

Machen Sie
Praktika in den Bereichen, die Sie interessieren. Diese gehören zu den wichtigsten Qualifikationen. Sie zeigen künftigen Arbeitgebern damit, dass Sie schon praktische Erfahrungen gesammelt haben. Außerdem knüpfen Sie durch ein Praktikum
Kontakte, die Ihnen vielleicht zu weiteren Praktika, vielleicht aber auch zu einer Anstellung verhelfen. Oft erhält man neue Motivation fürs Studium, wenn man sieht, was man mit seinen Fähigkeiten außerhalb der Uni anfangen kann, und so ein Ziel für die Zeit nach dem Studium erhält.
Sie können Ihre Berufswünsche testen: Entspricht Ihre Vorstellung der Wirklichkeit? Im Idealfall macht ein Praktikum einfach Freude und manchmal verdient man dabei sogar Geld. Für ein Praktikum empfiehlt sich ein Zeitraum von mindestens vier Wochen, besser sechs oder acht. Viele Unternehmen sehen gerne dreimonatige Praktika. Bitte sprechen Sie mit Ihrem
Studienbüro ab, welche Möglichkeiten es für Sie gibt, ein Praktikum während Ihrer Studienzeit einzubauen. Manchmal ergibt sich die Möglichkeit, semesterbegleitend an ein oder zwei Tagen in der Woche ein Praktikum zu absolvieren.
Wenn Sie sich fragen, warum ein Praktikum überhaupt so wichtig ist, wie man es vorbereitet, wie man sich bewirbt, was für Förderungsmöglichkeiten es gibt und wie man das Praktikum danach bewertet, dann könnte die Internetseite von Career Service Münster sehr nützlich für Sie sein:
Uni Münster Praktika Starthilfe und einige Tipps zur Praktikumssuche finden Sie hier:
StepStone PraktikaFertig mit dem Studium, was dann? Noch ein Praktikum? Ein Artikel aus der "Zeit" zum Nachdenken:
Zeit ArtikelWenn man nach einem Praktikumsplatz sucht, findet man im Internet sehr viele Informationen dazu. Aber Sie sollten sich bei der Suche nicht nur auf die Internetbörsen und Suchmaschinen zu begrenzen. Es gibt noch folgende zusätzliche Möglichkeiten:
- Es lohnt sich immer, bei einigen Organisationen direkt nachzufragen. Hier sind nützliche Praktikumsadressen: Berufsstart Monster
- Durch eine Nachfrage bei den großen Firmen (Arbeitgeber) selbst können Sie auch eine Menge erreichen. Hier ist eine Unternehmensdatenbank für Deutschland: forum-jobline.de
- Zeitungen und Zeitschriften sind natürlich auch eine große Hilfe dabei! Ein "Geheimtipp": "Uniscene". Die Zeitschrift gibt es kostenlos in der ganzen Uni. Sie wird monatlich herausgegeben und enthält bezahlte Praktikumsangebote von angesehenen Arbeitgebern.
- Schauen Sie auch auf das Jobportal der Hamburger Universitäten:
Wo wollen Sie Ihr Praktikum machen? Soll es bei einem kleinen, einem mittelständischen oder bei einem großen Unternehmen mit bekanntem Namen sein? Große Firmen oder Einrichtungen haben oft feste
Praktikantenprogramme, bei kleineren wird die Betreuung individuell geregelt.
Über die Website der
Handelskammer Hamburg können Sie auf eine Datenbank zugreifen, in der kleine und mittelständische Unternehmen gelistet sind. Sie können dort nach unterschiedlichen Kriterien wie z.B. der Unternehmensgröße oder Branche eine Suche starten. Wollen Sie die vollständige Ergebnisliste haben, so ist diese kostenpflichtig. Teile der Liste werden Ihnen jedoch kostenlos zur Verfügung gestellt. Über geschickt geänderte Suchabfragen können Sie also sehr viele Unternehmensnamen auch kostenlos einsehen.
