkoffer: Was tun wenn …?! 

2. Moderation
Zur Person des Moderators
Selbstverständnis und Aufgaben
Aufbau und Durchführung
Gestaltung der unterschiedlichen Phasen moderierter Veranstaltungen
Visualisierungstechniken
Einführung in unterschiedliche Instrumente und Methoden der Moderation
Nutzung von Pinnwand, Flipchart und Co.
Gruppen leiten durch gezieltes Fragen
Hinweise für den Notfall
Schwierige Situationen erfolgreich meistern

Leistungspunkte und -anforderungen
3 LP
Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme bzw. Mitarbeit im Seminar und (b) Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung einer Präsentation bzw. Moderation.

Literaturempfehlungen

Seifert, Josef W., Visualisieren, Präsentieren, Moderieren, Offenbach: Gabal, 2007. [ABK, WiWi, Martha-Muchow-Bibliothek, UKE]

Seifert, Josef W., Moderation & Kommunikation, Offenbach: Gabal, 2003. [Martha-Muchow-Bibliothek]

Seifert, Josef W., Besprechungen erfolgreich moderieren, Offenbach: Gabal, 2004.

Maas, Wolfgang und Friedrich, Wolfgang G., Die Kunst zu präsentieren. Die duale Präsentation, Berlin: Springer, 2003. [Informatik]

Weidenmann, Bernd, Hundert Tipps und Tricks für Pinnwand und Flipchart (Beltz Weiterbildung), Weinheim: Beltz, 2003.

Weidenmann, Bernd, Erfolgreiche Kurse und Seminare. Professionelles Lernen mit Erwachsenen (Beltz Weiterbildung), Weinheim: Beltz, 2004. [Martha-Muchow-Bibliothek, UKE] 

Neuland Michele, Neuland-Moderation, Bonn: Managerseminare Verlag, 2003. [HAW, HSU]

Auhagen, Ann Elisabeth/Bierhoff, Hans Werner (Hrsg.),  Angewandte Sozialpsychologie, Weinheim: Beltz Verlag 2003. [Stabi, WiWi, Martha-Muchow-Bibliothek] 


Seminar 07.025, 07.026
Projektmanagement
Dipl. Kulturwirtin Agnieszka Harmanci
DO 10 – 12 Uhr (07.025), DO 16 – 18 Uhr (07.026)
Phil 1263 

Kurzbeschreibung
Projektmanagement im Kulturbetrieb
„Was heißt es, Kulturprojekte erfolgreich zu organisieren“
„Projektmanagement ist eine geistige Herausforderung. Es geht um nicht mehr oder weniger als die Lösung eines komplexen, nicht-alltäglichen Problems.“
Das Seminar vermittelt Grundlagen des Projektmanagements im Kulturbetrieb: Die TeilnehmerInnen erhalten einen Einblick in das Know-how zur zielorientierten Projektentwicklung, Planung und Durchführung. Im Fokus des Seminars stehen die Fragen: Was bedeutet es, Projekte professionell zu planen und zu organisieren. Worauf achten erfolgreiche Projektplaner? Über welche Kompetenzen und Fähigkeiten verfügen sie? Welche Methoden und Instrumente sind für ergebnisorientierte Projektdurchführung notwendig? Wie organisiert und führt man ein Projektteam? Wie organisiert man die Projektabläufe? Wie erstellt man einen Finanzierungsplan? Wie erreicht man das Publikum? Und wie bringt man ein Projekt zum erfolgreichen Abschluss? Anhand von Beispielen aus Film, Theater, Kunst und dem Literaturbereich soll der Unterschied zwischen der Arbeit im laufenden Betrieb und der Projektarbeit transparent werden.

Seminarinhalt

  • Einführung in das Projektmanagement im Kulturbetrieb
  • Phasen eines Kulturprojektes
  • logischen Grundlage des Gesamtprojektes
  • Kompetenzen und Qualifikationen
  • Interne Struktur eines Teams
  • Marketing und Öffentlichkeitsarbeit eines Kulturprojektes
  • Budgetierung und Controlling eines Kulturprojektes
  • Fundraising eines Kulturprojekts  

Leistungspunkte und -anforderungen
3 LP
Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme bzw. Mitarbeit im Seminar und (b) die Übernahme von Einzel- oder Gruppenreferaten.

In der ersten Sitzung werden Themen an die SeminarteilnehmerInnen vergeben. Im Laufen des Semesters sollen die StudentInnen zu Spezialisten des von ihnen ausgewählten Themas werden und inhaltlich vertiefen. Die Idee ist, interessierte StudentInnen und Dozenten zu acht kleinen Vorträgen mit professionellen Präsentationstechniken  einzuladen.  

