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Bewerben ins Ausland Bewerbungsmappe
Hier finden Sie einen
Überblick über den möglichen
Inhalt Ihrer
Bewerbungsmappe. Die wichtigsten Teile werden noch einmal ausführlich
behandelt. Weitere Informationen zur Gestaltung Ihrer Bewerbung finden
Sie auch in unserem
Infopool sowie bei unseren
Seminaren und Workshops.
Dieser Leitfaden ist lediglich ein Leitfaden und keine starre Vorgabe.
Die Möglichkeiten, sich individuell und kreativ zu bewerben, sind sehr
unterschiedlich. Die Form der Bewerbung sollte aber nicht nur zu dem
Unternehmen und dem angestrebten Berufsziel, sondern speziell auch zu
Ihnen passen.
Das bedeutet konkret: Machen Sie sich Gedanken darüber, wie Sie
auftreten wollen, erkunden Sie sich selbst, haben Sie ruhig Fantasie und
recherchieren Sie vorher genau. Bestimmt findet sich auch in Ihrem
Bekanntenkreis jemand, der Ihre Bewerbung noch einmal "kontrolliert" und
Sie auf Schwachstellen aufmerksam macht.
Welches
Material Sie für die Mappe wählen, ist ebenso
Ermessenssache. Wichtig ist, dass Sie auf Klarsichtfolien verzichten!
Geeignet sind Bewerbungsmappen mit einem Klappmechanismus an der Seite.
So können die einzelnen Blätter schnell und sauber hineingelegt und
fixiert bzw. aus der Mappe z.B. zum Kopieren herausgenommen werden. Ob
die Mappe aus einer festen, eventuell farbigen oder durchsichtigen Folie
bestehen soll, ist wiederum Geschmacksache.
Dreiteilige Bewerbungsmappen zum Aufklappen sehen zwar schön und professionell aus, haben aber zwei klare
Nachteile:
- Es erfordert einige Fingerfertigkeit, die Blätter in der Klemmschiene zu befestigen.
- Aufgeklappt benötigt die Bewerbungsunterlage viel Platz auf dem (Personaler-) Schreibtisch und wer hat den schon...
Zudem sind diese Mappen auch recht teuer.
Das Deckblatt
Das Deckblatt gehört heutzutage zu einer vollständigen Bewerbung. Es ist, ähnlich wie ein Buchdeckel für ein Buch, das Deckblatt Ihrer gesamten Bewerbung und nicht etwa nur des Lebenslaufes. Auf das Deckblatt gehören Ihr Foto, Ihre Kontaktdaten sowie der Grund Ihrer Bewerbung (Bewerbung als ... bei Name des
Unternehmens). Auch eine – natürlich zurückhaltende – farbliche
Gestaltung mit einem selbst entworfenen Briefkopf mit Name und Adresse
kann Aufmerksamkeit erregen. Siehe auch
Anschreiben
Das Anschreiben
Das Anschreiben sollte niemals länger als eine Seite sein, die möglichst nicht bis zum Äußersten vollgeschrieben wurde.
Das Schreiben sollte um die sechs kurze, deutliche Sätze beinhalten und
neben eigener Anschrift und der des Empfängers sowie Betreffzeile (OHNE
das Wort "Betreff"!) die Liste der Anlagen im unteren Teil enthalten.
Genaueres finden Sie unter dem Link
Anschreiben
Der Lebenslauf
Der Lebenslauf sollte vielleicht passender "Mein beruflicher Werdegang" heißen. Er ist das zentrale Element der
Bewerbungsmappe und sollte auch dementsprechend viel Aufmerksamkeit
erhalten. Er enthält ungefähr sieben bis zehn Punkte in Form einer
umfassenden Gliederung. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind dabei
unterschiedlich. Mehr zu diesem Thema finden Sie unter dem Link Lebenslauf
Die Zeugnisse/Referenzen
In den Bereich Zeugnisse fallen Ihr Schulabschlusszeugnis, das wichtige Hochschulabschlusszeugnis und eventuell vorhandene und im Bewerbungskontext passende Praktikums- und Arbeitszeugnisse. Selbstverständlich senden Sie niemals die Originale ein, sondern höchstens beglaubigte Kopien, meistens reichen normale Kopien.
