eLBase1 wird seit dem 1. Juli 2008 als Konsortialprojekt der Universität Hamburg von
gemeinsam mit dem Präsidium der Universität Hamburg durchgeführt.
eLBase1 hat das Ziel, die nachhaltige Integration digitaler Medien in alle Kernprozesse von Lehre und Studium der beteiligten Fakultäten zu verwirklichen und damit die Umsetzung der im Jahr 2006 formulierten eLearning-Strategie der Universität Hamburg effektiv voranzutreiben. eLearning-Angebote sollen als selbstverständlicher Bestandteil des Student Life Cycle in Curricula und Prüfungsordnungen integriert werden. Das Projekt eLBase1 ist dabei ein wichtiger Katalysator für die Integration verbesserter Organisations- und Supportstrukturen für eLearning in das Studium an den beteiligten Fakultäten. eLBase1 greift die mit der Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge einhergehenden Veränderungen im Studienverlauf auf. Die geplanten Maßnahmen sollen dazu beitragen, die Attraktivität des Hochschulstandorts Hamburg langfristig zu sichern und für den zunehmenden Wettbewerb auf dem Bildungsmarkt fit zu machen.
Im Rahmen des Projekts Seminare ans Netz der Universität Hamburg sollen Ideen für innovative Lehransätze und die Ergänzung von Lehrveranstaltungen durch digitale Medien gefördert werden. Die Vergabe der Mittel wurde der eLearning-Beauftragten Dr. Angela Peetz der Universität Hamburg übertragen. Die Auswahl der zu fördernden Projekte erfolgt 2009 in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Kerstin Mayrberger, Juniorprofessorin für Medienpädagogik an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Die vom Präsidium 2006 formulierte eLearning-Strategie der Universität Hamburg soll mit der Förderung ebenso unterstützt werden wie die Qualitätssteigerung der Lehre.
Beluga ist eine Rechercheplattform mit der Informationen über Bücher und andere Literatur automatisch in eLearning-Umgebungen exportiert werden. Durch das vom E-Learning-Consortium Hamburg geförderte Projekt Beluga (11/2007 - 10/2009) sollten Lernmanagementsysteme wie OLAT, CommSy oder Moodle mit Bibliothekskatalogen verbunden werden. Zudem war es Ziel, einen Service aufzubauen, über den wissenschaftliche Literatur in elektronischer Form zur Verfügung gestellt wird: Gedruckt vorliegende Texte werden bei Bedarf exklusiv für einzelne Veranstaltungen digitalisiert und in der gewünschten Lernumgebung verfügbar gemacht. Zusätzlich dazu sollte sich die neue Rechercheplattform durch einige Web 2.0-typische Funktionalitäten auszeichnen.
Im Projekt ePush der Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft sollten im Rahmen seiner zweijährigen Laufzeit (10/2007 bis 09/2009) die Strukturen der genannten Fakultät zusammengeführt, entwickelt und nachhaltig tabliert werden.
Ziel war es, die Einsatzmöglichkeiten von 'information and communications technology' (ICT) in Studium und Lehre an der Fakultät ins Bewusstsein der Lehrenden und Lernenden zu rufen und dadurch einen selbstverständlichen Umgang mit ICT zu fördern. Innovative Unterrichtsformen sollten unterstützt und entwickelt, Community Building gefördert sowie geeignete Infrastrukturen geschaffen werden. ePUSH umfasste somit alle Handlungsebenen von der Organisation von Lerninhalten, Lernformen und Lerngemeinschaften bis zur organisationalen Infrastruktur.
KoOP steht für „Konzeption und Realisierung hochschulübergreifender Organisations- und Prozessinnovationen für das digitale Studieren an Hamburgs Hochschulen“. Das vom BMBF über zweieinhalb Jahre (2005 - 2007) geförderte Verbundprojekt hatte zum Ziel, die an Hamburgs Hochschulen vorhandenen Ressourcen und Kompetenzen für das digitale Studieren (eLearning) hochschulübergreifend effektiv zu vernetzen, zu koordinieren und zu verstärken, um eine dauerhafte Qualitäts- und Serviceverbesserung für Studierende und Lehrende zu erreichen. Im Rahmen von KoOP wurde eine ganzheitliche Innovationsstrategie verfolgt, die technische, organisatorische, fachkulturelle und didaktische Aspekte berücksichtigt. Durch die Konzeption und schrittweise Umsetzung innovativer Prozesse zur nachhaltigen Nutzung und Verbreitung von eLearning unter Berücksichtigung der dafür erforderlichen IT-Infrastruktur wurde das Ziel verfolgt, eLearning auf mittel- und langfristige Sicht zu einem selbstverständlichen Angebot an Hamburgs Hochschulen in Lehre und Verwaltung werden zu lassen.