Soll es in Hamburg stattfinden oder in einer anderen Stadt, in Deutschland oder im Ausland? Wo wollten Sie immer schon einmal eine Zeit lang wohnen? Das hängt natürlich auch von Ihrer finanziellen Situation ab. Die Bezahlung von Praktika schwankt zwischen keiner und ca. 750 Euro/Monat.
Für Auslandspraktika ist oft eine Förderung z.B. über den DAAD oder über das Programm
Leonardo möglich.
Wenn Sie überlegen, ein
Praktikum in einem anderen Land zu machen, aber es noch so viele offene Fragen gibt, dann kann die folgende Seite weiterhelfen:
Auswärtiges Amt Infoservice. Das Auswärtige Amt beantwortet häufige Fragen zu Arbeiten, Praktika und Leben im Ausland.
Ein gutes Praktikum zu finden, ist nicht einfach. Wenn es nicht von beiden Seiten vorbereitet ist und der Praktikant keine Aufgaben übernehmen kann, ist es Zeitverschwendung. Wenn HochschulabsolventInnen die gleiche Arbeit machen wie reguläre MitarbeiterInnen, ohne Geld zu bekommen, grenzt es an Ausnutzung.
Hierzu folgende Links:
Praktikumsplätze finden Sie über die
Praktikumsbörsen, Stellenwerk oder Praktikumsbüros der Uni-Fachbereiche. Dort gibt es auch teilweise Praktikumsberichte, Informationen zur Förderung und weitere Tipps. Viele Arbeitgeber schreiben Praktikumsplätze gar nicht aus, was nicht heißt, dass sie keine PraktikantInnen nehmen. Sie können hier selber die Initiative ergreifen. Suchen Sie nach Firmen und Einrichtungen und finden Sie heraus, wer Ihr Ansprechpartner ist. (Tipps dazu gibt dieser Leitfaden unter dem Punkt
Recherchieren).
Fragen Sie per Telefon an, ob ein Praktikum möglich ist, und bieten Sie dann an, eine schriftliche Bewerbung zu schicken (siehe dazu den Punkt
Bewerben). Sie sollten sich ca. ein halbes Jahr vorher bewerben. Allerdings gibt es hier sehr große Unterschiede: Gerade größere Firmen haben
feste Bewerbungsfristen (z.B. immer am 1.10. für ein Praktikum im Folgejahr, auch wenn das dann erst im Dezember, also mehr als ein Jahr später, stattfindet). Umgekehrt werden manche Praktikumsplätze auch sehr kurzfristig vergeben.
In einem
Vorgespräch oder zu
Beginn des Praktikums sollten Sie klären, wer Ihr
Ansprechpartner ist und was Ihre Aufgaben sind. Ihre Ansprechpartnerin sollte Sie auch mit den anderen Mitarbeitern bekannt machen. Nutzen Sie die Zeit Ihres Praktikums, knüpfen Sie Kontakte, stellen Sie Fragen! Zu Beginn laufen Sie vielleicht nur mit und schauen zu. Im Laufe der Zeit sollten Sie aber selber Aufgaben und Projekte übernehmen. Machen Sie dafür ruhig eigene Vorschläge. Am Ende Ihres Praktikums erhalten Sie ein Zeugnis. Die Vorlage dafür muss man heutzutage oft selber liefern. Vielleicht müssen Sie auch einen
Bericht verfassen – wenn nicht, kann es auf jeden Fall nützlich sein, für sich selber einen zu schreiben. Wenn Ihnen das Praktikum gut gefallen hat, versuchen Sie, auch nachher mit dem Betrieb Kontakt zu halten, und wenn es nur eine Postkarte zu Weihnachten ist. Vielleicht ergibt sich daraus später noch einmal ein anderes Praktikum, eine freie Mitarbeit oder gar eine Stelle.