Verändern Sie diese in keinerlei Weise! Wenn Sie auf diese Kopien eine
Kopfzeile oder Seitennummer einfügen, ist das bereits eine Urkundenfälschung.
Ein
Zeugnis von einem Praktikum kann zwar aus einem Bereich sein, der mit
Ihrer zukünftigen Stelle wenig zu tun hat, in dem Sie aber bestimmte Schlüsselqualifikationen unter Beweis gestellt haben, die für die Arbeitgeberin interessant sind. Zu den für die Stelle relevanten Referenzen
können Sie durchaus andere Belege hinzufügen, die Ihnen zusätzlich
"Persönlichkeit" verleihen. Achten Sie dabei aber auf die
Verhältnismäßigkeit und die Angemessenheit zu den anderen Anlagen. Für
eine Online-Bewerbung scannen Sie Ihre relevanten Zeugnisse und sonstigen Anlagen ein und wandeln diese in PDF-Dokumente um.
Das Inhaltsverzeichnis/Anlagenverzeichnis
Wenn Sie mehr als zehn Seiten Anlagen haben, können Sie eine Übersicht Ihrer Anlagen erstellen. Zum einen richtet sie die Aufmerksamkeit auf Ihre Unterlagen, zum anderen erlaubt sie eine schnelle Orientierung. Allerdings lohnt sich diese Variante nur für Bewerbungsmappen, die mindestens zehn Seiten enthalten. Auch auf dieser Übersicht findet sich, sofern Sie einen haben, Ihr Briefkopf wieder.
Das
Anlagenverzeichnis findet sich bei wenigen Anlagen häufig mit auf dem
Anschreiben. Bei einer Bewerbung kommen allerdings leicht einmal zehn
bis zwanzig unterschiedliche Dokumente (natürlich nur Kopien!) zusammen,
sodass ein extra Blatt im Anschluss an den Lebenslauf mit Auflistung
der Anlagen noch nicht so weit wie ein Inhaltsverzeichnis geht, aber
lesefreundlicher und übersichtlicher ist.
Das Foto
Sicherlich lässt sich die Thematik um Bewerbungsfotos
auf einen einfachen Satz reduzieren: "Ein Bild sagt mehr als tausend
Worte." Achten Sie also besonders auf dieses Merkmal der Bewerbung, denn
auch Ihr zukünftiger Arbeitgeber wird sich das Bild genau anschauen.
Meistens ist es für ihn das einzige Bild, das er sich von Ihnen machen
kann. Es sollte also zum einen die schriftlich aufgeführten Stärken unterstreichen
("die Kreative" sollte also vielleicht nicht im einfachen weißen Hemd
mit dunkler Jacke zu sehen sein) und zum anderen ein sympathisches Bild
von Ihnen bei Ihrem Gegenüber erzeugen.
Auch hier gilt:
angemessen kleiden, frisch rasiert, kein übertriebenes Make-up und
vielleicht wollten Sie ja sowieso gerade mal wieder zum Frisör.
Das Bild sollte das Format von ca. 6 x 4,5 cm haben und unbedingt von einer professionellen Fotografin
gemacht werden! Aber auch hier gilt es, individuell vorzugehen. Sie
können z.B. zwischen schwarz-weiß und Farbe entscheiden und vielleicht
auch einmal eine andere Form als nur das Porträtfoto wählen, solange Sie
darauf gut zu erkennen sind und seriös bleiben. Das Foto gehört auf Ihr
Deckblatt. Vergessen Sie dabei nicht, Ihren Namen auf
die Rückseite zu schreiben (falls sich das Foto einmal von der Bewerbung
lösen sollte) und kleben Sie es auf, denn Büroklammern oder
Heftklammern sind tabu. Als Klebstoff eignet sich Fotoleim. Nutzen Sie
diesen, so können Sie das Foto von einer alten Bewerbung problemlos
ablösen und wiederverwenden.