Literaturempfehlungen

Heinrichs, Werner und Armin Klein: Kulturmanagement von A–Z, Munchen: DTV-Beck, 2001. [ABK, WiWi] 

Rauhe, Hermann; Norbert Aust und Christine Demmer: Kulturmanagement. Theorie und Praxis einer professionellen Kunst, Berlin: Gruyter, 1997. [Stabi, Theatersammlung]

Röper, Henning: Handbuch Theatermanagement, Köln: Böhlau, 2001. [Theatersammlung] 

Klein, Armin: Projektmanagement für Kulturmanager,  Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2005. [ABK]

Seifert, Josef W. und Christian Holst: Projektmanagement für kleinere Projekte. Erfolgreiche Führung und Moderation von Projektteams, Offenbach: Gabal, 2006.
 

Seminar 07.027
Betriebswirtschaftliche Grundlagen für Geisteswissenschaftler/-innen
Dipl. Handelslehrer Marko Golder
DI 16 – 18 Uhr
Phil 708 

Kurzbeschreibung
Für die Absolventen geisteswissenschaftlicher Studiengänge hält der Berufseinstieg oft eine unerwartete Begegnung bereit: Den ersten Kontakt mit wirtschaftlichen Fachtermini und ökonomischen Denkprozessen.

Das Seminar "Betriebswirtschaftliche Grundlagen für Geisteswissenschaftler/innen“ soll die Studierenden der sprach-, literatur- und medienwissenschaftlichen Studiengänge auf diese Begegnung vorbereiten und die Grundlagen für das Verständnis der Fachausdrücke sowie grundlegende betriebswirtschaftliche Handlungskompetenzen vermitteln. 

Seminarinhalt

  • Betriebswirtschaftliche Entscheidungsprozesse
  • Unternehmensgründung
  • Vertragsrecht
  • betriebliches Rechnungswesen
  • Investition
  • Finanzierung
  • Marketing
  • Organisation

Leistungspunkte und -anforderungen
3 LP
Zu den Leistungsanforderungen gehört (a) die aktive Teilnahme bzw. Mitarbeit im Seminar und (b) die Erstellung eines fiktiven Business-Plans. 

Literaturempfehlungen

Faulenbach, Jürgen: Unternehmen und Produktion, Informationen zur politischen Bildung 293, München: Franzis, 2006. [Stabi]

Müller, Jürgen: Kaufmännische Betriebslehre, Hauptausgabe, Haan-Gruiten: Europa Lehrmittel Verlag, 2006. 

Kugler, Gernot et al.: Kaufmännische Betriebslehre, Hauptausgabe, Aufgaben und Lösungen, Haan-Gruiten: Europa Lehrmittel Verlag, 2002. [WiWi]

Birker, Klaus: Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. Grundbegriffe, Denkweisen, Fachgebiete, Berlin: Cornelsen, 2006. [Stabi]

Schnettler, Josef: Kommunikationspolitik für Werbe- und Kommunikationsberufe, Lehr- und Arbeitsbuch für Fort- und Weiterbildung, Berlin: Cornelsen, 2003.


Für den Besuch der ABK-Seminare im Modul "Vernetztes Wissen" gibt es folgende Äquivalenzen:

1. Sprachkurse des Fachsprachenzentrums und Sprachkurse der Universität Hamburg in Kooperation mit der Volkshochschule werden im Modul "Vernetztes Wissen" anerkannt, sofern der Erwerb der dort erworbenen Fremdsprache(n) nicht ohnehin in die Sprachfamilie der Studienfächer gehört.

2. Für ein Auslandssemester innerhalb des Bachelorstudiums können 3 LP für das Modul "Vernetztes Wissen" (interkulturelle Kompetenz) angerechnet werden. Im Anschluss an das Auslandssemesters wird ein ca. 10-seitiger Bericht angefertigt, der sich sowohl theoretisch wie auch erfahrungspraktisch mit dem Thema „Interkulturelle Kompetenz“ auseinandersetzt.

3. Im Rahmen des Moduls "Vernetztes Wissen" werden kreditierte, kompetenzorientierte Seminare (mind. 3 LP) mit überfachlichen/interdisziplinären Inhalten anderer Fachbereiche und Fakultäten anerkannt, etwa Formale Logik, Wissenschaftstheorie, Statistik, Grundlagen der BWL, Beratungstheorien etc.


 

 

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